Haben die Deutschen (die dem Regime genehm waren) vor 1943 unter dem 2. WK gelitten?

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9 Antworten

Wenn wir von den Zivilisten reden: Durch Ausplünderung der besetzen Gebiete waren die Deutschen lange gut genährt und hatten keinen Mangel.

Erst mit den Flächen-Bombardierungen so ab 1942 kann man in der Tat von Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung reden.

Damit ist gemeint,das in der Zeit 1942 / 1943 der Krieg gekippt ist.Bis 1942 hatten die Bombenangriffe zur Folge das die Bevölkerung eher ermuntert wurde,die Luftabwehr hat auch sichtbare Erfolge gehabt,die Organisation war intakt.Rettung und Hilfe war weitgehend möglich.Da man glaubte den Krieg zu gewinnen,hat man die Nachteile persönlich in Kauf genommen,weil das Ganze nur so zu erreichen war,ganz im Sinne des Regimes.Später waren die Bombenangriffe so massiv ,wurden unübersehbar,für breite Bevölkerungsschichten,nicht nur in den Städten,das nicht nur der Glaube an den Sieg nachließ,sondern das der Krieg im Landesinneren natürlich ein Leiden war. Gehungert wurde aber nur in den letzten Kriegsmonaten,vor allem aber danach.Die Winter 45 ,46 und 47 ohne vernünftige Heizung waren in den Städten eine Große Notzeit.

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Naja, die 18 Mio. Soldaten waren nun auch nicht gerade auf einer Klassenfahrt. Zudem gab es die Bombenangriffe auf Städte, die für die Betroffenen nun auch nicht das reine Vergnügen waren.

Für die höheren Chargen war der Krieg lange nicht spürbar. Die lebten halt weit draußen,weit entfernt von den Städten. Da fielen keine Bomben, die Söhne wurden von der Front geschickt ferngehalten, Mangel litten sie auch nicht. Guck dir mal das Leben der hohen Tiere auf dem Obersalzberg an. Die lebten im ewigen Urlaub.

Die normalen Anhänger des Regimes litten genauso unter dem Krieg wie alle anderen auch. D.h. mein Opa erzählte mir, dass in dem Haus, wo er mit Frau und Kindern wohnte, auch  die Schwester des Admiral Dönitz lebte. Irgendwann rückte ein Arbeitskommando an und der Luftschutzkeller wurde gewaltig ausgebaut, d.h. sehr dicke Betonwände eingezogen. Da zudem das Haus relativ weit vom Stadtzentrum entfernt lag, hielt sich die Bombengefahr einigermaßen in Grenzen. Das Haus wurde einmal getroffen, aber der Luftschutzkeller hat das locker ausgehalten.
Zu Essen hatte die Schwester von Dönitz auch immer, auch als das Essen längst rationiert war. Das gab oft böses Blut unter den Nachbarn, wenn ihre Kinder mit dick bestrichenen Butterbroten herumliefen oder Schokolade aßen, aber nichts abgaben.

Mein Opa, im Herzen ein alter Sozi, pflegte immer, wenn Fliegerangriff war, den Luftschutzkeller mit einem deutlichen "Heil Hitler" zu betreten. Die Schwester von Dönitz war ungehalten und meinte: "Sonst sagen Sie nie Heil Hitler." Und mein Opa antwortete: "Aber jetzt gerade muss ich einfach an den Führer denken."


Bis 1943 gab es für Nazi-Deutschland fast nur Erfolgsmeldungen. Die große Wende kam mit den unerwarteten 

U-Boot-Verlusten und Stalingrad.

Da begann für vor allem die emotionelle Einstellung zu "kippen". Der Nimbus der Unbesiegbarkeit begann zu bröckeln. 

*Lktinga

Da schreibst da einige Sachen , die nicht zutreffen.Z.B. muss die Frage doch gestattet sein, ganz egal was heute darueber zusammen fantasiert wird, wer Deutschland denn nun den Krieg erklaert hat.Wir Frankreich und England, oder die uns.Warum? Weil wir in Polen einmarschiert sind und beide einen Beistandspakt mit Polen hatten, das ist zwar richtig, war aber auch so gedacht und Hitler ist in diese Falle hineingetappst in seiner Grossmannsucht und Ueberheblichkeit.Die eigentlich Schuldigen am Kriegsausbruch waren doch die Polen.Das fing doch schon gleich nach dem 1. Weltkrieg an.Obwohl z.B. die damalige Nachkriegsregierung eine Sozialdemokratische war, die den armen Polen das Wort geredet  und diese bei der Wiedergruendung des polnischen Stattes sehr unterstuetzt hatte, wandten sich die Polen mit dem Aussenminister Beck sofort gegen das deutsche Reich und verlangten noch mehr Gebiete in Oberschlesien oder Posen bzw. Westpreussen.Dazu wurden Banden eingesetzt, die die Einwohner, die auf ihr Deutschtum beharrten so unter Druck setzten ,dass sie das Land verliessen, da sie sonst um ihr Leben fuerchten mussten.Der Name eines dieser Anfuehrer ist mir noch gelaeufig "Korfanty".Nach ihm wurde diese Truppe auch benannt.Beck war genauso ein Idiot wie Hitler.Er sagte damals, " Wir (Polen) werden in 14 Tagen in Berlin sein" Es kam dann genau umgekehrt.Bloss davon redet heute kein Mensch mehr, weill es zwar richtig , aber politisch nicht opportun ist.Aehliches trifft auch zu auf die Neugegruendete CSSR, bis dahin Teil Oestereichs-Ungarns.Obwohl die Sudetendeutschen in ihrer angestammten und verbrieften Heimat, bei Unterzeichnung des Muenchener Vertrages, alle nur moeglichen Garantien, von den Mitunterzeichner erhielten, wurden sie von Anfang an von der Regierung und der Bevoelkerung unter einem derartigem Druck gehalten, der dann im Mai 1945 nach der Kapitulation, mit einem viehischen Massenmord an den Deutschen ( ca. 250.000 Erschlagene, Erstochene,Gehaengte, lebendig Verbrannte usw)und vollkommener Vertreibung, endete.

Tareq A.

Briten und Franzosen sind ihrer Bündnispflicht Polen gegenüber nicht nachgekommen. Das ist nicht der Fall gewesen. Sie haben einen Entlastungsangriff im Fall eines deutschen Angriffs versprochen. Damit hätten die Polen recht gehabt, dass Berlin bald genommen worden wäre. Gekommen ist nur eine lapidare Kriegserklärung und ein Vormarsch von ein paar Kilometern auf deutsches Gebiet. Die deutsche Führung hat es auch tunlichst vermieden sie daran zu hindern. An die deutschen Truppen wurde ausdrücklich eine Art Passivität-Befehl erteilt. Bloß keine Kampfhandlungen! Diese Kriegserklärung ohne Taten wird in der Geschichtsschreibung als Sitzkrieg bezeichnet. Dieser Sitzkrieg der polnischen Alliierten war nichts anderes als ein Verrat der Franzosen und Briten. Weiter kann festgestellt werden, dass Stalin grade geschaut hat, wie die Westalliierten reagieren werden. Wenn der versprochene massive Gegenangriff erfolgt wäre, wären die Sowjets nicht gegen Polen gezogen. Aber so hatten sie ja nichts zu befürchten. Stalin wusste, dass nach dieser Reaktion den Deutschen gegenüber nichts aus dem Westen kommen würde und griff dann auch an. Dieser Angriff wäre unterblieben, hätten die polnischen Alliierten eben selbst angegriffen. Jedenfalls haben sich die Franzosen sogar nach dem Zusammenbruch Polens aus Deutschland hinter die Maginot Linie zurückgezogen. Der Krieg wäre buchstäblich eingeschlafen. Deutschland hat dann Frankreich 1940 angegriffen und somit seine Niederlage eingeläutet. Was zu den armen Sudetendeutschen zu bemerken ist, ist dass die armen Deutschen doch das Sudetenland bekommen haben. Aber da hat Deutschland seine ganze Friedfertigkeit bewiesen und gleich die ganze Tschechoslowakei okkupiert. Ja da können sich die Deutschen beschweren, wenn der böse Pole Westpreußen annektiert hat. Da muss man doch Polen angreifen und aus seiner Bevölkerung Seife und Dünger produzieren. Ja die armen Deutschen wurden dann auch gemordet nach dem Krieg. Du nennst es viehische Morde. Ich nenne sie Rachemorde. Viehisch war wohl das Deutsche Morden in Osteuropa und das ist eine Untertreibung. Aber seis drum viehisch wurde mit viehisch beantwortet. Die Zahl ist ja enorm nicht zu vergleichen mit den einigen wenigen die, die Deutsche auf dem Kerbholz haben. gleichen Wort. Aber im Ernst, wenn man die Zahl der Opfer jedoch vergleicht, dann kann man jedoch feststellen, dass die Deutschen ziemlich glimpflich davon gekommen sind. Im besetzten Polen standen übrigens jedem offiziell täglich 700 Kalorien zu.

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In der Heimat war es bis 1942 recht ruhig, wenn man den - noch nicht so fürchterlichen - Bombenangriffen absieht. Auch die Versorgung mit lebensnotwendigen Güter funktionierte, sogar bis zum Kriegsende. 

Aber gelitten hat man sehr wohl.

Nämlich die hunderttausende Eltern, Ehegatten und Kinder,  die "in stolzer Trauer"  bekannt geben durften, dass ihr Mann, Sohn oder Vater "für Führer, Volk und Vaterland" sein Leben auf dem Feld der Ehre gelassen hat.

Die Oberen haben deswegen nicht gelitten, auch später nicht, als die Verluste bereits in die Millionen ging.

Als ab 1943 die Luftangriffe intensiviert wurden und die deutschen Städte systematisch in Schutt und Asche gelegt wurden, begannen auch die Leiden der Bevölkerung. 

Und man stand auch weiterhin in Treue zum "Führer"! 

Bis zum bitteren Ende.... 

Bis heute ist mir das unverständlich.... 

Natürlich! Nämlich vor allem die jungen männlichen Deutschen. So ist das mit Krieg.

Ja natürlich vorallem die Hungersnot.. ihr hattet nichts zum essen. Influationen etc.

Wann war die Hungersnot?

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Hast du ein anders Geschichtsbuch als ich?

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Vor 1943 gab es keine Hungersnot für die Deutschen im 2. Weltkrieg, sondern nur für die von Deutschland eroberten Völker, z.B. in Norwegen, Polen, Leningrad, Ukraine und besonders betroffen waren Kriegsgefangene und Juden, die von den Deutschen systematisch und absichtlich ausgehungert wurden, da die Deutschen sie ermorden wollten.

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