Haben es Leute aus armen Verhältnissen leichter sozial aufzusteigen als Leute aus reichen Verhältnissen ihre soziale Position zu "halten"?

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8 Antworten

Erfahrungswerte zeigen, dass arme Leute oftmals arm bleiben und reiche Leute oftmals ihren Reichtum behalten, gibt natürlich Ausnahmen, aber im Prinzip liegst du falsch.

Wenn jemand entsprechend Ehrgeiz hat & die Bereitschaft sehr viel zu arbeiten --------> kann er sehr wohl aufsteigen, egal aus welchem Hause er stammt & was er für "Mittel" zu Anfang seiner Karriere zur Verfügung stehen hat :)

Und wenn jemand entsprechend vergnügungssüchtig ist bzw. mit Geld partout nicht umgehen kann, kein Bewusstsein dafür hat & sich vllt. auch sozial durch Fehlverhalten disqualifiziert kann er seine Stellung auch ganz schnell verlieren selbst wenn er ggf. aus reichem Hause stammt!

Also in der obersten sozialen Schicht ist das sicher nicht der Fall. Von den Top 100 Managern der Welt (am Verdienst gemessen) haben genau zwei Eltern die keine Millionäre sind.

Millionär A kennt Millionär B. Millionär B sucht eine Position in einem Unternehmen für seinen Sohn C. A gibt C die Position, weil dann B für seine Tochter D, das Gleiche macht.

Nein. Das Gegenteil ist der Fall. Leider. Sie haben es schwerer.

Leute aus reichen Verhältnissen haben hier einen sozialen Vorteil. Hinzu kommt dass sie meißt gut erzogen sind und sich mit entsprechend Gleichgesinnten anfreunden und zusammenarbeiten.

Solltest Du es dennoch schaffen hoch aufzusteigen, zolle ich Dir großen Respekt, da Du alleine, ohne fremde Hilfe etwas besonderes hervorgebracht hast.

Das liegt nicht an arm und reich das liegt viel mehr an dem Wissen über welches man verfügt. Die "Reichen" (echten also nicht irgendwelche Lotto Gewinner, Schauspieler usw) bringen ihren Kindern bei wie sie vermögen zu bilden haben. So würde ein "Reicher" wenn man ihn ALLES weg nimmt, er 0 Cent hätte keine Ausbildung, dennoch nach ein paar Jahren wieder Million haben, weil er weiß wie er wieder anzufangen hat. Ein Armer bleibt arm weil er nicht weiß (nicht wissen will) wie er aus dem ganzen raus kommt. Beispiel zum Reichtum ganz ganz grob erklärt. Erst mal ein Job suchen z.B. Fließbandarbeiter ohne was gelernt zu haben 2k netto ca. Du meldest ein Kleingewerbe an kaufst Schokolade in massen beim groß Händler bekommst dadurch Rabatte, verkaufst sie übers Internet etwas teurer weiter, den Gewinn streichst du aber nicht komplett für dich ein sondern lässt ihn in der Firma (weniger Steuern) und investierst in z.B. eine größere Lagerhalle damit du noch größere menge kaufen kannst noch mehr % bekommst und somit mehr Gewinn machst. Dann stellst du Mitarbeiter und Manger ein und am ende musst du nix mehr machen weil deine Firma sich von alleine unterhält. Wenn du mehr wissen willst würde ich anfangen Bücher darüber zu lesen den Bildung ist das wichtigste.

wfwbinder 10.07.2016, 15:39

Volle Zustimmung udn auf die Einstellung daheim.

Uns wurde seinerzeit mehrfach wöchentlich eingehämmert (bildlich gemeint) "Sei brav in der Schule, tue, was der Lehrer sagt und lern schön, Du sollst es mal besser haben als wir."

Möchte mal wissen, wieviele Kinder das heute zu hören bekommen.

Jedenfalls habe ich mit einem Hauptschulabschluss und darauf aufgebaut und mit zwei Studien und Ehrenberufler abgeschlossen.

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Ich bin der Meinung, dass es deutlich schwerer ist für Leute die aus armen Verhältnissen kommen "sozial aufzusteigen". 

Diese Leute müssen sich in der Regel die A**** aufreißen und tagtäglich dafür arbeiten, während Leute wie Dan Bilzerian nichts tun müssen, um ihren sozialen Status zu halten, als das Geld ihrer Eltern auszugeben. 

Ob man das aber wirklich verallgemeinern kann...

Beides ist unglaublich schwer. 

Du hast eine frage gestellt und die antwort direkt dazu gegeben

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