Habe ich ein Recht auf eine Fahrtkostenerstattung von der Agentur für Arbeit?

6 Antworten

Du hast Anspruch auf einen finanziellen Fahrtkostenzuschuss vom Staat, wenn deine Eltern eine der folgenden Leistungen beziehen:

- Kinderzuschlag 

- Sozialhilfe

- Arbeitslosengeld II

- Sozialgeld

- Wohngeld


Ansonsten kannst Du noch BAB oder Wohngeld beantragen.

Oder Dir halt eine WG suchen, die näher an Deiner Arbeitsstelle liegt. 22 km einfache Fahrtstrecke sind schon ziemlich viel.

Wie es aussieht kannst Du nichts machen außer sich die Fahrtkosten über die Steuererklärung  erstatten zu lassen.

Bitte achte auf einen höflichen Umgang hier.

Gegenfragen sind erlaubt und man muss auch manche Sätze nicht einfach persönlich nehmen.

Ja es nervt halt manchmal wenn andere es einfach nicht sein lasse können und direkt auf Angriff gehen. Manchmal habe ich das Gefühl das diese Leure vorm Pc stehen und nur auf Fragen wie diese warten. Naja egal Lg

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Wenn das deine Erstausbildung ist wären dir bei Leistungsfähigkeit erst einmal deine Eltern zum Unterhalt verpflichtet,wenn dein Auszug wegen der Ausbildung oder einem anderen schwerwiegenden Grund notwendig war !

Erst wenn sie nicht leistungsfähig wären bzw.auf Grund deiner eigenen Netto Vergütung keinen oder nur wenig Unterhalt zahlen müssten,käme dann in eigener Wohnung / Unterkunft mit Mietvertrag BAB - von der Agentur für Arbeit in betracht ( da würden auch notwendige Fahrkosten berücksichtigt ) oder dann zusätzlich noch ALG - 2 vom Jobcenter.

Was bekommst du denn an Brutto und Netto Vergütung,was zahlst du für deine Miete warm,wie viel zahlst du an Fahrkosten im Monat und was für die KFZ - Haftpflicht ?

Also Monatlich zu zahlen wäre: - 550€ Netto Ausbildungsvergütung - 180€ Kindergeld - 360€ Warmiete - Strom keine Ahnung. Denke so ca. 40€ kp :/ Meine KFZ- Versicherung zahle ich jährlich ca. 1150€

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@DerLandlose

Der Abschlag den du monatlich für den normalen Haushaltsstrom zahlen musst ist hier nicht relevant,den muss jeder selber aus seinem Einkommen oder Leistungen selber zahlen !

Wenn du 550 € Netto Vergütung bekommst kannst du in der Regel eine Pauschale für Aufwendungen wegen der Ausbildung von 90 € abziehen,es blieben dann also noch 460 € anrechenbare Netto Vergütung.

Zu diesen 460 € kommt das Kindergeld von derzeit min.192 €,macht ein anrechenbares Einkommen von 652 € pro Monat,es bliebe dann nach der Düsseldorfer Tabelle ( Unterhalt ) von deinem derzeitigen Anspruch von 735 € wenn du nicht mehr bei den Eltern lebst ein Bedarf von ca.83 € offen.

Diesen müssten deine Eltern dann bei Leistungsfähigkeit noch an Unterhalt zahlen,wenn sie dich aus der Wohnung haben möchten.

Es müsste also anhand des Nettoeinkommens deiner Eltern und ggf.vorrangige Unterhaltsberechtigte ( z.B. minderjährige Kinder ) geklärt werden ob sie dann noch Unterhalt zahlen könnten,dazu dann der BAB - Rechner.

Beim BAB - würden dann auch notwendige Fahrkosten berücksichtigt und wenn das ganze deinen Bedarf nach dem SGB - ll nicht decken würde,dann könntest du zusätzlich noch ALG - 2 beim Jobcenter beantragen.

Wenn du 550 € Netto Vergütung hast dann sollte dein Brutto bei um die 660 € liegen und darauf stünde dir nach dem SGB - ll vom Jobcenter ein Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll zu,dass wären dann vom Brutto zunächst mal 100 € Grundfreibetrag.

Ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu.

Bei 660 € Brutto läge dein Freibetrag dann bei 212 € pro Monat,dieser würde dann theoretisch von deinen 550 € Netto abgezogen und ergibt dann ein anrechenbares Erwerbseinkommen von 338 €,dazu käme dann noch das Kindergeld von 192 €,macht zusammen dann 530 €.

Dein Bedarf nach dem SGB - ll würde als Single bei derzeit 409 € Regelsatz für den Lebensunterhalt liegen + deine 360 € Warmmiete,gesamt also min.769 € pro Monat.

Würdest du noch etwas Unterhalt oder BAB - bekommen käme das dann zu 100 % zu diesen ca.530 € dazu und den Differenzbetrag bis zu diesen 769 € würdest du dann vom Jobcenter als Aufstockung bekommen müssen.

In deinen 100 € Grundfreibetrag sind 30 € Versicherungspauschale und 15,33 € für Werbungskosten enthalten,du könntest dann von den 100 € auf jeden Fall erst einmal 30 € abziehen und müsstest für deine Fahrkosten max.diese 70 € zuzahlen.

Was dann über diese 70 € bzw.54,67 € hinaus geht,könntest du beim Jobcenter ggf.separat in Abzug bringen,wenn deine Fahrkosten notwendig sind und nicht evtl.durch öffentliche Verkehrsmittel gesenkt werden könnten,wenn die Benutzung in angemessener Zeit zumutbar wäre.

Pro Km - für die einfache Strecke würde das Jobcenter auf Nachweis 0,20 € anrechnen und dazu käme dann deine KFZ - Haftpflicht.

1150 € / 12 Monate = 95,83 € pro Monat.

Das würde dann dein anrechenbares Erwerbseinkommen noch einmal verringern und deine evtl.Aufstockung erhöhen.

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Hab da jetzt versehentlich was falsch geschrieben. Aber das merkste bestimmt schon LG

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