Habe ich eventuell Asperger? Weitere Schritte?

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6 Antworten

Stell dir doch die Frage, was dir eine Diagnose bringen würde.

Ein besseres Gefühl, weil du weißt, woher deine Probleme kommen?
Einen Nachteilsausgleich oder eine Schulbegleitung in der Schule?

Wie würden andere reagieren, wenn sie von einer Diagnose erfahren? Willst du es überhaupt mit Freunden oder in der Schule bedprechen?

Du kannst dir aber auch in Foren Fördermöglichkeiten oder Tricks anschauen für Menschen mit Asperger und versuchen, ob irgendetwas für dich passt.

Aber mach dir klar:
Jeder Mensch ist wertvoll, so wie er ist. Egal ob neurotypisch oder im Autismusspektrum!

CubeFish 14.04.2017, 19:56

Eine Begleitperson würde wenig Sinn machen. Wenn mir immer die gleiche Person hinterher läuft würde mich das völlig nervös machen...

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Pinkpingu11 14.04.2017, 21:06

Beim Üben soll dir ja keiner hinterher laufen. Sondern nur da sein, wenns schief geht oder mit dir "auskundschafte " wo was ist.

Oder meintest du die Schulbegleitung?

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Diene symptome deuten eigentlich schon auf eine leichte art des asberger syndroms hin ,allerdings würde ich eher auf autistische züge tippen da ich selber ein aspi bin und bei mir die symptome um einiges ausgeprägter sind. Villeicht könntest deinen eltern sagen du möchtest dich generell psychologisch testen lassen . Wenn du dann deine leiden schilderst werden sie wahrscheinlich eh in diese richtung gehen. Mir hat die diagnose weniger gebracht alls ich mir erhofft habe ,und sie hat einiges gekostet .Aber vielleicht klappt es ja bei dir das du mehr verständnis bekommst ,ab 50 grad behinderung sogar viel vorteile ,für sachen die dich überfordern eine entschuldigung hast und endlich eine erklärung . 

3emily 14.04.2017, 20:39

Sorry ,wie man siet ist rechtschreibung nicht gerade meine stärke😌

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Also für mich beschreibst du auch einige der kriterien, auch wenn sie nicht sehr stark klingen, denn zur diagnose gehören defizite im sozialen (wenig verständnis, sozial-emotionale probleme, kein bedürfnis für kontakt..), im intellektuellen (defizite in sprache und pantomime, aber gut im räumlichen denken) und mit dir selbst (routine, interesse an ungewöhnlichen dingen, wiederholende bewegungen).... Nun aber zu deiner frage, ob du überhaupt mit jemandem darüber reden sollst: erstmal, mach dir keinen kopf, mal mit den eltern drüber reden, ob denen was aufgefallen ist, hat ja keine negativen konsequenzen, ABER wenn du darunter nicht leidest und es dein leben nicht einschränkt (also kaum probleme mit schule/arbeit und freunden) dann ist es ja nicht notwendig es zu wissen....sollte es dich aber doch einschränken gibt es medikamente und therapien (sowas wie du mit anderen umgehen sollst) die helfen können :)

Mein Tipp: denk nicht soviel über dich selbst nach, was du bist oder nicht bist, was du hast oder nicht hast.

Beschäftige dich mit schönen, anderen Dingen außerhalb deines Selbstbildes. Du kannst dich mit Kunst, Natur, Musik oder sonstigem gut beschäftigen. Die Grübelei über dich selbst bringt dich nicht weiter.

Du bist wie du bist.

Was bringt dir eine Diagnose ?           

Viel wichtiger ist es doch dich mit deinen Eigenheiten, die ich durchaus als durchschnittlich betrachte, im Leben durch zu kommen.                                 

Das müssen nämlich auch wirklich Betroffene, die haben auch keinen Freipass um sich hinter ihrer Diagnose einen Freipass zu erkaufen.      

Und das sagt dir eine uralte neurotische, borderline, narzistische Tante .....also ich wäre dies zu 99 % würde ich so alberne Tests im Internet machen....

eigentlich wäre ich dann wieder so normal wie alle anderen, die ebenfalls zu diesem Ergebnis kämen.....

Was ich schlimm daran finde ist, dass es wirklich Autisten gibt und ich sage dir, ihr Leben sieht wirklich kompliziert aus, also ganz anders als deines......

ich habe eine autistische Tochter und ich bin froh, wie gut sie ihr Leben heute im Griff hat.........denn wir als ganze Familie gingen durch die Hölle, wuchsen aber auch, denn das brauchte echt Kraft.........so dass die beiden jüngeren Geschwister sagten, sie hätten lieber ihre Schwester wäre Mongolid....weil dies einfacher zum verstehen ist......aber nicht anders Komplex um jemanden zu fördern.

Und ich kann dir auch gleich sagen, kein Psychologe kann dir da wirklich helfen...wir waren alleine.......wir bekamen bloss Hilfe für uns, wenn uns dies über den Kopf wuchs....ist klar, das Umfeld macht die wirkliche Therapie in einem solchen Fall.

darum hasse ich solche Aussagen wie deine...denn du weisst nicht wovon du sprichst !    

Marc8chick 29.04.2017, 14:38

Ich hasse Aussagen wie deine, denn DU weißt nicht, wovon du sprichst. Es war wahrscheinlich echt hart für euch und ich kann deinen Ärger verstehen aber Autismus kann unterschiedlich stark sein und wenn die Symptome so sehr passen wie bei ihm sollte man davon ausgehen dass es zutrifft. Das sage ich dir als autist, der lange Zeit nicht anders war als der Fragesteller, sozial besser integriert ist und Theater spielen liebt aber dessen gesamtes Leben durch die schlechte reizfilterung umgekrempelt wurde (in der Schule Sitze ich immer mit ohrstöpseln am Fenster, bei Licht brauche ich eine Sonnenbrille, u.s.w.)

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Ich gehe nach dem was du schreibst davon aus, dass du es hast, ob du die Diagnose brauchst ist deine Entscheidung.

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