Habe ich einen Urlaubsanspruch bei unbezahlter Freistellung?

4 Antworten

Wenn Dein Arbeitgeber Dir die unbezahlte Freistellung gibt, hat das keinen Einfluss auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub von vier Wochen, wenn das Arbeitsverhältnis schon länger als sechs Monate besteht. Du scheidest ja während der unbezahlten Freistellung nicht aus dem Betrieb aus. Der Mindesturlaub darf nicht gekürzt werden.

Sollte es im Betrieb mehr als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub geben, kann evtl. eine Kürzung des zusätzlich gewährten Urlaubs in Betracht kommen, da ist aber der Arbeitsvertrag, angewendete Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung maßgebend.

https://www.arbeitsrechte.de/unbezahlter-urlaub/anspruch/

 

Du hast keinen gesetzlichen Anspruch auf unbezahlte Freistellung.

Und dein Urlaub wird um die Anzahl der Monate gekürzt, an denen du eine unbezahlte Freistellung erhalten hast.

(Einfach ausgedrückt: Monatl. Urlaubstage = Jahresurlaub : 12 = mtl. Urlaubsanspruch x gearbeiter Monate = Jahresurlaub)

Und ob der AG damitspielt hängt von seinem Ermessen ab.

Du hast keinen gesetzlichen Anspruch auf unbezahlte Freistellung.

Stimmt.

Und dein Urlaub wird um die Anzahl der Monate gekürzt, an denen du eine unbezahlte Freistellung erhalten hast.

Aber nur wenn der AN die Wartezeit von sechs Monaten nicht erfüllt. Ansonsten ist mindestens der gesetzliche Mindesturlaub unantastbar.

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@Hexle2

Stimmt nur zum Teil.

Denn auch der gestl. Mindesturlaub wird geteilt  durch 12 mal die gearbeiten Monate ergibt den Urlaubsanspruch. Und da ist es egal ob du nun die getzl. 24 ( 20) Tage hast, oder ob du 30 Tage Jahresurlaub hast.

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@Griesuh

Denn auch der gestl. Mindesturlaub wird geteilt  durch 12 mal die gearbeiten Monate ergibt den Urlaubsanspruch.

Das ist nicht richtig. Der gesetzlich vorgeschriebene Mindesturlaub von vier Wochen (egal ob das 20 oder 24 Tage sind), ist unantastbar.

Anteilig kann nur evtl. mehr gegebener Zusatzurlaub abgezogen werden und da kommt es auch darauf an, ob und welche Vereinbarungen es gibt.

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@Hexle2

Jetzt bin ich aber gespannt, Hexle, wie diese Diskussion - ausgerechnet mit Griesuh - weitergeht (aber da bist du, glaube ich, gelassener als ich).

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1. Du hast keinen Anspruch auf unbezahlte Freistellung.

2. Wird dir gewährt, hast du auch nur Anspruch auf den anteiligen Urlaub für die gearbeiteten Monate.

1. Stimmt

2. Das ist beim gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub falsch. Eine Kürzung kann nur evtl. mehr gewährte Urlaubstage betreffen und das nur bei entsprechender Vereinbarung

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