Haben die Fische flossenfäule? Welches heilmittel?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

da läuft ja in deinem AQ etwas völlig verkehrt.

Hast du das AQ ordnungsgemäß einlaufen lassen (einige Wochen), bevor du die Fische eingesetzt hast?

Die beschriebenen "Krankheitsbilder" scheinen tatsächlich auf eine Flossenfäule hinzudeuten. Flossenfäule ist eine bakterielle Infektion, die durch sehr schlechte Haltungsbedingungen, also mangelnde Wasserhygiene etc., hindeutet.

Gerade bei einer Nitritbelastung des Wassers tritt diese Krankheit vermehrt auf. Es nutzt also wenig, ein Medikament ins AQ zu kippen, denn die Ursache wird dadurch nicht beseitigt, sondern eher noch verstärkt.

Von vorne: Ein AQ muss einige Wochen ohne Fische stehen, damit sich im Filter die wichtigen nützlichen Bakterien bilden können, die dafür sorgen, dass aus dem gefährlichen Nitrit relativ ungefährliches Nitrat bilden kann.

Im weiteren Verlauf sollte man dann immer, ca. alle 14 Tage, einen Teil des Wassers (ca. 30 % - 50 %) austauschen. Macht man dies alles nicht, dann funktioniert der Giftstoffabbau nicht, das Wasser ist "unsauber", mit der Folge, dass die Keimdichte im Wasser sehr hoch ansteigen kann. Die besten Voraussetzungen also, damit die Fische krank werden und eben solche bakteriellen Infektionen bekommen.

Kippts du nun Medikamente rein, dann wird damit zwar ein Teil der Krankheitsbakterien getötet, leider aber meist auch ein Großteil der wichtigen Bakterien im Filter. Ein ewiger Kreislauf, der nur dazu führt, dass noch mehr Fische krank werden und sterben und du noch mehr Medikamente reinkippst.

Maßnahmen: Ich würde mir als erstes jetzt mal einen vernünftigen Nitrit-Tröpfchentest im Fachhandel besorgen. Dann würde ich einen sehr großzügigen Wasserwechsel (50 - 70 %) durchführen (Wasser natürlich mit der richtigen Temperatur). Anschließend nur ganz ganz wenig füttern - oder auch für einige Tage gar nicht (keine Sorge, die verhungern nicht).

Keine neue Fische kaufen!! In den nächsten zwei Wochen alle 2 Tage 30 - 50 % des Wassers wechseln. Nitrit immer messen. Bleibt der Wert stabil bei nicht mehr nachweisbar, kannst du mit den häufigen Wasserwechseln aufhören.

Eigentlich sollten die Fische dann gesund bleiben - wenn du weiterhin alle 14 Tage einen regelmäßigen Wasserwechsel durchführst.

Und ich würde dir empfehlen, erst neue Fische zu kaufen, wenn über mind. 14 Tage kein Fische mehr Flossenschäden zeigt (und natürlich auch keiner mehr stirbt).

Ich wünsche dir gutes Gelingen

Daniela

Ja ich habe es mehrere Wochen stehen gelassen( ohne fische aber mit Pflanzen).

Dann jeden 2. Tag fast 50% des Wassers erneuern? Ich habe es jede 2 Wochen gesäubert( dabei die Scheiben geputzt und vom Boden den Dreck gesaugt und dann das Wasser aufgefüllt.)

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Mach mal dringend einen Wasserwechsel und miß auch die anderen Wasserwerte, pH? Nitrat?... es gibt so Analysekoffer mit allen wichtigen Tests, die sollte jeder Aquarianer haben.

Ps : hab ich vergessen!!! Es hat die richtige Temperatur und einen funktionierenden filter

Meine Mama todkrank, wie geht man mit sowas um?

Hallo Leute,

Bei meiner Mama ist im Dezember festgestellt worden, dass sie nach 3 (!) Krebserkrankungen nun Metastasen hat.. in der Leber, den Knochen sowie der Pleura. Es besteht keine Hoffnung auf Heilung. Nur wenige Tage vor der Diagnose ist mein Großvater verstorben und nur 4 wochen davor, verstarb auch der Vater meiner Mutter an den Folgen des Krebses. Ich leide nun unter starken Angststörungen. Ich denke viel über das Sterben und Tod sein nach. Wenn ich daran denke, packt mich die Angst und ich spüre wie Machtlos ich bin. Ich habe außerdem eine hypochondrische Störung entwickelt. Soll heißen, bei minimalen Veränderungen im Körper oder kleinsten Schmerzen, gehe ich direkt davon aus, an schlimmen Krankheit erkrankt zu sein (ALS, MS, tödlicher Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt...). Und umso weiter ich mich über diese Krankheiten informiere um so stärker werden die Symptome, welche real sind! Ich habe jetzt über 4 Wochen in Stechen in der Brust gehabt, hatte schwache kraftlose Beine und litt unter Übelkeit. Die Wahrscheinlichkeit an einer tödlichen Krankheit erkrankt zu sein ist minimal, da ich erst 20 Jahre alt bin. Aber ich bilde mir eben (so wie das bei Angststörungen eben ist) ein, dass es ja andererseits leider auch mir passieren könnte... Meine HA meinte, diese Beschwerden kämen wohl von meiner Angststörung, die wirklich sehr ausgeprägt ist.

Hat da jemand Erfahrungen & kann mich diesbezüglich etwas beruhigen?

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