Habe nach dem Mittagessen Heißhunger auf Cola, ist das schlimm?

8 Antworten

Zunächst mal kriegt man vom Essen Durst. Seit ich mir angewöhnt habe, nach dem Essen ausreichend zu trinken, ist die Mittagsmüdigkeit wesentlich besser geworden.

Und die Lust auf Süßes nach einem deftigen Essen ist auch völlig normal. Nicht umsonst gibt es als Nachtisch Süßes. Und ein Glas Cola nach dem Essen wird dich nicht umbringen.

Trotzdem solltest du erwägen, dem Körper Klarheit zu verschaffen, denn dessen Botschaften sind nicht so deutlich zu verstehen. Also trink nach dem Essen (oder zum Essen) erst mal Wasser, ausreichend. Eine Flasche ist da nicht übertrieben.

Und dann folge deinem Bedürfnis nach Süßem. Das kann dann auch ein Pudding, ein Eisbecher, Obst, oder Kuchen zum Kaffee danach sein.

Und jetzt muss ich mich auch sputen, mein Abendessen fertig zu kriegen, nicht zuletzt, um den Nachtisch zu genießen, Sahnejoghurt!!

dieses bedürfnis nach süssem nach dem essen haben viele, deswegen gibt es nachtisch. wenn es dich stört cola zu trinken, dann gewöhn es dir ab und ersetze die durch etwas anderes. ein glas cola bringt dich nicht um, aber es gibt natürlich gesünderes.

ich habe mir zucker abgewöhnt und stelle fest, dass mein körper nur noch selten danach verlangt. wenn es dann aber mal vorkommt, dann weiche ich meist auf weintrauben, oder früchte aus. zucker ist ein suchtmittel, je mehr du davon zu dir nimmst, desto mehr verlangt der körper danach, ganz einfach.

mir macht der zuckerverzicht jetzt nicht so zu schaffen, mir war zucker noch nie wirklich wichtig. wenn du jetzt sehr süss drauf bist, dann gönn dir eine kleine menge, aber versuche mass zu halten, zuviel zucker schadet nämlich nicht nur den zähnen, sondern ist generell schlecht für die gesundheit. dazu kannst du bei tante googel ganz viel lesen.

Ja, das ist schlimm. Das deutet darauf hin, dass dein Stoffwechsel in Schieflage geraten ist. Du bist auf dem Weg zur Prä-Diabetes, wenn du so willst. Möglicherweise hast du auch eine genetsiche Prädisposition dazu.

Das perverse an dieser Geschichte ist, dass Cola (bzw. Süßigkeiten) natürlich in genau die selbe Kerbe schlägt - das ist ein Teufelskreis und schaukelt sich immer mehr auf.

Ich prophezeie dir: Wenn du zum Mittagessen keine Kohlenhydrate isst (Low Carb), dann hat sich das mit dem Süßigkeitenhunger zum Nachtisch automatisch erledigt.

Regelmäßiger Sport macht den Stoffwechsel auch wieder fit (nur Sport, ohne Ernährungsumstellung, wird aber nicht reichen). Öfter mal das Frühstück auszulassen oder nen Tag zu fasten ist auch sehr heilsam für den Stoffwechsel.

Achte auf ausreichende Zufuhr von Antioxidantien und nimm ggf. einen B-Vitamin-Komplex ein.

Falls es auch die Säure der Cola ist, die sie so interessant macht, dann hast du möglicherweise zu wenig Magensäure. Dann nimm statt Cola einen Schluck Zitronensaft (mit Wasser).


hast du auch einen Tipp zu der Art der Antioxidantien - mir wurde Alpha-Liponsäure empfohlen? (zusätzlich, nicht statt der natürlichen)

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@koch234

Liponsäure ist wohl zentral, aber nur hochdosierte, dauerhafte Einahme von freier Liponsäure erhöht den Liponsäurespiegel in den Zellen nennenswert. Insofern ein eher teurer Spaß, der aber wohl bei alternativen Krebstherapien recht wirksam zu sein scheint (in Verbindung mit Naltrexon-Niedrigdosen - ein kompetitiver Opioidantagonist).

Da unsere Zellen Liponsäure selbst (aus Caprylsäure, eine weitverbreitete Fettsäure, u.a. in Milchfett reichlich vorhanden) herstellen können ist ein Mangel eher unrealistisch. Eine Supplementierung kommt mir daher überflüssig vor. Allenfalls bei sehr starken Stoffwechselschäden (Krebs wurde ja genannt) könnte ich mir davon was versprechen. Aber auch da messe ich einer ketogenen Diät erstmal mehr Bedeutung bei.

Antioxidantien an denen es uns wirklich oft mangelt... Das wäre z.B. Glutathion. Dessen Vorläufer, die Aminosäuren Methionin/Cystein, sind nunmal essentiell. Hier ist eine Supplementierung mit N-Acetylcystein überlegenswert. Alternativ eine optimierte Eiweißzufuhr. Folsäure und Vitamin B12 sind unerlässlich für den Umbau.

Auch Vitamin A, C, und E sind zu nennen. Die Spurenelemente Selen und Zink sind nötig, damit die wirksamen Enzyme überhaupt gebaut werden können.

Dann noch diverse sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole), etwa EGCG aus Grüntee, Anthocyane aus Heidel- oder anderen tiefvioletten Beeren. Alle möglichen Kräuter und Gewürze, auch Kaffee, Kakao. Im Grunde ist alles (essbare), was scharf, färbend, bitter oder adstringierend ist eine gute Idee.

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