Habe ich trotzdem Depressionen?

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7 Antworten

Hey XxichbinsnurxX,

Erst mal hast du doch sicher Internet (?), ansonsten wäre es nicht möglich diese Frage hier zu stellen. Deshalb empfehle ich dir nach Symptomen für eine depressive Episode zu suchen und dir diese einfach mal anzusehen, jedoch rate ich dir von einer Selbstdiagnose ab da es einige Kriterien gibt,die du in deinem Zustand nicht berücksichtigen kannst.

Auch deshalb solltest du dich an jemanden wenden und weil es an sich leichter ist seine Gedanken von einer außenstehenden Person bewerten und einschätzen zu lassen.

Soweit ich es an Hand deiner Beschreibung beurteilen kann, kann es recht viele Faktoren für deine Gedankenwechsel geben, denn du weißt bestimmt das es noch anderweitige Erkrankungen gibt (nicht nur die Depression). Ebenfalls muss ich dazu sagen, dass Stimmungswechsel an sich nichts schlimmes sind und wenn es bei dir nur wochenweise zu einer bedrückten Stimmung kommt, dann ist es noch kein großer Grund gleich auf ein Krankheitsbild zu deuten. Einzuschätzen ob man nun an einer derartigen Erkrankung leidet ist sehr schwer und keiner hier wird dir eine hundertprozentig-genaue Antwort geben können. Wenn du tatsächlich vermutest,dass mit deinem psychischen Zustand etwas nicht in Ordnung sein könnte, dann musst du (nennt sich dann Eigenverantwortlichkeit) eine Hilfestelle aufsuchen oder evtl deinen Hausarzt. 

Und noch ganz kurz ein paar Worte zu Depression an sich;

Auch depressive Menschen empfinden Freude, Liebe und es gibt unglaublich helle energische Tage (nicht alle natürlich) aber auch deshalb gibt es bei diesem Begriff Unterteilungen. Depression ist nicht gleich Depression. Es ist nicht nur traurig sein und tagelang keinen Sinn in seinem Leben erkennen. Es ist viel mehr eine lichtundurchlässige enge Box aus der du nicht rauskommst und in der es nur dich gibt und du irgendwie zwischen Existenz und Tod steckst (zumindest war es so bei mir).

Ich wünsche dir wirklich, dass es nur mit dem Hormonaustausch in deinem Körper zu tun hat, oder du allgemein etwas anderes als eine Depression entwickelt hast. Denn Dpression wurde für mich ein Zweitwort für Hölle. Das wünsche ich niemanden.Also kümmere dich gut um dich selbst und übernehme Eigenverantwortung (Im sinne von hol dir Hilfe).

Ich wünsche dir alles Liebe 

 x x Mrs Skycream

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Das mit den Therapeuten ist natürlich extremer Mist. Es ist ganz klar, das zu einer erfolgreichen Therapie eine feste Basis, und ein gewisses Urvertrauen zum Therapeuten unabdingbar ist. Dennoch wird dir nichts anderes übrig bleiben als weiter zu Suchen. Allein bist du da definitiv chancenlos. Schau mal ob du hier eventuell eine Anlaufstelle findest die dir weiterhilft.
http://www.buendnis-depression.de/depression/8668.php
Ich weis ja nicht wo du her kommst, aber bring mal in Erfahrung ob es in deiner Nähe eine Klinik der Alexianer gibt. Die sind in dieser Richtung ein Maßstab an Kompetenz in Deutschland( beruht auf Erfahrung im eigenen Familienumfeld)
Ich wünsch dir jedenfalls viel Kraft, und alles Gute.

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Suche dir NEUE Freunde in der schule oder so! Aber es stimmt... Nur DU kannst etwas daran endern! Oder rede mit deine Mutter oder Vater über alles!!!

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Kommentar von xXIchbinsnurXx
18.06.2016, 10:23

In der Schule werde ich gemobbt, das kommt nicht infrage. Mein Vater lebt nicht mehr und meine Mutter hat dafür keine Zeit. Aber danke, du bist der erste non-troll-comment. (:

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Keiner hier kann dir sagen bloß weil du ein paar Zeilen schreibst ob du depressiv bist. AIch selbsttest um Internet sind quatsch. Du musst zu Psychologen oder wenigstens zum Hausarzt alles andere bringt dir gar nichts. Wenn du damit schlechte Erfahrungen mit Emanzen machst such dir andere. 

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Hey, also ich hatte wirklich teilweise auch so Phasen mit 13,14 und das war "normal", ich hab mich aber auch nicht selbst verletzt. Aber mir war manchmal einfach zum heulen. Das hab ich auf die Pubertät geschoben, weil s irgendwie von selber rumging.

Aber so wie du es beschreibst ist es schon etwas ernster. Mir hat es immer voll geholfen, wenn es mir schlecht ging, meine beste Freundin anzurufen, oder mit ihr was zu unternehmen. Einfach um ne Ablenkung zu haben. Wenn du so eine Freundin noch nicht hast, die immer für dich da ist (so wie du es für sie sein solltest), solltest du so eine suchen. Oder du fängst ein Hobby an. Singst du gern oder interessierst dich für Musik, oder tanzt du gerne? Das alles gibt einem irgendwie so nen Tag in der Woche wo man sich dann auch drauf freuen kann :) Wenn das aber nichts mehr hilft, dann solltest du echt eine Therapie anfangen. Hast du schonmal mit dem Hausarzt drüber geredet?

Alles Gute wünsch ich dir.

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Kommentar von xXIchbinsnurXx
18.06.2016, 10:41

Danke für die Antwort. (:

Die Hausärztin hat mit mit "Verdacht auf Depressionen" zu einem Psychologen verwiesen. Dieser hat allerdings das nächste 3/4 Jahr keinen Termin frei. 

Meine "Beste Freundin" wohnt leider ziemlich weit weg - 7h mit dem Zug - weshalb das nicht möglich ist.

Und Hobbys habe ich nur welche, die ich alleine in meinem Zimmer mache (zeichnen, schreiben,..).

Das klingt so nach Ausrede, tut mir leid.

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Kommentar von mexp123
18.06.2016, 10:45

Ja von diesem Problem hört man leider öfter. Ich würde es wirklich versuchen, ein weiteres Hobby zu finden, oder das was du zeichnest und schreibst, irgendwo zu teilen, wo man wieder mit anderen Leuten in Kontakt kommt, also zB auf fanfiktion.de oder so

Oder wie wär s wenn du in der Schule oder deiner Stadt in den Chor einsteigst oder in eine kunstgruppe... Dann lernst du da wieder neue Leute kennen und hast auch in deiner Nähe Freunde, mit denen du nach der Schule mal was unternehmen kannst.

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Heutzutage hat irgendwie jeder gleich Depressionen, nur weil man manchmal traurig ist...

Wenn du eine Diagnose möchtest, dann musst du zum Arzt, da führt kein Weg dran vorbei. Auch kann der entscheiden, ob eine Therapie für dich in Frage kommen würde und wenn ja, welche, denn nicht jeder mag über seine Gefühle reden. Deweiteren würde ich dir den Rat geben, dich dann nicht auf dieser Diagnose auszuruhen, du musst aktiv werden und an deinem Leben arbeiten, das nimmt dir auch ein Psychologe nicht ab.

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Ich würde es Pubertät nennen. 

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