Habe ich meinem Kind so sehr geschadet, dass er noch heute leidet?

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11 Antworten

Vor 20 Jahren sah vielerorts die Erziehung oft noch anders aus als heutzutage. Heute wird viel mehr von außen geregelt (finde ich vernünftig), die Erziehungswissenschaft ist noch ein Stück weiter.

Dein Sohn hat keine Probleme mehr damit wie du ihn (in für dich extremen Situationen) versucht hast zu disziplinieren. Das ist doch prima, es bedeutet das er es verarbeitet hat und es im nachhinein für ihn nicht negativ ist. Es belastet ihn nicht.

Du schreibst das er viele und gute soziale Kontakte hat, er studiert, hat offenbar ein normales Leben mit normalen Ansichten und einen guten Lebenswandel. Dies ist doch wunderbar. Das er keine Freundin hat wird sich in der Regel von alleine richten. Schau, im Studium trifft er auf genug weibliche Wesen, alleine schon durch seinen Freundeskreis und Bekanntenkreis. Vielleicht war einfach noch nicht "die richtige" dabei die ihn vom Hocker reißt. Vielleicht war auch noch nicht die richtige dabei die vom Hocker gerissen wird durch ihn. Um eine Beziehung zu beginnen brauchts viele Faktoren die zueinander passen und zeitlich aufeinander treffen.

Ehrlich gesagt denke ich auch nicht das er in keiner Weise Kontakt zu Frauen hat. Ich bin mir sicher das er genug Möglichkeiten zum Flirten (oder mehr) hat. Im Studium selber, bei Lerngruppen, bei Studentenpartys, WG-Parties, und und und....

Überlass es der Zeit, sie wird es schon richten. Ich kenne genug Männer die erst mit Mitte bis Ende 20 anfingen sich ernsthaft für Frauen zu interessieren.

Also ein Kind als Strafe einsperren in einem Auto - geht absolut nicht auch wenn das in unserer kinderfeindlichen Gesellschaft mehrheitlich nicht interessiert. Es hinterlässt Schaden der erst mal überwunden sein will. - Nur mal um auf eines Deiner Beispiele einzugehen.

Es ist doch ganz gut dass die heutigen jungen Menschen nicht mehr irgendwelchen Schablonen anhängen sondern sich nach ihren tatsächlichen Wünschen richten. Um sich nach eigenen Wünschen richten zu können müssen diese ja erst mal erkundet werden, dann müssen sie von gesellschaftlichen Vorgaben und Erwartungshaltungen abgegrenzt werden. Das geht nur wenn ein gesundes Selbstwertgefühl in der Kindheit entwickelt werden konnte.

Du bist in einer Gesellschaft aufgewachsen die schon von den Alten Römern als besonders auffallend kinderfeindlich beschrieben wurde. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde mühsam ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von Kindern erarbeitet. Trotzdem gehören wir noch zu den kinderfeindlichsten Gesellschaften der Welt. Jeder Mensch kann aber nur weiter geben Was er mitbekommen hat, nur einen Teil der vermittelten Regeln überwinden. Und jeder Mensch wird von seiner Umwelt beeinflusst.

Dein Sohn hat also schon in so jungen Jahren Frieden mit Deinen Fehlern machen können. Das ist absolut nicht selbstverständlich. Viele sind erst viel später fähig sich dieser Thematik zu widmen. Wenn überhaupt. Dass Dein Sohn seinen Frieden bereits machen konnte zeugt von durchaus guter Erziehung. Nimm seine Verzeihung an. Sie zeugt davon dass Du wirklich nicht allzu viel falsch gemacht haben kannst.

Bezüglich Freundin von mir noch von Frau zu Frau:

Schaue Dich mal ernsthaft um wie Frauen so drauf sind. Da laufen viele rum die erst mal Karriere machen wollen, schlicht keine emotionale Kompetenz mitbringen um eine Partnerschaft eingehen zu können. Es ist gut wenn Männer sich heute mehr wert sind als einer Schablone folgen zu wollen. Partnerschaft braucht Zeit zudem. Sie fordert Partnerarbeit ein. Diesbezüglich wählerisch zu sein ist gutes Recht. Zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse findet sich jederzeit ein Gegenüber. Aber solche Sachen sind oft leer, hinterlassen einen fahlen Nachgeschmack. Da ist die Beachtung von Ansprüchen durchaus sinnvoller, respektvoller sich selbst gegenüber. - Wo er nur diese Fähigkeiten hat entwickeln können? Nein. Mach Dir keinen Kopf.

du hast eine klar Antwort bekommen, dann nimm sie an. Ich sehe auch keinen Zusammenhang zwischen den Dingen die du beschreibst und keine Freundin zu haben. Eher, dass du so einen Druck ausübst das er eine Freundin braucht, dass er genau dies nicht macht. Lass ihn sein Leben leben, er ist 24, er kann das. Seine Entscheidungen trifft er auch alleine und kram nicht in der Kleinkindzeit rum, das ist unnötig.

Du bist nicht Schuld! Mütter ziehen sich ja gerne mal den Schuh an, für alles verantwortlich zu sein, aber sie müssen auch damit klar kommen, dass sie für Ihre Schnuckelputze nicht das ganze Leben managen können. Lass das "Kind" sein Leben leben und leb' Du Deins! Lass ihn eine Freundin finden oder auch nicht, aber misch Dich nicht ein und mach Dir auch keine Gedanken (leichter gesagt als getan, ich weiß es nur zu gut!). Bitte reite auch nicht mehr auf den o.g. Themen (Auto einsperren etc.) herum, man kann jemandem nämlich auch ein Loch in die Tasche schwätzen, wenn Du weißt, was ich meine...

Ich glaube nicht, dass die genannten Situationen geeignet waren, bei einem ansonsten psychisch intakten Kind bleibende Schäden auszulösen. Du hast dabei "nur" zeitlich begrenzten Zwang auf ihn ausgeübt, nicht seine Identität, sein Wesen gekränkt. Sofern du nicht (gezielt oder unbeabsichtigt) seine Ängste "missbraucht" hast (Auto->Klaustrophobie, Brot->Ekel, Kindergarten->Ablehnung) wirst du da nichts dauerhaft "kaputtgemacht" haben.

Du sagst ihr habt eine gute Beziehung und er hat dir das auch ausdrücklich bestätigt. Was willst du mehr?

Dein Sohn hat doch ein ganz typisches Leben für sein Alter, es scheinst alles so zu verlaufen wie man sich das als Mutter doch eigentlich wünscht. Und er selbst sagt, das ist vorbei und vergessen. Nimm es an und hör auf dich sinnlos zu quälen! Keine Mutter ist perfekt, jeder unterlaufen kleine Fehler und mehr war das bei dir auch nicht. Also kein Grund zur Sorge.

Hi, ich glaube, Du mußt Dir keine Sorgen bezüglich Deines Verhaltens machen, war doch alles prima! Er hat Dir nichts vorzuwerfen (und Du Dir auch nicht). Was das Thema Beziehung angeht, laß ihm Zeit, das kommt schon noch!

mach dir nicht so große sorgen. Meine mom war auch immer recht streng und ich bin froh darüber. Wenn ich sehe wie sich andere in meinem alter benehmen die die "lässigsten" und "coolsten" eltern habe bin ich froh nicht so zu sein.

Ihm geht es doch toll, warum machst du dir Vorwürfe? Da haben meine Eltern schlimmere Sachen mit mir angstellt als Strafen/Disziplinierung. Durch manche Dinge müssen Kinder nun mal durch und für manches müssen sie zurecht gewiesen werden, egal wie leid es einem als Elternteil selbst tut, sond werden sie nur verzogene, unmündige, lebensunfähige Mamakinder.

Viele junge Männer haben keine Freundin, das ist der Trend der Zeit. Lass deinem Sohn sein Leben - und quäl dich nicht sinnlos.

menschen vergessen nie aber sie verzeihen du hast ja geschrieben alles ist ausgesprochen, er hat dir also schon verziehen jetzt must du dir nur noch selbst verzeihen.

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