Haben eineiige Zwillinge immer die gleichen Erbkrankheiten?

5 Antworten

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Selbstverständlich eineiige Zwillinge haben die gleiche DNA und damit auch die kleinen Gendefekte

Auch wenn Andre20123 in seiner übrigens nicht mal selbst geschriebenen sondern nur kopierten Antwort behauptet es wären angeblich Unterschiede festgestellt wurden kann das garnicht sein

Die meisten eineiigen Zwillinge entstehen nicht bei erste Zellteilung der Zellhaufen kann sich über 10 Tage lang noch in Zwillinge teilen und da besteht er schon aus mehreren tausend Zellen

Das bedeutet exakt die Hälfte der Zellen die den einen Zwilling bilden müssen exakt an denselben Stellen der DNA alle gleichzeitig mutieren ziemlich unwahrscheinlich oder ?

Ich wette man würde genau dieselben angeblichen Unterschiede finden wenn man von einer Person eine Zelle vom linken Arm und eine vom rechten Fuß nimmt oder wenn man dir eine Zelle mit 5 entnimmt und die andere erst mit 80

Teile vom Körper mutieren nunmal aber doch nicht der gesamte Körper insgesamt es können sich also überhaupt nur die wenigen eineiigen Zwillinge unterscheiden die in der allerersten Zellteilung entstanden sind

Asthma oder sowas was Caila schreibt sind garkeine Erbkrankheiten es kann ja auch der eine Zwilling Grippe bekommen und der andere nicht genauso ist es mit Asthma ich wette an den meisten Asthmafällen ist die vergiftete Umwelt schuld

Eineiige Zwillinge haben vielleicht in 80% der Fälle beide aber viele eineiige Zwillinge machen oft alles gemeinsam und einige versuche sich immer aus dem Weg zu gehen

Die 80% die alles gemeinsam machen spielen vielleicht beide jahrelang auf dem selben vergifteten Spielplatz neben einem Industriegebiet und bekommen entweder beide Asthma oder keiner

Die anderen 20% spielen vielleicht niemals zusammen gehen sogar auf verschiedene Schulen weil sie sich nicht mögen sehen sich nur zuhause

Richtige Erbkrankheiten sind Krankheiten wie Farbenblindheit, Bluterkrankheit und sowas haben immer beide eineiigen Zwillinge

Nicht immer aber meistens da eineiige Zwillinge bis auf einige wenige Ausnahmen ein identisches Erbgut besitzen.

Heißt wenn zb einer der Zwillinge Asthma von den Eltern geerbt hat dann liegt die Warscheinlichkeit das der andere Zwilling ebenso Asthma geerbt hat bei 80 %

Du siehst 100% ist nicht alles identisch, auch bei eineiigen nicht.

Ein anderes Beispiel: Das Risiko, dass bei einem betroffenen Zwilling der zweite ebenfalls an einer chronischen Darmentzündung erkrankt, beträgt bei eineiigen Zwillingen 54%. Das zeigt, dass chronisch-entzündliche Erkrankungen etwa zur Hälfte von Umweltfaktoren und zur anderen Hälfte von genetischen Faktoren verursacht werden. Der genetische Anteil an der Entstehung der Krankheit ist also noch sehr hoch, aber nicht ganz so hoch wie bei den Allergien. Bei zweieiigen Zwillingspärchen, bei denen nur die Hälfte des Erbgutes übereinstimmt, leiden in 4% der Fälle beide an einer chronischen Darmentzündung.

Gleich, aber nicht identisch

Eineiige Zwillinge besitzen entgegen der allgemein akzeptierten Theorie doch nicht vollkommen identische Gene: In ihrem Erbgut, dem "Buch des Lebens", können im Vergleich zu ihrem Zwilling ganze Textteile fehlen oder auch mehrfach vorkommen. Das hat ein internationales Forscherteam bei einer Untersuchung von 19 eineiigen Zwillingspaaren entdeckt. Die Abweichungen erklären laut Carl Bruder von der Universität von Alabama in Birmingham und seinen Kollegen nicht nur, warum in vielen Fällen nur ein Zwilling eine Krankheit entwickelt und der andere nicht, sondern sie könnten auch bei der Suche nach den Ursachen solcher Krankheiten helfen.

Eineiige Zwillinge entstehen aus ein und derselben befruchteten Eizelle und sind daher im Prinzip natürliche Klone, die ? zumindest nach bisherigem Wissen ? exakt die gleiche genetische Hardware mitbekommen. Dass sich die Geschwister trotzdem nicht immer ähneln wie ein Ei dem anderen, wurde bislang auf eine Art Software zurückgeführt: Beeinflusst durch die Umwelt bilden sich bei jedem Zwilling individuelle Schalt- und Aktivitätsmuster bei den Genen aus, die zu unterschiedlichem Aussehen, einem unterschiedlichen Charakter und auch zu einer unterschiedlichen Anfälligkeit für Krankheiten führen können. 

Doch das scheint nicht die ganze Geschichte zu sein, legen nun die neuen Ergebnisse nahe. Denn auch das Erbgut selbst kann sich zum Teil deutlich zwischen den beiden Geschwistern unterscheiden: Bei allen 19 Paaren entdeckten die Forscher sogenannte Copy Number Variations ? Veränderungen, bei denen die Anzahl der Kopien eines Erbgutabschnitts von der Norm abweicht. Das kann sich als fehlender Teil eines Chromosoms äußern, aber auch in einer Vervielfältigung eines bestimmten Abschnitts. Bei einem der Probanden in der Studie fehlte beispielsweise ein 22 Millionen Bausteine langer Teil von Chromosom Nummer 11, wohingegen sein Zwilling über ein intaktes Chromosom verfügte. 

Solche Variationen der Kopienanzahl sind beim Menschen häufiger als lange angenommen und prägen wahrscheinlich seine Individualität, hatten Wissenschaftler erst Ende 2006 entdeckt. Bislang unbekannt war jedoch, dass sie auch bei den als genetisch identisch geltenden eineiigen Zwillingen vorkommen, erklären die Forscher. Sie werden wahrscheinlich im Lauf des Lebens erworben, wenn die sich teilenden Zellen Fehler beim Kopieren der Erbinformation machen. Die Variationen bieten nach Ansicht der Wissenschaftler eine einzigartige Gelegenheit, für Krankheiten verantwortliche Gene zu identifizieren: Besitzt nämlich lediglich ein Zwilling eine bestimmte Abweichung in seinem Erbgut, und erkrankt dann genau dieser Zwilling, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Abweichung dabei eine Rolle spielt ? schließlich ist der größte Teil des restlichen Erbguts identisch. 

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