Habe ich wirklich eine Essstörung, oder ist das doch normal?

6 Antworten

Also, erst mal solltest du genau nachfragen, wie die Diagnose lautet. Bist du unsicher und traust der Diagnose nicht, wäre es sinnvoll, eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt/ Spezialisten einzuholen. Bauchschmerzen seit Wochen könnte auch eine Infektion oder Lebensmittelunverträglichkeit oder etwas ganz anderes sein.

Lass dir die Diagnose und das Unteruschungsergebnis kurz stichwortartig aufschreiben, damit du wenigstens weiß, was der derzeitige Stand der Untersuchungen ist, dich damit auseinandersetzen und ggf. eben eine Zweitmeinung einholen kannst. 

"Nur einmal am Tag essen" ist meines Wissens keine Essstörtung, die man per Urintest nachweisen könnte (ich bin aber kein medizinischer Fachmann). Bei Urintest denke ich am ehesten noch an Diabetes. Bei Diabetes wäre es allerdings meines Wissens sehr wichtig, regelmäßig zu essen und nicht nur einmal am Tag.

"Mal einen Tag nichts zu essen" kann eine Form von Fasten sein - einige Leute, die Gewichtsprobleme haben, machen das - aber wenn "mal einen Tag" alle zwei Tage bedeutet, wird es schwierig. 

Es gibt auf Ernährung spezialisierte Ärzte, die dir auch eine Ernähurngsberatung geben können. Wenn du eine ernährungsabhängige Krankheit haben sollst, wäre das sehr sinnvoll und du solltest einen Termin mit so einem Arzt vereinbaren. Niemand zwingt dich, dass du dich dann haargenau an seine Anweisungen hältst!

Damit die Beratung sinnvoll ist, solltest du ehrlich ein Ernährungsprotokoll führen und mitnehmen.

Als Laie würde ich vermuten, dass das Protokoll - über mindestens eine normale Woche geführt, also ohne Krankheit + übermäßigem Fasten oder Geburtstagen + übermäßigem Essen - folgendes enthalten sollte/ könnte:

Datum,

wann gegessen,

was gegessen,

wie viel ca. (Beschreibung der Portionsgröße, nicht nur "kleine Portion", sondern z.B. ca. 5 Kartoffeln, ein Stück Fleisch, 3 Brokkolirößchen etc.),

Gefühl vor und nach dem Essen (hattest du Hunger oder nur Appetit oder hast du nur gegessen, weil Essenszeit war/ fühltest du dich hinterher gut gegättigt, pappsatt, oder hattest du noch Hunger/ Appetit, hattest du Heißhunger, Ekel, war dir übel etc.).

Getränke wären mit aufzulisten.

Ggf. auch körperliche Aktivität (Sport, zu Fuß gegangen, schwere Sachen getragen etc.).

Damit müsste der Arzt schon etwas anfangen können.

Ich denke mal, dass du eine Mangelernährung hast. Das kann jedem passieren und hat nichts mit der Essmenge zu tun.

Das heißt, dass die ein Vitamin oder ähnliches fehlt. Teilweise kann das auch an einem veränderten Stoffwechsel liegen.

Es ist also eine falsche Ernährung wie z.B. wenn man nur Fast Food ist oder sich vegetarisch/ vegan ernährt ohne darauf zu achten, Eisen und Eiweiß über andere Lebensmittel als Fleisch zu erlangen.

Desweiteren sollte man schon mindestens 3 Mahlzeiten (als Diabetiker aber auch so werden auch 5 Mahlzeiten empfohlen) zu sich nehmen und auf ca 2000 kcal (individuell) kommen.

hmm also eventuell hast du unterbewusst eine unnormale einstellung zum essen entwickelt. denn eigentlich ist es nicht normal nur abends zu essen oder mal einen tag gar nichts zu essen. normal ist es jeden tag mehrere mahlzeiten zu sich zu nehmen und zwischendurch evtl auch noch was zu snacken.

anscheind isst du aber nicht unbedingt bewusst weniger. das solltest du für dich aber rausfinden. isst du vielleicht manchmal nichts weil du nicht zunehmen willst. es muss ja nicht zwangsweise um eine gewichtsabnahme gehen, wenn man eine essstörung hat.

was sind die gründe, warum du an manchen tagen nichts isst? hast du keinen appetit - woher kommt das - stress, andere krankheiten, etc, oder verspürst du kein hunger gefühl, kannst du dich nicht zum essen animieren - lustlosigkeit - depression, oder ist es vielleicht doch, dass du bedenken hast zuzunehmen oder du nochmehr abnehmen möchtest.

wenn etwas in deinem urin nicht stimmt und dein arzt eine essstörung vermutet, dann scheinst du dich auf jeden fall nicht richtig zu ernähren oder hast irgendetwas anderes, was dies hervorruft.

Sie schicken meine Urinprobe in ein größeres Labor, wo man dann alles richtig feststellen kann. Ich bin momentan bei einer Psychiaterin, welche mir ein Antidepressivum verschrieben hat, also könnte das mit Depressionen zutreffen (es wurde noch nichts diagnostiziert). Ich habe auch einen Vitamin b12 mangel und Eisenmangel.

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b12 ist bei frauen aber gar nicht so ungewoehnlich und eisen kann echt an der ernaehrung liegen oder du hast einfach generell blutarmut

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