Haben es Juden seit dem Flüchtlingsstrom schwerer in Deutschland?

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10 Antworten

Die Frage an sich ist nicht ganz unproblematisch.

Solche Fragen werden nämlich gerne von Rechtsextremen dazu genutzt, sich vordergründig solidarisch mit den Juden zu zeigen, nur um in Wirklichkeit eine Art von "Legitimation" für Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit zu haben.

Letztlich hat kein Mensch ein persönliches Problem mit "dem Flüchtlingsstrom", also einem Kollektiv, sondern höchstens mit straffällig gewordenen Individuen.

Über Menschen einer bestimmten Gruppe subtil einen Generalverdacht zu stellen, indem man sie ausschließlich als Kollektiv bezeichnet, ist sehr geschickt und wird nicht immer als manipulative Wortwahl erkannt.

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Hey

Ich kenne die Daten von Deutschland leider nicht.

Letztes habe ich in der Zeitung gelesen (weiss die Quelle nicht mehr genau, kann sie dir aber suchen, wenn du willst...), dass in Frankreich die Auswanderung von Juden nach Israel deutlich zugenommen hat. Nicht erst seit der letzten Migeationswelle im Jahr 2015 sondern generell seit der Kultur-Fremden-Einwanderungen in den letzten Jahren.

Die Zahlen von Deutschland erfährst du vermutlich wenn du bei einer art Zentralrat der Juden (gibt es das?) nachfragst.

Lg

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Mehr Moslems in europäischen Staaten bedeutet ganz automatisch, daß die Situation für Juden schlechter statt besser wird.

Und da nun mal der Großteil der illegalen Migranten  ( von deutschen Medien pauschal als " Flüchtlinge " bezeichnet) Moslems sind, kann man die Entwicklungen voraussehen.

In etlichen jüdischen Gemeinde in Schweden und Frankreich wird bereits seit längerem über Flucht nach Israel nachgedacht, weil die Situation in Moslem-Ballungsgebieten für erkennbare Juden inzwischen gefährlich ist.

Von Seiten der Regierung in Deutschland wird mit hoher Warscheinlichkeit nichts außer den bekannten Phrasen zur Verbesserung der Sicherheit jüdischer Mitbürger kommen, schließlich werden ja hierzulande inzwischen öffentliche Hassdemonstrationen gegen Juden geduldet, sofern sie denn von Moslems kommen.

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Hallo,

es war mal ein Bericht im Fernsehen über Juden in Berlin. Weiß aber nicht mehr wo dieser ausgestrahlt wurde, vielleicht Stern.TV, ich weiß es nicht.

Dort hatten ein paar erzählt, dass sie in einigen Gegenden nicht wilkommen sind und diese daher meiden müssen. Einer der Interviewten hatte seine Sorge zum Ausdruck gebracht, dass er seine Kipa in Zukunft vielleicht nicht mehr außerhalb seiner 4-Wände tragen kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich nicht sprechen, weil ich zum einen keiner bin und zum anderen nur eine Jüdin kenne.

Es könnte aber in Zukunft ein Problem werden. Damit möchte ich nur auf die Glaubenskriege in vielen Flüchtlingsheimen hinweisen. Das Nicht-Muslime es dort schwer haben ist bekannt.

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Hallo, Uppelve1959.

Davon habe ich noch nix wahrgenommen.

Zudem treffen sie mit den Neumigranten kaum zusammen, sieht man sich allenfalls auf der Strasse, und da weiss keiner vom anderen den Glauben: es könnte ja auch ein syrischer Christ sein, der anspaziert kommt während nicht jeder Jude mit Hut und Kaftan + Peijes daher geht.

Und trägt er Kipa, kann er immer noch ein Armenier sein, lG.

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Kommentar von Uppelve1959
28.08.2016, 14:52

Der Politiker Volker Beck hat erzählt, dass man extra mit jüdischen Flüchtlingshelfer gearbeitet hat, um das Bild positiv zu
beeinflussen.Man wollte zeigen, dass die Juden gar nicht so "schlimm" sind.Einfach weil die Leute ihr lebenlang von staatlicher Propaganda beeinflusst worden.


3

Da musst du gezielt beim Zentralrat der Juden in Deutschland nachfragen. Ob es einen Anstieg an Beschwerden gegeben hat, weiss hier keiner!

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Kommentar von kaesdreher
28.08.2016, 14:59

Das ist auch ziemlich unwahrscheinlich.

1

mit den Millionen moslemischer Einwanderer ist natürlich auch der sunnitische Antisemitismus mit eingewandert. Also Juden, mit der Kippa auf dem Kopf, schweben in den sog no-go-areas in deutschen Großstädten in Lebensgefahr. Heute, 2016, also nicht 1933. Und das ist kein Naturereignis, sondern direktes Ergebnis der katastrophalen Merkelschen Einwanderungspolitik.

Hier eine Stellungnahme des Zentralrats der Juden zu dem Thema:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article147173550/Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-arabischem-Antisemitismus.html

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Ich glaube man muss deine Frage mit "ja" beantworten. Dazu lohnt es sich nach Holland zu schauen. Hier mal ein lesenswerter Artikel dazu:

,,Wer sind die neuen Antisemiten in den Niederlanden? Versprengte
Grüppchen vorgestriger Neonazis hat es von jeher gegeben, aber die neuen
Antisemiten sind junge niederländische Muslime, Kinder marokkanischer
Immigranten..."

Mir fällt kein Grund ein, warum das bei uns anders sein sollte.

http://www.zeit.de/2010/51/Niederlande-Juden-Antisemitismus

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Laut Bassam Tibi schon:

"Tibi: Ich bin als Judenhasser gekommen, nicht
Antisemit, sondern Judenhasser. So hat man mich in Damaskus erzogen. Für
mich war Auschwitz kein Verbrechen.

http://www.welt.de/debatte/article156781355/Deutschland-ist-immer-noch-kein-normales-Land.html

"Ich bin in Damaskus geboren und habe da bis zum 18. Lebensjahr gelebt.
In der Schule und in den Medien habe ich jeden Tag gehört, dass die
Juden Verschwörer und Feinde der Araber sind – das war die
Hintergrundmusik meiner Kindheit. Ich kam als Judenhasser nach
Deutschland, nicht weil ich Bassam Tibi bin, sondern weil ich in dieser
antisemitischen arabischen Kultur aufgewachsen bin. Die meisten Syrer
sind Antisemiten."

http://bazonline.ch/ausland/europa/diese-maenner-denken-deutsche-frauen-sind-schlampen/story/22916308

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Was? Warum? Dann kannst du genau so fragen, ob es Kommunisten seit dem Flüchtlingsstrom schwerer haben...

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