Habe ich irgendwie eine Krankheit oder bin ich einfach eine schlam*e?

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5 Antworten

Oh man Bonni, das hört sich aber gar nicht gut an :( Erstmal tut es mir Leid, dass du in so einem jungen Alter so eine grausame Erfahrung machen musstest und anscheinend nie wirklich darüber hinweg gekommen bist.

Früher hast du dich von Jungs fern gehalten weil es dich an die Vergewaltigung erinnert hast - Mittlerweile sehnst du dich nach ihnen, was allerdings keine Krankheit ist. 

Ich würde es eher als eine Art "Trauma" beschreiben, dass dich geprägt hat - Aber du kannst das alles hinter dich lassen, wenn du es nur willst! Du bist jetzt 16 oder? Versuch' eine Therapie zu machen, auch wegen der Kopfschmerzen (so kann doch kein Mensch leben, jeden Tag mit brummendem Schädel...).

Du hast es zu lange "geheim gehalten" was passiert ist - Öffne dich jemandem der dir nahe steht und versuch' deine Ängste und Sorgen zu beschreiben. Vielleicht kann der/diejenige dir ja helfen? Und was deinen Kumpel angeht - So ein guter Kumpel kann er ja nicht sein, wenn er eure Freundschaft wegen ein paar Partynächten (wo knutschen übrigens heutzutage relativ normal ist :D) wegwirft.

Wie gesagt: Du bist keine Sch*, sondern versuchst dein schreckliches Ergebnis irgendwie zu verarbeiten bzw. zu kompensieren. Aber wahllos in Clubs rummachen wird dir nicht helfen und dich nicht glücklich machen - Rede mit jemandem über das alles!! Niemand könnte das was du erlebt hast, alleine durchstehen. 

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg Süße und hoffe, dass du dir meinen Rat zu Herzen nimmst. Ich drück dich!

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Du musst ganz dringend das Erlebte in deiner Kindheit aufarbeiten. Wenn du niemals darüber gesprochen hast, weder mit deinen Eltern noch mit sonst irgendwem, dann kann das nicht gesund sein. Es wird dich immer irgendwie einholen. Sprich mit deinem Hausarzt darüber und bitte ihn um eine Empfehlung an einen Kollegen (oder eine Kollegin vielleicht lieber?) aus dem psychotherapeutischen Bereich. Und mach dir keine Sorgen um deinen Ruf, du bist erst 17. Gefahr erkannt - Gefahr gebannt! Da wächst ganz schnell Gras drüber. Liebe Grüße!

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Ich denke in deinem Fall solltest du dir Professionelle Hilfe suchen. Nicht weil das was du tust falsch ist. Nicht weil es wichtig ist was andere von dir denken sondern weil du scheinbar noch immer sehr mit dem erlebten zu Kämpfen hast. Dies ist auch völlig normal und verständlich dass du damit nicht alleine Fertig wirst.

Es gibt viele Möglichkeiten die du dabei als ersten Ansprechpartner wählen kannst. Dies kann z.b Hausarzt sein als auch eine Vielzahl von Vereinen und Hilfsorganisationen. Z.b der Dunkelziffer e.V ( http://www.dunkelziffer.de/startseite/ ) oder eines der vielen Sorgentelephone oder falls du Gläubig bist die Seelsorge deiner Religion.

Ich würde dir wirklich Raten dies zumindest mal zu versuchen.

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Wenn einem in seinem Leben so etwas wie dir das passiert ist, ist es klar das du angst vor nähe hast. Jedoch braucht der Mensch nähe und bei dir kommt das wenn du betrunken  bist, dies passiert vielen. Jedoch kann ich das verhalten deiner Freunde nicht verstehen. Du hast dich doch grundsätzlich nicht verändert. Und wenn du nett bist sehe ich keinen Grund dir den Rücken zu kehren. Und du scheinst mit nett also kann ich es mir nicht erklären.

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Psychiater.

Du Brauchst Hilfe wegen dem was passiert ist, trau dich dir diese zu holen... Gegen deinen Ruf kannst du momentan Wsl nicht Alzuviel machen...

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