Habe ich einen Anspruch, wenn ich als Privatpatient nicht über Höhere Kosten informiert wurde?

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3 Antworten

Das ist natürlich Blödsinn. Natürlich kann sie da was machen und das muss sie auch. Wenn sie dich nicht informiert / du zugestimmt hast, dann hast du anrecht darauf, dass sie dir die 90€ zurückerstattet. Also mach eine schriftliche Forderung mit den 90€ und der entsprechenden Begründung und einem Zahlungsziel in 14 Tage (genaues Datum angeben !!! nicht binnen 14 Tagen schreiben). Schreibe auch, dass du ein Mahnverfahren einleitest wenn der Betrag nicht zum Zahlungsziel da ist. Gib deine Kontodaten an und unterschreibe das alles. Dann schickst du das per Einwurfeinschreiben (so und nicht anderst) zu deiner Physiotherapeuting. Wenn sie dir das Geld nicht überweist, dann kannst du online ein Mahnverfahren beantragen. Dann bekommst sie Post vom Gericht und der Gerichtsvollzieher holt sich die 90€ für dich. (das dauert dann aber). Wenn du dir die Mahnung nicht selbst zutraust, dann kannst mir schreiben, dann formuliere ich das für dich aus.

So ein Schreiben habe ich schon rausgeschickt, jedoch ohne irgendetwas anzudrohen. Habe sie aber auch aufgefordert bis, ich mein 15.2. zu Zahlen. Ich gehe aber davon aus, dass sie mich in den nächsten Tagen wieder anruft und versucht anzufertigen, wie beim ersten Telefonat. Die Sache mit dem Magenbescheis habe ich auch schon mal überlegt, aber wenn ich nicht zu 100% im recht bin, möchte ich da weitere kosten vermeiden. Und einen Anhaltspunkt wonach ich im recht bin, habe ich nicht wirklich.

Vielen dank schonmal :)

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Ich würde mal bei der Kasse nachfragen, auf welcher rechtlichen Grundlage sie die Leistung gekürzt hat.Da sieht es nämlich düster aus. Physios und Ärzte haben das Recht, von Privatpatienten mehr zu verlangen als von Kassenpatienten. Einheitliche Preislisten gibt es da nicht. solange das nicht in Wucher ausartet. Bei 90.oo bei vermute ich mal 10 Behandlungen kann man nicht davon ausgehen. Ein Kassenpatient müsste für diese Leistungen ca 105 Euro aus eigener Tasche zuzahlen,(wenn er sie überhaupt verschrieben bekommt und sie nicht komplett selbst bezahlen muß) auch Harz 4ler oder Kleinrentner. Für die Physiopraxis bringt eine Behandlung dieser Länge (eine Std 15 Min) und professionellen Güte( zwei teure Fortbildungen, manuelle und Ly ) ca 50 Euro Umsatz. Das ist nicht grade üppig.Verständlich, daß die Physios bei Privatpatienten hinlangen, das tun Ärzte auch, habe da aber noch nie eine Preisliste hängen sehen. War die Behandlung gut? Hat sie was gebracht? Hast Du DIch gut aufgehoben gefühlt? Wurdest Du freundlich und pünktlich empfangen? war die Praxis sauber und ordentlich? Klar, ein Hinweis auf die Leistungspreise ist notwendig, aber überleg`mal, wahrscheinlich hättest Du auch in anderen Praxen die Behandlungen nicht billiger bekommen, Du hättest es nur vorher gewusst. Vom Berufsverband wird den Physios davon abgeraten, die Preise nach unten zu korrigieren, denn sonst wird die Erstattung ja immer geringer.Also lieber mal die Beihilfe anmeckern Liebe Grüße

Die Beihilfe und die Versicherung haben gekürzt, weil die Beihilfesätze überschritten wurden. Dass bei privatpatienten grundsätzlich mehr abgerechnet wird, ist mir bewusst, aber in meinem Freundes- und kollegenkreis (auch privatpatienten) wurde die Rechnung bei anderen Physiotherapeuten immer erstattet. Für eine manuelle Therapie wurden dann aber z.b. Nur 21€ abgerechnet und bei mir 24,50€. Hätte ich das vorher gewusst wäre ich definitiv noch einmal woanders hingegangen. :(

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Ja, sicher kann Sie etwas daran machen, was ist das für eine Ausrede, sorry habe ich bei ihnen vergessen. Sie "muss" vorher darauf hinweisen, um Sicherzustellen das, falls es bei einem oder mehreren Empfängern nicht angekommen ist mit einem ausgehängten Hinweis in der Praxis, für alle Sichtbar.

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