Habe in meiner Wohnung jetzt im sommer ca. um die 25c und habe eine Luftfeuchtigkeit zwischen 60-75% in jeden Wohnraum. sind diese Werte oK?

6 Antworten

Du solltest die Feuchtigkeit schon eher bei den 60 % halten. 75 % sind zu hoch! Wie oben schon erwähnt besteht bei einer dauerhaft erhöhten Luftfeuchtigkeit die Gefahr einer Schimmelbildung!

Gerade auch an Wandbereichen an denen keine Luftzirkulation stattfindet besteht dann erhöhte Gefahr! Schränke an Außenwänden sind dann beispielsweise häufig ein Problem!

Da kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann als warme Luft solltest du immer dann Lüften, wenn die Außentemperatur deutlich unter deiner Zimmertemperatur liegt. Im Sommer also früh Morgens und später am Abend.

Durch Querlüften (gegenüberliegende Fenster und Türen öffnen) läßt sich die Luft in 1-5 Minuten austauschen.

Wenn die Temperatur außen deutlich unter der Innentemperatur liegt kannst du auch bei Regen Lüften. Da die kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Beispiel dazu:

Bei einer Temperatur von 10 Grad Celsius und 80% relativer Luftfeuchtigkeit enthällt 1m³ Luft ca. 7,6 Gramm Wasserdampf.

Bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius und 40 % relativer Luftfeuchtigkeit enthällt die gleiche Menge Luft aber auch ca. 7 Gramm Wasserdampf.

Bei dauerhaften 70% rel. Luftfeuchte an einer Oberfläche keimen bereits die ersten Schimmelsporenarten aus. Bei spätestens 80% rel. Luftfeuchte sind dann alle Schimmelsporenarten mit dabei. Demzufolge sollte die rel. Luftfeuchte durch morgendliches Lüften gesenkt werden. Am Morgen hat die kühlere Luft draußen in der Regel eine geringere absolute Luftfeuchte, auch wenn die rel. Luftfeuchte schon hoch erscheint. Durch Erwärmung der Luft im Raum, bzw. in der Wohnung sinkt jedoch die rel. Luchtfeuchtigkeit wieder und die Luft kann wieder Wohnraumfeuchte aufnehmen.

Die relative Luftfeuchte ist für den Sommer zu hoch. So etwas mißt man im Haus, wenn draußen ein Gewitter herunterkommt.

Zwischen 50 und 60 ist wegen der dichten Fenster heutzutage noch normal.

Zur Feuchtemessung: Haarhygrometer müssen ab und zu mal im feuchten Tuch nachgeeicht werden, elektronische evtl. mal miteinander vergleichen. Da gibt es große Abweichungen, vermutlich durch die "Übersetzung" aus dem Chinesischen.

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