Haben Atheisten keine Angst vor dem Tod und sind sie eher Suizidgefährdet?

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20 Antworten

Natürlich haben Atheisten - wie jeder andere Mensch auch - mit den Konsequenzen ihres Handelns zu leben. Dafür haben wir Gesetze, Gefängnisse, etc.

Wenn Atheisten etwas schönes Erleben oder ihre Situation verbessern wollen müssen sie das hier und jetzt tun. Es gibt kein "hier still vor sich hin leiden und im jenseits belohnt werden". Der Antrieb ist viel größer hier was schönes zu machen / schaffen und Leuten zu helfen. (Es gibt z.B. Studien die zeigen das Atheisten im Schnitt mehr Geld spenden und das freiwillig tun, wohingegen Religiöse das oft als Zwang in der Gemeinde sehen und weniger geben).

Wenn ich einen Blick in die Geschichte werfe scheint es eher so zu sein, das diese Hölle und Strafe nach dem Tod von gebildeten, mächtigen genutzt wurde. Die kleinen, ungebildeten Leute stellten das nicht in Frage. Die mächtigen rechtfertigten Ihre Position mit Gottes Wille und und wenn sie nicht an die Hölle glaubten konnten sie im diesseits tun und lassen was sie wollten und sich keine Gedanken um ein Jenseits machen.

Atheisten möchten - wie andere Menschen auch - nicht sterben solange es ihnen gut geht. Sie haben vielleicht sogar mehr einen Grund zu Leben, denn sie wissen, das danach nichts mehr kommt. Angst vor dem Tod? Ich weiß es nicht. Ich habe keine, vor allem keine Angst, was nach dem Tod kommen könnte (Hölle oder so).

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Ob ein Mensch suizidgefährdet ist hängt doch davon ab wie labil er ist, wie sein Leben verläuft, ob er Hilfe bekommt, welche Probleme er hat, welche Schicksalsschläge er erleiden musste usw, das hat schon mal nichts mit dem Glauben zu tun.

Und jemand der denkt dass nach dem Tod das große Nichts kommt hat doch eher mehr Angst zu sterben, als jemand der glaubt dass der wunderschöne Himmel auf ihn wartet, er reinkarniert wird oder sonstiges. Denk mal an die Selbstmordattentäter, die werden nach ihrer Tat mit Himmel und 20 Jungfrauen belohnt.... Während andere Gläubige sich nicht umbringen dürften, weil sie dafür bestraft werden und in der Hölle landen... aber sie tun es trotzdem...

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Auch ich bin nicht gläubig und finde, dass das, was du da beschrieben hast, völliger Unsinn ist. Ich spiele nicht mit den Gedanken mich umzubringen. Und ich versuche nicht etwas aus meinem Leben zu machen um bei Gott zu Punkten, sondern um mich, und die Menschen die ich liebe, glücklich zu sehen. 

Ob gläubig oder nicht, der Tot ist unausweichlich. Und ganz egal wo ich bin, ob mich eine Strafe erwartet oder ich ins gelobte Land gehe, vielleicht auch als Tier wieder geboren werden oder einfach verpuffe... Ich möchte bei meinem letzten Atemzug lächeln können und wissen, dass ich alles richtig gemacht habe und nie alleine war! 

Es gibt übrigens genug Straftaten die im Namen von Gott gesehen, ebenso wie Suizide unter Religiösen. In manchen Kulturen empfindet man den Selbstmord als "heilig", in anderen verschaffst du dir genau damit einen Ehrenplatz in der Hölle. 

Vor Konsequenzen beim Falschhandeln ängstige ich mich übrigens, denn das ist mein Leben was darunter leidet. Das Leben ist ein Geschenk was wir nur einmal bekommen, von wem auch immer. Ganz egal ob Atheist oder Christ oder Moslem,... Wir sollten unser Leben genießen, wer weiß, wann wir es nicht mehr haben! 

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Ich denke, dass die meisten Atheisten durchaus Angst vor dem Tod, oder besser gesagt, vor dem Sterben, haben, denn das ist doch ohne Zweifel ein furchterregendes Ereignis im Leben. Atheisten sind auch sicherlich nicht stärker suizidgefährdet als Gläubige, denn solange das Leben Freude macht, warum sollte man es freiwillig verkürzen?

Ich könnte mir allerdings durchaus vorstellen, dass Atheisten den verschiedenen Formen der Sterbehilfe aufgeschlossener gegenüber sind. Wenn man den eigenen Tod unausweichlich herannahen sieht, warum sollte man sich dann noch mit dem Rest an Leben herumquälen, der einem noch geblieben ist? Kein Gott wird einen dafür bestrafen!

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Hey, nur weil man Atheist ist, bedeutet es nicht das man ohne Moral wie eine "Maschine" funktioniert.

Wir Atheisten haben nur keine Angst vor dem Tod. 

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir unser Leben nicht lieben würden. 

Wir genießen eben unser Leben aus vollen Zügen statt wie manche Gläubige aus Angst etwas falsch zu machen oder darüber nach zu denken was nach dem Tod schlimmes passiert, ihr Leben nicht komplett auskosten.

Ich mein mal im Ernst, warum macht ihr Sorgen, wenn ihr doch Vertrauen in Gott habt und Gott doch jeden lieb hat?

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Ja Ich denke schon das wir Atheisten eher suizidgefährdet sind als sehr gläubige Menschen die es als ernsthaftes Argument sehen sich nicht umzubringen dass es Sünde, haram oder irgendsowas ist.

Die Selbstmordrate hält sich allerdings im Rahmen, weil die meisten Menschen trotzdem feststellen dass das Leben nicht so beschissen ist dass man sich umbringen müsste.

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Also ich bin Christ und habe genau deswegen keine Angst vor dem Tot, weil ich meiner Meinung nach weiß was danach passiert.

Jesus ist für mich gestorben, ich habs angenommen und lebe für ihn, warum sollte ich mich jetzt vor dem Tot fürchten?

Das hat aber nichts damit zu tun ob ich leichtfertig mit dem Leben umgehe oder Suizidgefährdet bin.

Ich denke Gott hat mir das Leben geschenkt und er will garantiert nicht das ich es so schnell wieder beende, also ich habe nur dieses eine Leben, ich werde es garantiert so gut leben wie ich kann.

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Atheisten hängen genauso am Leben wie Theisten.

Das zu deiner Frage. Ich möchte aber noch zwei Punkte aufgreifen, die du geschrieben hast: "Leben so gut wie möglich zu führen" - Heerscharen von Philosophen haben sich schon damit befasst, wann ein Leben "gut" ist. Der Atheist definiert für sich selber, was gut ist - theoretisch kann also auch "schlecht" sein, was er für "gut" hält.

Und dann muss sich jeder Atheist natürlich auch fragen, warum überhaupt er sich "gut" verhalten soll. Denn, wie du richtig schreibst, er muss keinerlei Konsequenzen fürchten, kann aber auch auf keinerlei Belohnung hoffen. Selbst wenn sein Gedenken der Nachwelt erhalten bleibt, hat er nichts davon.

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nicht-gläubige gibt es nicht! denn nicht gauben ist auch einen gauben?

es ist immer das gleiche ander kümmern sich um andere ihren glauben?

was geht es einen 3 an an was der eine oder andere glaubt?

man könnte ja auch sagen menschen die du als atheisten bezeichnest, unter liegen keiner gehrinwäsche einer religion? denn alle religionen sind nur eine gruppe (veiniung) von menschen die sich zu eine ähnliche glaubensrichtung beknnen?

dabei hat jeder religonsrichtung einen absoutanspruch?

ja so einen absolut anspruch gibt nätürlich halt  aber man könnte es auch als gehrinwäsche bezeichen?

wie auch immer wenn es einen gott gibt dann frage ich mich wieso er ganz menscheliche botschaften gibt und keine göttliche? wieso er schriftsücke  unvollkommen macht ( z.b. bibel) statt einfach göttliche anweisungen usw? wieso braucht eine gott misonare die die botschaft weiter geben?

hat das alles nicht mit macht zu tun? macht über ander? gut gläubige damit man andere klein machen kann? (eine sehr menschliche eigenschaft?)

ich gaube an einen gott aber ich gaube nur an den dialog mit ihn und lasse dabei keine andere menschen in meinen glauben rein. denn diese vergifften meinen glauben?

damit er-lebe ich meinen glauben?

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atheisten können ganz gut leben mit ihrer einstellung, daß nach dem tode alles für sie zuende ist

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es gibt keine Atheisten denn der gaube an nicht glaube ist auch ein glaube?

man könnte auch sagen diese haben keine religiose gerhirnwäsche?

wieso machen sich die gläubige sich keine /wenig gedanken  was göttliche botschaften sein können und was menscheliche botschaften sind?

das meiste der religionen hat nichts mit gott zu tun? denn wieso soll ein allmächtiger menschliche (unvollkommene) menschen als botschafter beauftragen? die dann ganz menschliche schriftsücke erstellen die total unvolkommen sind selbst bei den übersetzungsmöglichkeiten?

es geht um glauben und un-glaube gibt es nicht?

wo eine gerhirnwäsche anfängt soll jeder für sich festellen? aber nie sagen eine anderer hat einen falschen glauben?

den der einzige gaube der zählt ist der dialog mit seinem gott? und sobald dieser dialog mit ander menschen geteilt wird ist dieser vermenschlicht? statt göttlich?

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Im Gegenteil, Freundchen. Atheisten wissen das Leben sogar mehr zu schätzen, weil die danach kein Paradies oder sowas in der Art erwarten und sie davon überzeugt sind, dass es das erste und möglicherweise das letze Leben ist

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"Scharf" bin ich auf das Sterben NICHT, selbst wenn sich damit alle Probleme in "Nichts" auflösen.Abgesehen von meinen Vorstellungen was der Tod mit sich bringen mag, scheine ich relativ "unkaputtbar" zu sein: Mehr als die Hälfte meines Lebens habe ich im Strassenverkehr zugebracht, habe den Untergang der Herald of free Enterprise um etwa eine Stunde verpasst (es kamen dort über hundert Menschen um) Was also kann MIR schon noch passieren? Herzinfarkt und Schlaganfall sind schon "erledigt".

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Selbst wenn man einen noch so starken Rückschlag einstecken musste - wage ich als Atheist zu behaupten - ist es immer noch sinnvoller das meiste von seinem verbleibenden Leben zu nutzen (Außer man ist z.B. todkrank etc.).

Deinen Behauptungen nach müssten Gläubige dann ja stärker suizidgefährdet sein, als Atheisten. Wenn man glaubt das nach dem Tod nichts mehr kommt, müsste man ja umso mehr versuchen an seinem einem Leben festzuhalten.

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Kommentar von Suchender911
25.06.2016, 02:34

Eben nicht denn sobald ein Atheist Tod ist ist ihm alles egal, also z.B. ob sein Leben sinnvoll war, ob er noch igendetwas erreichen wollte etc., mit dem Tod ist es für einen Atheisten egal, ober er 14, 50 oder 100 jahre alt geworden ist, ob er Präsident war oder nur ein einfacher Arbeiter, ob er ein guter Mensch war oder ein Soziopath, denn er hört auf zu existieren.

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Kommentar von FelinasDemons
25.06.2016, 02:40

Warum sollte ein Gläubiger stärker suizidgefährdet sein,als der Atheist.Das ergibt überhaupt keinen Sinn... Wie der Fragesteller schon meinte,erwartet den Atheisten nach dem Tod nichts. Jedoch gibt es für den Gläubigen zwei Möglichkeiten: Himmel oder Hölle. Und da Suizid in (fast)jeder Religion eine Sünde ist,kommt man somit in die Hölle. Deine Behauptung ist also völlig falsch. Der Atheist hat nichts zu verlieren, der Gläubige schon,nämlich sein Frieden nach dem Tod.

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Kommentar von FelinasDemons
25.06.2016, 14:34

@raimas : Was hat das jetzt damit zutun?...

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Eher umgekehrt. Gläubige haben eher Angst vorm Tod.

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Suizid hat nichts mit Glauben oder Nichtglauben zu tun, sondern ausschließlich was mit der eigenen Psyche, die beeinträchtigt ist.

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Nach dieser Logik wären Gläubige auch suicidgefährdeter, würden Regeln im Glauben dies nicht verhindern.

Jemand, der glaubt, dass er nach dem Tod in den Himmel kommt, fürchtet den Tod nicht so sehr wie jemand, der glaubt, dass alles nach dem Tod endet.

Anderseits wäre ja eine Unendlichkeit im Paradies auch nicht das beste. Irgendwann würde man sich vermutlich auch im Paradies wünschen, dass einfach alles endet. Aber soweit denken ja die meisten Gläubigen nicht ;)

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Kommentar von FelinasDemons
25.06.2016, 02:43

Wenn man keine Ahnung vom Glauben hat,sollte man lieber nichts dazu sagen... Der Gläube kommt entweder in den Himmel Oder in die Hölle.Je nachdem wie er zu Lebzeiten war.Wo steht bitte,dass jeder Gläubige in den Himmel kommt??

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Kommentar von FelinasDemons
25.06.2016, 14:36

...Ich glaube ich habe mehr Ahnung von Religion wie du;)

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Tssss..die Religionen haben die Welt doch eher verschlechtert als verbessert, nur weil die an die Hölle glauben, sind das noch lange keine besseren Menschen, im Gegenteil, aus Angst vor diesen >Konsequenzen< gehen die sogenannten Gläubigen oftmals noch viel rücksichtsloser gegen seine Mitmenschen vor, wie jeder Atheist. 

Außerdem bedeutet ja Atheist nur ohne Gott, das heißt aber noch lange nicht, dass so einer nicht an ein Leben nach dem Tod, oder etwas übernatürliches  glauben können, sondern die glauben nur nich an einen Gott.

Und suizidgefährdet sind die auch nicht.

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Atheistin anwesend :), weder suizidgefährdet noch Angst vor dem Tod...

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Kleine Anmerkung: Auch Atheisten glauben, sie glauben nur gewissermaßen das Gegenteil dessen was der Rest glaubt.

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Kommentar von lulac91
25.06.2016, 02:25

Ja und zwar an das nichts ,sehr logisch

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Kommentar von matmatmat
25.06.2016, 07:34

Ja, genau und "nicht Briefmarkensammeln" ist ein weit verbreitetes, anerkanntes Hobby...

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