Habeck setzt auf Kohlekraft, wo kommt die Kohle her, Russland ist unser Hauptlieferant?

9 Antworten

wenn es sich nicht um Steinkohle handelt, die wir weitestgehend importieren, können wir in Deutschland auf gigantische Braunkohlevorräte zurückgreifen, gerade im rheinischen Abbaugebiet und in der Lausitz. Ökologisch ist das zwar ein Frevel erster Güte, aber einen Tod müssen wir hier wohl sterben.

Woher ich das weiß:Beruf – langjährige Tätigkeit im Personalbereich

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

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@Bliddzgscheid

Das hoffe ich auch sehr.

Leider haben wir gerade hier in Bayern die großen Blockierer sitzen, zumindest was die Windkraft betrifft. Aber der Dreck wird in diesem Fall halt woanders in die Luft geblasen.

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Hallo

in Europa gibt es genug Kohle wenn auch mW nur Schlessien/Polen und England Tagebaugruben mit "gutem" Steinkohle Erz haben (UK wurde mW 2020 eingestellt da wird nur noch Abgas/Raucharme Eisenbahnkohle in Kleinmengen abgebaut), ansonsten kam ja viel Kohle (50 Mio Tonnen) aus dem Dombass,, dasss seit 2014 von denn Rebellen an die Russen verkauft wird. Und die Russen verkaufen die Kohle dann nach einem Umweg weltweit.

Die Kohleproduktion in Europa wurde ja nicht eingestellt weil keine Kohle mehr vorhanden sondern weil die Transportkosten für Kohle denn Import aus Tagesbaustätten in USA, Kanada, Afrika und Australien ermöglichten.

Zur Not kann man in Europa auch dieverse Kohleflöze anfahren, spätestens wenn man in Europa Stahl autark verhütten will/muss wird man da nicht drumrumkommen

Wir beziehen etwa ein drittel der Steinkohle aus Russland. Der Rest kommt eh schon woanders her. Das dürfte kein Problem sein.

Selbst wenn man die Kohle aus Australien einschifft, ist sie immer noch billiger als wenn wir selbst wieder eine Zeche anwerfen.

Wenn die Zechen aber dann am Laufen sind, werden sie sich nach gegebener Zeit amortisieren und machen uns vom Ausland unabhängig.

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@MicMax10

Das hätte im 2. Weltkrieg Sinn gemacht. Heute können wir aus NATO-Land alles haben was wir brauchen. Da regiert der Preis.

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Wir haben jede Menge Braunkohle in Deutschland unter der Eede. Damit können wir uns selbst versorgen, wir müssen nur ihre Förderung zulassen.

Und Steinkohle gäbe es auch in großen Mengen. Die Flöze des Ruhrgebiets erstrecken sich nach Norden bis unter die Nordsee. Nur liegen sie so tief, dass der konventionelle Abbau zu teuer ist.

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Die Lieferanten sind die üblichen Staaten: Kolumbien, Südafrika, Australien und die USA

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