Haben die Medien und Politiker Angst vor AfD oder ist das ein abgeklärtes Spiel?

10 Antworten

Die Medien vielleicht nicht. Die haben keine Angst. Die Printmedien sind froh über so etwas. Das steigert die Auflagen und es kommt Kohle in die Kasse.

Aber der führenden Politik hat die AfD das Fürchten gelehrt, denn die kosten ihnen viele Wählerstimmen und keiner kann jetzt schon sagen, wo die Reise hingehen wird.

Natürlich. In Sachsen-Anhalt liegt die AfD schließlich bei über 17% der Stimmen – und auch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern sieht es nicht rosig für die „etablierten" Parteien aus. 

Und das Schlimmste daran ist, dass die „etablierten" Parteien selbst Schuld sind. Von deren katastrophalen Politik im Bund mal abgesehen, ist es ein völlig falsches Signal, mit Distanz und Ablehnung auf die AfD zu reagieren – denn das symbolisiert dem Wähler, dass die „etablierten" Parteien doch keine Argumente haben, und die AfD tatsächlich Problemlösungen anbietet.

Man sieht es ja am Beispiel Schweden – dort hat man ebenfalls so agiert, inzwischen sind die Schwedendemokraten drittstärkste Kraft im Reichstag und liegen in Umfragen nur knapp hinter der Regierungspartei. Zumal ein wichtiger Bestandteil der Demokratie die Meinungsverschiedenheit ist – und dazu gehören nunmal auch rechtspopulistische Ansichten.

Eine Partei ignorieren, in der Hoffnung, dass sie von selbst verschwindet – das funktioniert einfach nicht.

Allgemein haben Altparteien keine Sympathie für neue Parteien.Das wäre auch der Fall wenn diese Partei eine linke Partei wäre.Ich habe den Aufstieg der BRD Grünen erlebt . Das war eine Partei (in den Medien) der verkappten Kommunisten,eine Partei der Spinner und der damalige Bayrische Ministerpräsident F.J.Strauß redete von der Partei die Grünen: "Sie sind wie eine Tomate,erst sind sie grün,dann werden sie rot und später braun" Also zuletzt werden sie Nazis meinte Strauß.

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