habe rheuma und finde keine arbeit!

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Janni, gib die Hoffnung nicht auf.

Irgendwo wirst auch Du einen Platz finden. Wichtig ist, dass Du Dir klar machst, was Du wirklich willst, was Dir wirklich Spaß macht, nicht nur irgendein Job. Dann klemm Dich dahinter.

Solange du keinen Job hast, bilde Dich weiter. Wenn es keine Kurse vor Ort gibt, dann nutze das Internet. Es gibt im Internet Kurse mit Abschluss aber auch viele Tutorials, die du für Dich nutzen kannst. Und - besonders wichtig für Bewerbungen - arbeite an Deiner Rechtschreibung. Je mehr Bildung du hast, desto weniger wirst Du auf Jobs angewiesen sein, wo Du körperlich fit sein musst.

Wusstest Du eigentlich, dass Bill Gates nie einen Computerkurs gemacht hat und mit der Schule noch nicht fertig war, als er seine ersten Programme geschrieben hat?

danke für deine guten worte, ja das hat uns unser englisch lehrer erzählt :-)

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Du kannst beim Amt für soziale Angelegenheiten nachfragen, wie lang es noch dauert bis du einen Ausweis bekommst. Bei der Arge gibt es eigene Reha-Abteilungen. Dort würde ich einen Termin ausmachen. Schau mal auf den Seiten der Arge nach den "Rehabilitanden", welche Möglichkeiten zur Hilfe zum Erlangen einer Arbeitsstelle od. Ausbildungsstelle es gibt. Für bedenklich halte ich auch, dass du nur vom Hausarzt behandelt wirst. Du brauchst einen Facharzt. Die Ämter die den Ausweis ausstellen, legen mehr Wert auf den Bericht eines Facharztes als auf den eines Hausarztes. Suche dir einen niedergelassenen Rheumatologen dem du vertraust und bei dem du regelmäßig angemessen behandelt wirst. Ich kann dich sogar was Garmisch anbelangt, gut verstehen.

Einen ganz wichtigen Punkt hast du in einem Kommentar zu einer Antwort geschrieben: "...da wird den ganzentag von den schmerzen geredet..." Es ist für DICH wichtig, Abstand zu all diesem negativen Gerede zu halten.

Wenn du ein Ziel im Bereich Heilung anstrebst, solltes du dir dieses Ziel genau planen. Dazu gehört auch - wie du erkannt hast - eine finanzielle Basis. Wenn du keinen Bürojob willst, dann überlege, ob es trotzdem ein für deinen Körper guter Weg wäre Geld zu verdienen!

Mit einem dann "gesicherten" Einkommen kannst du dein Berufsziel weiter ausarbeiten.

PS.: Mit solch einem Ausweis einen Job zu bekommen, solltest du weniger in Betracht ziehen - es gibt kaum Menschen, die anderen Menschen mit Einschränkungen echte Unterstützung/eine Chance geben wollen! Sprich mit dem Arzt und frage nach den Kontaktadressen vom Versorgungsamt, das den Antrag bearbeitet und frage höflich nach, wie lange eine solche Bearbeitung dauern könnte.

Der Ausweis könnte dir später einige Vorteile bringen (Fahrkarten/Steuervorteile usw.).

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