Habe ich die Schweigepflicht verletzt ( Pflegeheim )?

4 Antworten

Die "Schweigepflicht" in Bezug auf deinen Arbeitgeber ändert sich nicht, nur weil man dir kündigt! Anzeigen macht man bei der Polizei, Beschwerden reicht man bei den entsprechenden Stellen ein. Was du im Internet von dir gibst, ist üble Nachrede. Und selbst wenn du Recht hast, entwertest du deine eigene Aussage, indem du sie anonym postest. Und wenn jemand rausfindet, dass du das direkt nach der Kündigung tust, kommt es wie eine billige Racheaktion rüber.

Dass der Post gelöscht ist, kann bedeuten, dass du Glück gehabt hast und nichts passiert. Viellleicht wurde aber schon eine Anzeige geschaltet und du bekommst früher oder später Post oder Besuch von der Polizei. Rufschädigung, Verleumdung, Beleidigung, falsche Verdächtigung... da kommt schnell was zusammen!



Nix Racheaktion - habe es ihm passenden Kontext zu einem Bericht getan in dem es um Interviews geht in denen Menschen ihre Erfahrungen kundtun - dort herrschte ein reger Erfahrungsaustausch. Und ich habe dort sachlich die Arbeitssituation wiedergegeben. Ich dachte ja zunächst, dass ohne Nennung der Einrichtung und Namen nichts passieren kann. Der Beitrag zielte ja nun nicht darauf ab speziell dem Haus zu schaden. Aber wie gesagt, durch meinen korrekten Namen bei FB können entsprechende Menschen das doch in Verbindung bringen. Das wurde mir vorhin erst bewusst. Vielleicht hat es ja niemand gelesen...Ansonsten werde ich neben der fristgerechten Kündigung ja dann in den nächsten Tagen die fristlose erhalten.

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Hallo.   

Ich denke das du keine Schweigepflicht gebrochen hast, da du ja angeblich allgemein über Missstände im Pflegeberufe geschrieben hast und dies ja allgemein bekannt ist, das wir in Deutschland häufig Mängel im pflegerischen Bereich zu beklagen haben. Auf der anderen Seite muss man natürlich gerade auch auf Facebook aufpassen, was man schreibt denn, man weiß ja nie, wer einem wirklich gegenüber sitzt.   

Liebe Grüße, FlyingDog 

ja du hast die Schweigepflicht verletzt
ABER

wenn es wirklich solche Probleme dort gibt ist das in gewissen Rahmen schon rechtens.
Allerdings würde ich sowas nicht mal ebend auf FB oder anderswo posten, sondern mal bei der Heimleitung, oder höheren Stellen zu Wort bringen.

Denn durch das posten auf FB ändert sich bestimmt nichts, 

Bei der Heimleitung beschweren - ja wenn man noch ehr die Kündigung möchte, dann macht man das.

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@Ventilator2015

Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.
Du kannst eine Beschwerde einreichten und trotzdem kündigen oder du könntest auch die Kündigung einreichten und dort als Begründung die Zustände angeben.

Verständlich das du da weg willst, aber nur weil mal geht muss man ja nicht die Augen zumachen 

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Was ist wichtiger, die Schweigepflicht des Psychotherapeuten oder die Aufklärung einer (noch aufzudeckender, aufzuklärender) Straftat an seinem Klienten?

ARD, Report Mainz, DI 20.03., Thema Domspatzen, Aussagen des früher Betroffenen Th.M.: jahrelange Therapie, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Jetzt meine Frage:

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Wo sind die Grenzen der Schweigepflicht in so einem Fall, wo vom Opfer, von den Tätern und der betroffenen Institution sowieso, geschwiegen wird, aus welchen Gründen auch immer?

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Klassenkonferenz - Schweigepflicht als Betroffener?

Guten Abend,

Ich hatte vergangene Woche eine Klassenkonferenz die glücklicherweise relativ glimpflich ausging. Ich habe im Anschluss meinen Mitschülern erzählt was nun für Strafen auf mich zukommen und wie es nun weitergeht.

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Ich bin ehrlich gesagt aus allen Wolken gefallen - ich habe weder etwas unterschrieben noch wurde ich auf diese Schweigepflicht mündlich hingewiesen - gibt es im Schulgesetz Niedersachsens eine Regelung, dass ich als Betroffener in einer Konferenz nicht mit anderen über deren Ausgang sprechen darf?

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Hat mein Arzt seine Schweigepflicht gebrochen?

Hallo liebe Community,

ich bekomme seit mehreren Wochen Krankengeld und bin in psychotherapeutischer Behandlung. Krank geschrieben werde ich von einem Psychiater zu dem mich mein Hausarzt überwiesen hat. Bevor ich krank geschrieben wurde habe ich schon einen Urlaub gebucht gehabt. Etwas ganz ruhiges, wandern in Island.

Ich war mir nicht sicher ob ich die Reise jetzt noch antreten soll, aber mein Therapeut ist total begeistert davon dass ich das mache. Dann habe ich erfahren dass ich der Krankenkasse Bescheid sagen muss wenn ich ins Ausland geh und so ehrlich wie ich bin habe ich eben angerufen. Ich habe nicht gesagt wohin und wann, nur dass es zum wandern ins Ausland gehn sollte. Da wurde mir gesagt ich bräuchte eine Bescheinigung von Arzt oder Therapeut dass die Reise meiner Genesung nicht im Weg steht und ansonsten gäbe es kein Problem.

Dann hatte ich an einem Tag zwei Termine gehabt, zuerst beim Psychiater und gleich danach eine Therapiestunde beim Therapeuten. Der Psychiater ist mir von Anfang an total unsympathisch, sehr schroff und oft unhöflich. Ich laufe da meistens mit Tränen wieder raus. Er fragt nicht einmal wie es mir geht, kommt immer gleich dazu mir Vorwürfe wegen der Krankschreibung zu machen. So wird er auch in allen Bewertungen im Internet beschrieben. War leider der einzige weit und breit gewesen der neue Patienten annahm.

Bei dem Termin war er genauso. Dann war ich so blöd und habe ihm von der Reise und der Bescheinigung erzählt um mich vom heulen abzulenken. Er meinte dann ich soll mich arbeitslos melden wenn ich in Urlaub gehen will und dass er mich nicht krank schreibt wenn ich geh.. keine weiteren Erklärungen. (Und hat mir noch dazu vorgeworfen, ich würde lügen wenn ich sage dass ich beim Therapeuten die Stunde aus eigener Tasche zahle wenn ich sie zu spät Absage, steht eben so im Therapievertrag.

Mit dem Hintergrund dass ich 3 Stunden in seinem Wartezimmer saß und es gewagt hab mich zu beschweren dass ich in 20 Minuten bei meiner Therapie sein müsste) super. Ich bin dann nach einer Panikattacke auf dem Parkplatz zum Termin zu meinem Therapeuten und der hat natürlich gleich gesehen dass ich völlig am ausflippen bin. Hab dann erklärt was los ist und er sagte ich hätte mit der Sache gleich zu ihm kommen sollen und dass ja alles kein Problem sei. Hat mir eine Bescheinigung verfasst ohne dass ich ihn gebeten hätte. Hat geschrieben was er schon vorher gesagt hat, dass er einen direkten Nutzen in der Reise sieht und so.

Mir ging es davon nicht viel besser aber zumindest etwas erleichtert bin ich dann zur Krankenkasse mit dem Brief, da sagt man mir dass der Psychiater dort angerufen hätte und gesagt hätte dass ich bei ihm war und dass er mir keine Bescheinigung geben wird. Ziel und Datum der Reise waren auch schon bekannt! Da stand ich nun richtig blöd da, wie ein manipulatives Kind das seinen Willen bei Mama nicht bekommen hat und hinterrücks zu Papa gerannt ist!! (Rest der Frage ist unten als Kommentar)

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Hallo! Ich arbeite als Medizinische Fachangestellte in einer Augenpraxis. Mein Sohn 9 Jahre wurde nun von einem Patienten von uns angefahren, der Fahrer trug keine Brille. Tim hat zum Glück nur Prellungen an Hüfte, Brustkorb und Knie davon getragen. Der Patient ist bei uns in Behandlung, wegen Blindheit re. Auge und hochgradige Cataract ( Grauer Star ) li. Auge. Er darf ohne Brille gar nicht fahren und auch mit Brille nur im Tageslicht. Als Tim auf dem Schulweg, in einer Spielstraße angefahren wurde war es noch dunkel! Der Visus beträgt ohne Brille re. Auge 1/40 und li. 0,15, also lebensgefährlich so Auto zu fahren. Was kann ich tun damit dieser Fahrer nicht noch weitere Personen mit seinem unverantwortlichen Verhalten verletzt oder noch schlimmeres passiert. Ich habe ja Schweigepflicht! :-(

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