Haben es die jungen Leute heute schwerer?

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Natürlich hat es die heutige Jugend nicht einfacher, aber auch nicht schwerer, nur anderst. Da, du Eastside, fast mein Jahrgang bist, kann ich das behaupten. Wir hatten noch kein Handy, keinen Computer, nicht so viele Fernsehprogramme , kein Internet usw.. Wir wurden auch nicht so vom Konsum verführt. Es gab eben vieles was vielleicht besser war, aber wir hätten diese Relikte des Fortschritts wohl auch genutzt, wenn wir sie in unserer Jugend gehabt hätten. Jetzt haben wir Sie auch, und geniessen es. Natürlich sind heute alle aufgeklärter, und wohl auch viel " globaler " wenn man den Begriff hier so benutzen kann. Ich glaube aber schon, das früher mehr "geredet" wurde, alleine schon weil es nicht so viele Kommunikationsmittel gab. Leider ist der " Fun " im Vordergrund und wirklich verzichten kann heute auch keiner mehr. Ich glaube absolut betrachtet, haben es die heutigen Jugendlichen schon schwerer, aber vielleicht machen sie es sich auch nur schwerer.

Eingeschränkt sind nur die die sich einschränken lassen.Jobs gibt es auch heute in Hülle und Fülle nur viele machen sich nicht die Arbeit und haben auch nicht die richtige Einstellung dazu, wirklich einen Job anzunehmen.Keiner nimmt den erstbesten Job an alle wollen den Besten und wenn möglichst sofort.Trinken,Rauchen und Essen kann man unter gleichgesinnten immernoch.Ich finde, dass das Alkoholverbot an Jugendliche richtig ist,schau dir nur mal an was Karneval los ist.Ob du dich vor Aids schützt oder vor Geschlechtskrankheiten oder vorm Kinderkriegen, was auch meineserachten auch die Männer betrifft, ist doch egal.Schutz ist wichtig.Das mit den Konflikten ist doch eine reine Erziehungssache.Viele Eltern fragen doch ihre Kinder erst garnicht wie sie ihren Tag erlebt haben oder entscheiden einfach über die Köpfe der Kinder ohne nach der Suche nach einem Kompromiss.

Ja und nein. Sie haben oft auch mehr Möglichkeiten, die sie aber nur bedingt nutzen. Es gibt Ausbildungsstellen, die aufgrund der fehlenden (geeigneten) Bewerber nicht besetzt werden können oder für die meisten Jugendlichen uninteressant sind. Aber: Für benachteiligte Jugendliche oder sogar welche mit eher durchschnittlichen Leistungen in der Schule wird es immer schwerer eine Aufagabe zu finden, weil viele Betriebe die Ansprüche (oft unnötig) hochschrauben und es sogenannte Helferstellen kaum noch gibt. Die Realität zwischen Anforderungen in der Ausbildung und dem späteren Job stehen oft in keinem Verhältnis mehr zueinander. Es können doch nicht alle Jugendlichen studieren! Oder?

Nein, aber die Einstellung der meisten jungen Leute hat sich heute geändert. Sie wollen viel Spass haben und sehen teilweise das Lernen als lästigen Nebeneffekt. Aber wir sind eine Gesellschaft wo nur die besten weiter vorankommen oder man wird reich geboren.

Ja, die Aufklärung machts möglich, wir haben uns einfach nicht soviel damit befassen müssen, weil wir nicht so extrem mit diesen Nachrichten "zugemüllt" wurden.
Früher hat man abends die Tagesschau gesehen, heute kann man alle Greueltaten brandaktuell im Internet lesen.
Das Groteske ist, sie haben es eigentlich leichter, allein schon durch einen gewissen Wohlstand und den technischen Errungenschaften und dadurch gleichzeitig schwerer, was die Berufsfindung angeht.
Auch heute kann man noch Jobs finden (Regale auffüllen), aber viele Jugendliche müssen das nicht, weil alles von den Eltern finanziert wird...

Wohlstand? Nur an welcher Stelle. Kinderarmut ist z.B. ein riesen Problem! Und welcher technische Wohlstand hilft einem wirklich weiter? Der Airbag, das Mobiltelefon oder der 3-Meter hohe Kühlschrank?

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