Haben es die Menschen verlernt sich Wissen anzueignen?

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4 Antworten

Das könnte so sein. Und da wird mir angst und bang!

Ich fahre ohne Navi durch die Gegend, bin schon etwas älter und früher sind wir auch überall hingekommen, wo wir hinwollten. Aber es ist schon eine tolle Sache, bequem vor allem.

Was mir aber wirklich absolut unverständlich ist, ist die um sich greifende Respektlosigkeit. Wenn ich selbst nichts weiß und kann, woher nehme ich dann die Hybris, andere von oben herab zu behandeln? Das wird z.T. hier auch bei den Antworten deutlich: in eigenwilliger Rechtschreibung etwas himmelschreiend Falsches zu schreiben und dann noch den Zusatz: "du Vollpfosten" o.ä. verwenden. Ich suche noch immer den, der mir DAS erklären kann!

DAS wird wahrscheinlich niemand erklären können.

Du hast völlig recht, das ist mir hier auch schon seit längerem aufgefallen. Okay, es mag sicherlich an der meist gegebenen Anonymität liegen , dass Kraftausdrücke ungefiltert abgesendet werden, aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass da auch ne fehlende Sozialkompetenz zugrunde liegt.

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Einfach Fakten auswendig wissen ist nicht mehr nötig - 99% davon kannst du nämlich innerhalb weniger Sekunden mit Hilfe des Internets herausfinden.

Viel wichtiger ist das Denken und Schlüsse ziehen. Überlegen. Dinge verstehen. Das kann der Computer nämlich noch nicht.

Einfach Fakten "auswedig wissen" kann jedes Smartphone besser als die gesamte Menschheit.

Was hat dein Ansatz mit "blöden Fragen" zu tun? :-) Man gibt sich nicht mal die Mühe selbst zu denken.

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@triopasi

Das kann man doch schon nicht mehr mit Faulheit entschuldigen oder?

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@Andreaslpz

Ich glaub das ist Faulheit und "digitale Demenz" / Handysucht. Die Kinder hängen doch nurnoch am Handy den ganzen Tag. Zur Wissemserweiterung wird es aber selten genutzt.

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Aber genau da ist doch der Haken, schon allein eine Googleanfrage abzusenden ist für viele doch jetzt schon eine unüberwindbare Hürde. Wenn man noch nicht mal weiß, wie ich an das benötigte Wissen komme, dann wage ich mal zu behaupten, dass es mit dem verarbeitet dieser Daten extrem duster aussieht....

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@Andreaslpz

Das ist der unterschied zwischen Wissen und Intelligenz. Manche sind wohl einfach geistig nicht in der Lage Fakten zu finden und zu verstehen.

Zudem ist die Medienkompetenz vieler junger Leute ne Katastrophe. Smartphone 24/7 in der Hand aber es nicht richtig bedienen können.

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@triopasi

Ich glaube ein Großteil der Leute ist schlichtweg überfordert von der Fülle an Informationen, die zur Verfügung stehen und kriegt es schlichtweg nicht auf die Reihe wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden.

Ich frag mich wie das weitergehen soll. Waren wir nicht mal das Volk der Denker und Erfinder?

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@Andreaslpz

Überfordert? Gib ne einfache Frage im Google ein und dir wird die Antwort groß angezeigt. Da musst du nur die Frage richtig stellen..

Hoffen wir mal, dass es nicht nur hier so ist.

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@Andreaslpz

Ich finde auch die Schule macht viel falsch. Man lernt Faktem auswendig und nicht wie man Fakten findet und wie man Denkt. Die besten Noten haben die, die am besten auswendig lernen; nicht die, die Denken.

Faktem auswendig wissen ist heutzutage aber (durch Intednet) praktisch unnötig. Denken dagegen viel wichtiger.

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@triopasi

Aber um Denken zu können, Zusammenhänge zu erkennen und zu verknüpfen benötigt man allerdings eine schnell verfügbare Wissensbasis. Und das ist im Idealfall nun mal das Hirn und nicht das Internet.

Lassen wir es mal zum Supergau kommen, das Internet bricht zusammen (ja ich weiß, dass ist rein theoretisch nicht möglich, wir nehmen es trotzdem mal an), was machen die Individuen dann? Nach jetzigem Stand sind das dann völlig falsch angezogene (sie können ja keinen im Internet fragen, was man bei welchem Wetter anzieht) und unterernährte (das Haltbarkeitsdatum stellt manche vor unerwartete Herausforderungen) Menschen, die völlig unselbständig sind.

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Hier in GF gibt es eine Reihe von "Community-Experten", die falsche Antworten geben und trotzdem am Schluß die "hilfreichste Antwort" haben. Wenn man überhaupt keine Ahnung hat, ist man ihnen ausgeliefert.

Das Internet ist ein Dorf, das leider alle Dorftrottel der Welt vereint. Natürlich sind da auch die normalen Leute. Dummerweise sieht man auf dem Bildschirm den Unterschied nicht.

Selbst denken und wissen hilft ungemein gegen Leute, die bewußt oder unbewußt Meinungen und Manipulation verbreiten.

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So ist es! :-)

Weshalb selbst lernen, wenn man doch fragen kann..

[Ist es mittlerweile normal, nicht mehr nachdenken zu wollen oder zu können und sich mit seiner Unselbstständigkeit auf andere zu verlassen?]

Das ist die neue Gesellschaft :-)

Gruselige neue Gesellschaft....

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