Haben alle stark Übergewichtigen Leute ein "Drüsen" Problem?

6 Antworten

Das ist keine einfache Frage, weil da viele Faktoren reinspielen können. Ich nehme als Beispiel mich: Ich habe etwa 15 Kilo zuviel drauf und kann absolut nichts machen dagegen außer zu Hungern. Dieses Zuviel habe ich mir während einer schweren Zeit in meinem Leben, und das muss ich gestehen, einfach angefressen. Ich war bei mehreren Internisten, die mir bestätigt haben, dass ich genetisch eben ein guter Futterverwerter bin und sehr viel weniger Kalorien als andere brauche, um Energie zu haben. Das heißt, ich könnte morgens mit einem halben Brötchen aus dem Haus, mittags einen Apfel knabbern und abends einen Teller Suppe (überspitzt gesagt) und es würde rein von der Aufnahme und Verwertung der Kalorien reichen. Wenn ich das allerdings tue (und das habe ich als Jugendliche getan), bin ich den ganzen Tag hungrig, schlecht gelaunt und mir ist übel, weil der Magen leer ist. Das heißt, ich esse mehr als ich eigentlich bräuchte und nehme nicht ab. Ich mache regelmäßig Sport und achte auf gesunde, ausgewogene Ernährung, aber eine 36 werde ich niemals tragen. Dafür sieht man mir auch nicht jedes Extrakilo zuviel an.

Aber das ist nur mein Beispiel, was bestimmt auch auf viele andere zutrifft. Da muss schon einiges an Disziplin da sein, um nicht aufzugehen wie ein Hefekloß. Nur ein Stück Schokolade zuviel und -zack- ist ein Kilo mehr auf der Waage. Mein Freund zum Beispiel stopft sich seit Tagen Toffifee rein, sieht man was? Nö. Würde ich diese Mengen essen wie er, würde ich ganz schnell nicht mehr laufen können. Dann gibt es natürlich auch die Leute, die genauso viel Toffifee essen wie mein Freund und deren Stoffwechsel nicht arbeitet wie eine Rennmaus auf Speed, sodass diese Leute dann tatsächlich aufgehen. Das kann viele Ursachen haben und häufig sind sich viele solcher Leute nicht bewusst, dass sie tatsächlich so viel essen, entweder am Stück oder über den Tag verteilt. Es ist ja möglich, dass diese Unbekannte im Café zu meinem Beispiel gehört und nicht gar so streng darauf achtet, was sie zwischendurch isst und trinkt (großes Kalorienrisiko) und eben so aufgeht. Oder sie ist einsam und knabbert drei Mal die Woche eine Tüte Chips vorm Fernseher, was ihr nicht mal auffällt. Oder oder oder.

tl;dr Manche Leute haben tatsächlich genetisch die A#schkarte gezogen, andere essen einfach gerne, andere aus Einsamkeit oder sonstigen Gründen und wieder andere merken gar nicht, wie wie viel sie eigentlich essen und nehmen trotz eigentlich gesunder Ernährung zu.

Heißer Tipp: Kohlenhydrate durch Fett ersetzen. Dabei gar nicht auf Kalorien gucken, sondern sattessen. Und auf einmal nimmst du ab.

Hört sich pervers an. Aber ordentliche Wissenschaft versagt nie. Nicht die Kalorien sind ausschlaggebend, sondern die Hormone...

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@ArchEnema

Klingt interessant, auch wenn ich mir jetzt nicht vorstellen kann, wie man Kohlehydrate durch Fett ersetzt. Kannst du da ein bisschen zu erklären?

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@schokocrossie91

Naja, das umgekehrte ist doch allgegenwärtig: Fettarme Produkte werden mit Zucker "gepimpt", um sie schmackhaft zu machen. Geht natürlich umgekehrt genauso!

Fett hat etwa doppelt soviele Kalorien wie KH. Also statt 200g KH kann man 100g Fett essen. ;-)

Nach 200g KH, z.B. Pasta, will man (erfahrungsgemäß) einen süßen Nachtisch. Nach 100g Fett... ist man für Stunden einfach nur satt und zufrieden.

Fett lässt im Gegensatz zu KH den Blutzucker und damit auch den Insulinspiegel in Ruhe (d.h. beides niedrig). Das (und nur das!) ist der Stoffwechselzustand, in dem der Körper Depotfett verbrennen kann.

Ich habe heute bisher gegessen: - Einen (ungesüßten) Kaffee, angereichert mit Kokosöl, Butter und Sahne - Eine Scheibe Käseaufschnitt - Gerade eben noch eine Handvoll Macadamias

Also fast nur Fettkalorien und etwas Eiweiß. Vielleicht 600kcal? Dafür, dass ich seit 6 Uhr wach bin nicht viel...

Eigentlich bin ich jetzt sehr satt. Aber ein bisschen Appetit hätte ich noch. Nein, nicht auf was Süßes... Ich geh mir mal einen Salat und vllt. ein Stück Fleisch organisieren. Bisschen Bewegung tut gut. ;-)

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Danke für die Antwort, wieder was dazu gelernt :)

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es könnte tatsächlich an einer krankheit liegen. was aber auch damit zu tun hat, ist die genetik. wenn jemand genetisch einen großen hintern oder breite hüften hat, dann hat er die sein leben lang, egal, wie er sich ernährt und wie viel sport er treibt. ich zum beispiel (ich bin ein mädchen) habe wirklich sehr breite schultern. ich habe nie wirklich viel sport gemacht und ich bin schon immer sehr schlank gewesen, die schultern sind einfach angeboren. aber ich mag meine breiten schultern trotzdem sehr gerne :)

Ja Genetik könnte auch sein, aber ob breite Schultern oder nicht, ob breite Hüften oder nicht ist doch egal, sowas sieht durchaus auch gut aus :)

Aber meine Frage bezog sich weniger auf Breite Schultern, Breite Hüften, Lange Arme oder kurze Beine, sondern eher auf das Körpergewicht, was mir dazu zu Genetik einfällt, sind halt die verschiedenen Körpertypen: Ektomorph, Mesomorph und Endomorph und die verschiedenen Stoffwechsel der Menschen. etc.

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LieberRickie, Schokocrossie hat es schon sehr gut beschrieben: Es sind tatsächlich auch die Gene!

Früher, als ich noch Diätassistentin gelernt habe, hat man noch gesagt, die Dicken lögen sich was in die Tasche. Nur wer mehr Kalorien aufnähme, als er bräuchte, würde zunehmen. Ich war sehr enttäuscht, denn ich hatte diesen Beruf ursprünglich gewählt, weil ich hinter das Geheimnis kommen wollte, schlank sein zu können wie andere auch! Auch meinen eigenen Berechnungen nach konnte das nicht stimmen.

Das ist schon seit mehreren Jahren widerlegt! Was die Dicken (zu denen auch ich zähle) zu ehrlichen Menschen macht, die es schwer haben. In einem Versuch hat man z.B. Dicke über Wochen aufschreiben lassen, was sie tagsüber genau essen. Und die Dünnen auch. Weißt du, was herauskam? Das die Dünnen z.T. sogar wesentlich mehr Kalorien gegessen und getrunken hatten als die Dicken!!! Und das, ohne zuzunehmen!!! Das ist wirklich gemein. Soviel zur Disziplinlosigkeit von Dicken.

Nun fragten sich die Forscher natürlich, wie das denn sein könne, dass es "gute" Futterverwerter gibt und "schlechte". So ganz ist das meines Wissens noch nicht endgültig beantwortet. Und ich verfolge als Betroffene in den Medien sehr genau die Ergebnisse! In der Diskussion stehen z.B. einfach die genetisch festgelegte Fähigkeit des Darmes, Nährstoffe zu resorbieren. Zur Zeit werden sogar Darmbakterien untersucht, die für die Verdauung wichtig sind. Dünne haben offenbar andere Bakterienstämme als Dicke. Oder wie unterschiedlich der Körper aus Energie vielleicht eher Wärme über die Haut abgibt (schlanker Typ) oder lieber als Hüftspeck speichert. Und schließlich ist offenbar auch der Hunger-Sättigungsmechanismus z.T. angeboren: Dünnen Menschen wird schneller übel, wenn sie zu viel essen. Dicken später. Mir persönlich ist von zuviel Essen NOCH NIE in meinem ganzen Leben schlecht geworden - leider. Und so gehöre ich zu denjenigen, die immer zu kämpfen haben...

LG, deine Diätassistentin und Ernährungsberaterin

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