Habe ich Depressionen, wenn ja was kann ich dagegen unternehmen?

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7 Antworten

Ich glaube, dass sich jeder schon mal im Leben die Fragen gestellt hat, wer er ist und warum er lebt. Besonders extrem ist das halt in der Paupertät, in der du dich auch grade befindest. Man hinterfragt alles und ist mit vielem unzufrieden ,bzw. weiß nicht was man davon halten soll. Über die Fragen die du dir stellst kann man sich natürlich den Kopf zerbrechen und man wird wahrscheinlich nie eine zufriedenstellende Antwort finden. Fakt ist jedoch du lebst und das ist gut so. Sich zu ritzen oder sich versuchen das Leben zu nehmen hilft keinem. Weder sich noch den Menschen um dich herum. Probiere die Probleme und Ängste die du hast zu lösen, probiere dich zu Akzeptieren so wie du bist. Wenn du traurig bist, dann sei traurig und gib einen Scheiß darauf, was die Anderen denken. Probiere verschiedene Dinge aus, um etwas zu finden was dir Spaß macht oder dich zufrieden Stimmt. Bei mir ist das z.B der Sport. Häufig hilft es auch schon über Seine Probleme und Ängste mit engen Freunden bzw Freundinnen, den Eltern oder Geschwistern  zu reden.

Trotzdem solltest du  vielleicht  etwas Professioneller Hilfe z.B bei einem Psychotherapeuten in Anspruch nehmen. Der kann dir vielleicht etwas besser helfen.

Es gibt immer Hoffnung ;)

Viel Erfolg  :)

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Hallo RominaAntonia,

das, was Du hier beschreibst, sind natürlich alles Anzeichen einer Depression. Die genaue Diagnose sollte jedoch einem Arzt überlassen werden. Er kann feststellen, ob und inwieweit Du tatsächlich an einer Depression leidest. Deine innere Traurigkeit kann nämlich viele Ursachen haben. Sie kann z.B. auch entwicklungsbedingt sein, was heißt, dass sie irgendwann von selbst wieder verschwindet. Da Du jedoch auch Selbstmordgedanken hast und sogar schon einen Selbstmordversuch hinter Dir hast, wäre es ganz sicher angebracht, wenn Du Dich in ärztliche Behandlung begeben würdest. Mit einer schweren Depression wird man nämlich allein nicht fertig.

Es gibt allerdings auch einiges, was Du selbst gegen Deine Niedergeschlagenheit tun kannst. Versuche doch einmal ganz bewusst über Folgendes nachzudenken: Gibt es etwas in Deinem Leben, wofür Du dankbar sein kannst? Welche Menschen sind für Dich da und lieben Dich? Gibt es weitere Menschen, die Dir helfen könnten? Gibt es etwas, was Dir guttun würde, um Dich für eine gewisse Zeit von Deinen negativen Gedanken abzulenken?

Manchen hilft es, wenn sie im Laufe des Tages mehrmals etwas Schönes und Angenehmes tun und es ganz bewusst wahrnehmen. Ein Beispiel: die geliebte Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe trinken und versuchen, die damit verbundene Freude bewusst wahrzunehmen. Oder: In einer sonstigen angenehmen Situation verweilen und das Schöne daran eine ganze Zeitlang bewusst auf sich wirken lassen. Das wirkt wie Streicheleinheiten für Deine Seele! Probiere es doch einmal aus!

Bei der Behandlung einer Depression hat es sich sehr bewährt, sich möglichst mehrmals am Tag körperlich zu bewegen. Anfangs kann das ein kurzer Spaziergang sein, den Du im Laufe der Zeit etwas ausdehnen könntest. Das Laufen schafft das Gefühl, etwas geleistet zu haben und baut Dein Selbstwertgefühl auf. Ganz abgesehen davon, was die frische Luft und das Licht in Deinem Körper bewirken, wirst Du feststellen, dass beim Laufen Deine Grübeleien über Negatives nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Andere Möglichkeiten der Bewegung wären z.B. Radfahren, Schwimmen oder Gartenarbeiten. Auch wenn es Dich anfangs große Überwindung kostet Dich in Bewegung zu setzen, wirst Du feststellen, dass sich Deine Stimmung mehr und mehr aufhellt.

Ich möchte Dich auch noch auf die Hilfe aufmerksam machen, die uns die Bibel gibt. Obwohl sie kein medizinisches Fachbuch ist, gibt sie denen, die depressiv sind, Rat und spricht ihnen Mut zu.
Zum Beispiel spricht sie davon dass Gott ist denen, die ihm dienen und niedergeschlagen sind so naheist, als sei er direkt bei "den Zerschlagenen und Bedrückten, um den Geist der Bedrückten wiederaufleben zu lassen und das Herz der Zerschlagenen neu zu beleben" (Jesaja, Kapitel 57:15, Einheitsübersetzung). Ist es nicht sehr tröstend, zu wissen, dass Gott schwermütigen Personen so nahe ist?

Vielen hilft es auch, dass sie sich zu jeder Tages- und Nachtzeit an Gott im Gebet wenden können. Das Gebet ist nicht nur eine psychologische Krücke denn aufrichtige Gebete gehen nicht einfach ins Leere. Wenn Du Dich an Gott wendest, kann er Dir helfen, besser mit entmutigenden Gefühlen und Situationen, die Dich aus dem Gleichgewicht bringen umzugehen. Die Bibel fordert uns sogar auf, Gott unser Herz auszuschütten. Das ist besonders dann sehr wertvoll, wenn man das Gefühl hat, von niemandem sonst richtig verstanden zu werden. Auch wenn Gott das, was Dich belastet, nicht mit einem Mal beseitigt, kann er Dir jedoch die nötige Kraft geben, mit allem fertig zu werden - auch mit Depressionen!

LG Philipp

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Also du bist aus dem Fenster gesprungen und wurdest noch aufgehalten und niemand kam auf die Idee mit dir zum Arzt zu gehen?

Das kann ich kaum glauben.

Hier kann dir niemand eine Diagnose stellen.

Es kann sein, dass du lediglich in der Pubertät bist. Da sind solche Gefühle vollkommen normal.
Es kann aber auch sein, dass bei dir mehr dahinter steckt. Das muss allerdings ein Fachmann einschätzen.

Also geh am Dienstag zu deinem Hausarzt und besprich das mit ihm.

Bis dahin solltest du dich an deine Eltern wenden!

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Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was man im Alltag unter "depressiv sein" versteht und der Krankheit "Depression".

Damit es zu der Diagnose "Depression" kommt müssen bestimmte  objektive Kriterien erfüllt werden. Diese sind im internationalen Diagnoseverzeichnis ICD-10 festgehalten. Es wird zwischen 3 Haupt- und 7

Nebensymptome unterschieden. Für eine Depression müssen mind. 2 Haupt- und 3 Nebensymptome während mind. 2 Wochen dauerhaft (also durchgehend ohne Unterbruch) vorhanden sein.

Hauptsymptome:
- Antriebslosigkeit und/oder erhöhte Ermüdbarkeit
- Freudlosigkeit und/oder Interessensverlust
- Stimmungseinengung bis hin zum Gefühl der Gefühlslosigkeit

Nebensymptome:
- Schlafstörungen
- Suizidgedanken
- Hoffnungslosikgkeit (negative Zukunftsperspektive)
- Veränderung des Appetits mit Gewichtsveränderungen
- Psychomotorische Aktiviertheit oder Hemmung
- Verminderte Konzentration
- Verlust des Selbstvertrauens und/oder Selbstwertgefühls

Falls du unter diesen Symptomen leidest, suche unbedingt eine Fachperson (Psychiater/Psychologe) auf.

Was du beschreibst mit deiner Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, dem veränderten Appetit und dem Interessensverlust sind also klassische Symptome einer Depression. Doch das Abgrenzen von einem emotionalen Tief oder der Krankheit Depression ist -besonders in der Pupertät- sehr schwierig und kann nur von einer Fachperson erfolgen.

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Hallo,

Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge. Auch solltest Du zu einem Psychologen gehen.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich und will, dass Du lebst. Vielen Menschen geht es mit Gott besser. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich in den Kommentaren fragen.

Alles Gute

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♥♥♥ das wird schon wieder süße Maus. Das liegt bestimmt daran , daß du mitten in der Pubertät bist. Da hat man oft so eine achterbahn fahrt die auf und ab geht. Gehe Bitte zum Arzt.

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Das geht wieder vorbei. Du darfst dich nur nicht zu sehr reinsteigern. Du bist in der Pubertät. 

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