Habe Schwierigkeiten, mich für einen bestimmten Studiengang zu entscheiden?

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Tourismus 0%
Gesundheitsmanagement und -förderung 0%
Lehramt für Kunst und Sprachen 0%
Energie- und Umweltmanagement 0%
Gamedesign 0%

2 Antworten

Du erwähnst mehrfach, dass du dir unter bestimmten Berufen nichts vorstellen kannst. Dich auf theoretischen Input von uns oder Internetseiten zu verlassen, ist keine gute Idee. Es geht schließlich um deine Zukunft.

Mein Tipp: Mach ein Jahr Pause und nutz dieses Jahr. Das ist keine verschenkte Zeit, sondern sinnvoll genutzte Zeit, die du dir dafür zu einem späteren Zeitpunkt sparen wirst. Mach Praktika und Hospitationen in verschiedenen Betrieben, bitte ausgebildete Fachkräfte um ein Interview in eigener Sache, geh in Unis und Hochschulen und schau dir Seminare und Vorlesungen zu den Themen an. So kannst du herausfinden, was die Berufe eigentlich beinhalten und was dir Spaß macht.

Mir scheinen, dass dir diese Aspekte außerdem wichtig sind:

  • Fachliches Interesse (besteht vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich)
  • Sinnvolle Tätigkeit mit gesellschaftlichem Mehrwert
  • Kreativität ausleben können und
  • Reisen und die Welt sehen.

Alle diese Punkte kannst du auch anders abhaken- naturwissenschaftliches Interesse kannst du in deiner Freizeit durch das Lesen von Fachzeitschriften und den Austausch in Interessengruppen ausleben. Eine sinnvolle Tätigkeit kannst du auch im Ehrenamt finden. Kreativität kannst du auch in künstlerischen Hobbys umsetzen. Und reisen kannst du in deiner Freizeit. Das bedeutet: Du musst deinen Beruf gar nicht mit so vielen Anforderungen und Wünschen überladen, sondern kannst dir ein oder zwei Sachen rauspicken, die dir gut gefallen und versuchen, diese durch deinen Beruf zu verwirklichen. Praktika und Jobs können dir helfen, zu erkennen, was dir besonders wichtig ist.

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Zwar ist es richtig, wenn du nach deinen Interessen gehst, allerdings solltest du den Arbeitsmarkt in deiner Region nicht aus dem Auge lassen.

Gamedesign: Die Branche ist hart umkämpft und man benöigt rechtzeitig gute Beziehungen. Auch gibt es in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern weniger potenzielle Arbeitgeber. Solltest du dich nach dem Studium international orientieren wollen, hättest du etwas größere Chancen. Dagegen stehen jedoch ausländische Universitäten und Privatschulen, die ebenfalls Nachwuchs ausbilden.

Lehramt für Kunst und Sprachen: Was willst du mit Kunst? MINT-Fächer werden händeringend gesucht. Mit Deutsch als Fremdsprache könntest du derzeit noch eher punkten. Aber niemand weiß, wie es in ein paar Jahren aussieht, wenn du mit dem Studium fertig bist.

Tourismus: Sprachen stehen nicht wirklich im Vordergrund des Studiums. Da es kein Sprachwissenschaftliches Studium ist, dürfte sich die Anzahl der Sprachen auch im üblichen Rahmen von Business Englisch + Französisch/Italienisch oder Spanisch beschränken. Auch hier gilt es, die möglichen Arbeitgeber vor Beginn des Studiums zu beobachten. Einsatzmöglichkeiten sind zwar vielfältig, aber die Anzahl der möglichen Arbeitsplätze ebenfalls begrenzt.

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Kommentar von naturmensch9
14.05.2016, 13:44

Danke für deine Antwort :) bezüglich Gamedesign habe ich mir eh schon Gedanken gemacht, dass es besser wär, im Ausland zu studieren, wegen Berufsaussichten & Internationalität. Hab mich für den Studiengang International Game Architecture and Design an der NHTV Breda in den Niederlanden beworben. Dort wird in Englisch unterrichtet, mein Traum wäre es sowieso, mal in Kanada in einer Spielentwicklungsfirma zu arbeiten. Weiß aber nicht ob ich da grade nach den Sternen greife :( Und meine Eltern haben da auch so ihre Zweifel, weil die Studiengebühren doch 2000 € im Jahr betragen, immerhin noch wesentlich billiger als z.B in England (9.000 - 13.000 pounds)

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