Habe ich noch eine Essstörung, was soll ich machen?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Vielleicht suchst du nochmal Kontakt zum damaligen Therapeuten und besprichst das.

Ich persönlich würde sagen, dass du nicht 100%ug gesund bist, aber auch nicht so extrem krank.
Wobei das bei einem solch kurzen Text schwer einzuschrätzen ist.

Also wenn Du einmal eine Essstörung hast, wirst Du diese nie wieder los. Du kannst sie höchstens beherrschen und Dich nicht mehr von ihr beherrschen lassen. Das ist dann der Idealfall.

Du weißt dann, dass Du keine Probleme mehr hast, wenn Dir Dein Gewicht aus tiefster innerer Überzeugung – in einem gewissen Rahmen – egal ist. Wenn Du mal 3 Kilo (bei entsprechender Körper-Größe und Alter) zu viel oder zu wenig drauf hast und dann in den Spiegel schauen kannst, OHNE ein schlechtes Gewissen, dann bist Du im grünen Bereich.

Du solltest eigentlich wissen, dass Deine Fressattacken nur durch Deine Selbstverweigerung kommen. Deine Zunge und Dein Magen sagen "Mmmhh, lecker!" und Dein Kopf sagt, "Nein, das ist böse!", darauf Zunge und Magen, "Ich will aber!", und der Kopf sagt, "Ab auf's Zimmer, jetzt gibt's Stubenarrest!" und Zunge und Magen können an nichts Anderes mehr denken und wenn der Kopf dann schlafen geht, wird der Kühlschrank geplündert.

Also mach Dir selbst keinen Druck, denn der ist der Feind im Kopf.

Entspann Dich! Es ist durchaus gesund und schön, wenn man mal nicht den Idealmaßen entspricht. Ideal ist Barbie und Barbie wäre in Natura längst ausgestorben, deshalb ist sie Plastik und Du Fleisch.

Dein Körper-Selbstgefühl ist nicht wirklich DEIN Gefühl. es geht immer nur darum, wie Andere uns bewerten und danach richten wir sogar unser denken. Das hat was mit dem Fortpflanzung-Instinkt zu tun.

Lass das mal in aller Ruhe sacken.

depressivekunst 30.06.2017, 23:32

es gibt auch Menschen, die ihre Essstörung komplett heilen können!

0
MarkusGenervt 01.07.2017, 00:01
@depressivekunst

Eine Essstörung ist eine Sucht und Süchte können nie geheilt werden, denn zu einer Sucht gehören auch die Rezeptoren und die Nervenbahnen und deren Denk-Muster – das Sucht-Gedächtnis –, welche einfach nicht wieder "gelöscht" werden können.

Was aber geht ist, dass man seine Sucht beherrscht und sie so weit in den Hintergrund verdrängen kann, dass sie keine Rolle mehr im Alltag spielt.

Sobald aber ein Trigger ausgelöst wird, kann die Sucht jederzeit wieder aktiviert werden. Wer sich als Süchtiger darüber selbst nicht bewusst ist, wird dann auch die Warnzeichen nicht erkennen können und wieder in die Suchtfalle tappen.

Deshalb ist jeder Süchtige gut beraten, sein Suchtgedächtnis niemals zu unterschätzen. Solange es gut geht, ist es kein Problem, aber wenn ein Trigger eintritt, ist man wieder da, wo man angefangen hat und fällt ohne Halt.

Also Augen auf! Der Feind sitzt im eigenen Kopf.

0
depressivekunst 01.07.2017, 00:13

das stimmt so nicht. Essstörungen können geheilt werden.

0
depressivekunst 01.07.2017, 00:17
0
MarkusGenervt 01.07.2017, 00:42
@depressivekunst

Die Rückfallquoten belegen eben nicht die Heilung, sondern nur den Therapie-Erfolg für die Kontrolle mit dem Umgang der Sucht.

Du solltest Dich mal wirklich mit echter Psychologie beschäftigen. Die ist nicht so einfach wie die Yellow-Press-Psychologie. Da steckt weitaus mehr dahinter, als man von außen und oberflächlich betrachtet bemerken kann.

0
depressivekunst 01.07.2017, 00:53

grade bei Jugendlichen ist das Risiko enorm gering, dass eine ES sich chronifiziert. eine Magersucht ist auch nicht so, wie eine Alkoholsucht oder so. ein Alkoholiker ist trocken, bis er wieder trinkt. ein Mensch mit Magersucht, wird ncijr gleich bei einer Diät oder ähnlichen Dingen direkt wieder magersüchtig.

0
MarkusGenervt 01.07.2017, 01:35
@depressivekunst

grade bei Jugendlichen ist das Risiko enorm gering, dass eine ES sich chronifiziert. eine Magersucht ist auch nicht so, wie eine Alkoholsucht oder so. ein Alkoholiker ist trocken, bis er wieder trinkt. ein Mensch mit Magersucht, wird ncijr gleich bei einer Diät oder ähnlichen Dingen direkt wieder magersüchtig.

WOW!!!    (⊙⊙)(☉_☉)(⊙⊙)

Das ist nicht nur Halbwissen, dass ist erst eine glatte Verdrehung der Tatsachen und dann auch noch ein Beschönigung einer lebensgefährlich Krankheit!

Da schießt mir sofort "Pro-Ana" durch den Kopf.

0
depressivekunst 01.07.2017, 00:59

wer hat gesagt"ich beschäftige mich nicht weiter"? es wäre ratsam alles zu zitieren, um den Kontext beizubehalten.

0
depressivekunst 01.07.2017, 01:41

magst du nur kritisieren oder hast du auch eine Begründung parat. und was beschönige ich denn? eine Essstörung ist der größte Dreck. aber du hast natürlich richtig geschlussfolgert. eigentlich bin ich eine Ana.

0
MarkusGenervt 01.07.2017, 01:45
@depressivekunst

(¬_¬)

Ich werde mit Dir nicht über AN diskutieren. Du bist voreingenommen, uneinsichtig und relativierst.

Das Gespräch ist beendet.

0
depressivekunst 01.07.2017, 01:54

schade, dass nicht ein einziges Argument gekommen ist, welches für deine These spricht. mit leeren Worten um sich schlagen kann jeder.

0
depressivekunst 01.07.2017, 01:58

es ist im Übrigen so, dass alle "bekannten" Essstörungen (bed, bn,an) endokrinologische Veränderungen aufweisen. diese Veränderungen sind allerdings so geringfügig bzw auch bei anderen Krankheitsbildern zu finden, dass Essstörungen keine Substanzinduzierte sucht darstellen. davon abgesehen spricht jede Menge mehr dagegen. aber du hast dir ja schon ein Urteil über mich gebildet. ich habe eigentlich keine Ahnung und bin pro ana.

0

Was möchtest Du wissen?