haben anhänger von unterschiedlichen religionen unterschiedliche nahtoderfahrungen?

9 Antworten

Das was wir als Nahtoderfahrung bezeichnen ist von Menschen unterschiedlicher Rasse und Religion ähnlich beschrieben worden. Dabei sind sich die Gelehrten allerdings nicht einig, was jetzt Nahtod überhaupt ist. Das Nahtoderlebnis beginnt in der Regel mit dem Herzstillstand, aber was ist wenn das Gehirn noch eine Zeitlang auf "Akku" läuft, und somit noch keiner eine tatsächliche Nahtoderfahrung gehabt hat.

"Echte" Nahtoderfahrungen gibt es schon immer - aber keine Todeserfahrungen - weil man dann nicht mehr zurück kann, um zu berichten. Das meinst Du wahrscheinlich?

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Nein, auf der ganzen Welt, auf allen Kontinten gibt es inzwischen so viele dokumentierte Nahtoderfahrungen - und sie ähneln sich absolut - ganz gleich, ob da jemand Christ, Moslem, Budhist oder Hindu ist... oder gar keiner konkreten Religion angehört.

Nahtoderlebnisse werden aber durchaus nicht immer als eine religiöse Erfahrung und eine Art "Gott-Begegnung" empfunden. Lies mal eine Reihe von Berichten - auch von Nicht-Gläubigen.

hab das grad in ner hausarbeit gefunden :D

Die Auswertung einer Nahtod - Umfrage bei amerikanischen und indischen Ärzten ergab viele fundamentale Abweichungen. Diese Differenzen beruhen wohl auf einem unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergrund. So gaben Hindus an, im Jenseits Jesus nicht gesehen zu haben und Christen erblickten keine Hindugottheiten. Viele Amerikaner begegneten ihrer Mutter, während Inder überhaupt keine Frauen wahrnahmen. Während Hindus gegen jeden Schritt in Richtung Totenreich ankämpften, durchflutete die Amerikaner ein Glücksgefühl, als sie ihre Verwandten wiedersahen

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@Lazza

Die Erlebnisse ansich (den Körper verlassen, das beschriebene Gefühl dabei, die Ausssicht, der Blick, die Gedanken dazu, dann das Wechseln können des Ortes, die Unbegrenztheit des Raumes, ein oder mehrere andere "Wesen", die gehört, gefühlt, oder auch gesehen werden, das "Angezogen-Werden", Tunnel/Gang und Licht sind überall ähnlich und unterscheiden sich eher aufgrund der zeitlichen Länge des Zustandes - wer viel Zeit hat, kann anderes und mehr beschreiben als jemand, der nur einige Sekunden "weg" war.

Du hast Recht, was die Interpretation des Erlebten betrifft: Christen z.B. deuten ein "liebevolles" Wesen" schnell als Jesus- oder Gottfigur - aber das heißt nicht, dass also jeder Mensch beim Sterben seinem Gott begegnet, denn: Auch Nichtgläubige Menschen nehmen "Eigenschaften" an einem Wesen wahr, dem sie womöglich begegnen oder dessen Gegenwart sie spüren, die sehr dem entsprechen, was auch Gläubige - gleich, welcher Religion - beschreiben. Religiöse und kulturelle Hintergründe prägen die Art der Interpretation und Blickrichtung auf das Erlebte mit.

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@Lazza

hab das grad in ner hausarbeit gefunden :D

Na, dann stelle den Link zu Deiner Quelle doch mal ein für die interessierte Leserschaft.

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@holodeck

Ich zeig Dir bei der Gelegenheit auch gleich mal, wie man Texte liest und interpretiert ...

Diese Differenzen beruhen wohl auf einem unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergrund.

Das Wörtchen "wohl" macht sofort klar: es handelt sich im Nachfolgenden um Vermutungen.

So gaben Hindus an, im Jenseits Jesus nicht gesehen zu haben und Christen erblickten keine Hindugottheiten

Was will uns der Dichter damit sagen?
Sondern? Was haben sie gesehen? Nur mal so rein interessehalber gefragt.
Hätten die Christen Jesus und die Hindus Vishnu gesehen, hätte man das ja so auch schreiben können, oder? Offenkundig geben die Daten das aber nicht her.

Viele Amerikaner begegneten ihrer Mutter, während Inder überhaupt keine Frauen wahrnahmen

Und?

Während Hindus gegen jeden Schritt in Richtung Totenreich ankämpften, durchflutete die Amerikaner ein Glücksgefühl, als sie ihre Verwandten wiedersahen

Ja, wat denn nu jenau bei die Amis?
Die Mutter, oder die Verwandten insgesamt?

In diesem Falle wäre nämlich zu fragen, weshalb die Mutter in der Aussage zuvor eine gesonderte Rolle gespielt hat.

Das "Ankämpfen" gegen einzelnen Phasen kommt überdies in recht vielen NTE's vor. Nicht nur bei hinduistischen.

So what?
Deine Quelle scheint mir keine Seriöse zu sein und zieht zumindest meinem Eindruck nach religiöse Unterschiede an den Haaren herbei. So sorry.

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@holodeck

Holo, das ist "päpstlicher als der Papst"! Reine Wortklauberei!

So sehr viel zu der Erklärung dieses "Phänomens" hast Du bisher noch nicht beigetragen. Für mich ist das im Übrigen kein Phänomen, nur allein aufgrund der Anzahl seiner "Bezeugungen"! Über die Inhalte streiten sich nicht nur Religions-Gurus, sondern ganze Fakultäten und Wissenschaftszweige.

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@babulja

Liebste babulja,
zufällig kenne ich mich mit dem Thema einigermaßen aus. Auch was die kontroverse Diskussion ganzer Fakultäten und Wissenschaftszweige anbelangt. Ich nahm jedoch in diesem Kommentar Bezug auf den vorgestellten Ausschnitt aus der von Lazza zitierten Quelle "nobody knows". Keinesfalls wollte ich damit an dieser Stelle eine umfassende Erklärung des Phänomens leisten.

Ich erlaube mir dennoch das Wort "Phänomen", auch wenn es nur tausende von "Bezeugungen" sind. Wenn ich darf.

Anderes wird uns nämlich nicht übrig bleiben.
Außer der Negation. Und das widerspricht sowohl meiner Motivation als auch meiner Profession ;-))

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ob menschen mit nahtoderfahrungen in religionen sind ist eine neue frage, die sich bisher sicher noch nicht gestellt hat weil man sich keine nahtoderfahrung wünscht oder aussucht

aber man kann selber nahtoderfahrungen machen wenn man reinkarnationstherapien macht

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