Habe ich das Recht, Gefahren frei in meine eigene Mietwohnung zu kommen?

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13 Antworten

Grundsätzlich hast Du das Recht, gefahrenfrei in Deine Mietwohnung zu gelangen. Grundsätzlich gilt aber auch, dass nach allen normalen Maßnahmen zur Verkehrssicherung, alles weitere auch verhältnismäßig sein muss.

Es wäre nun unverhältnismäßig, wenn der Vermieter aufgrund des einmaligen Vorfalles wegen der Gesetzeslage gezwungen wäre einen Wach-/Sicherheitsdienst zu beauftragen, der jede halbe Stunde oder Stunde am Hauseingang und im Treppenhaus patroulliert, um solche "Gefahrenstellen" zu erkennen und ggf. zu beseitigen.

Der Aufwand hierfür müßte in jedem Fall von den Bewohnern getragen werden und die würden sich schön bedanken, wenn sie die Rechnung dafür auf der nächsten Betriebskostenabrechnung präsentiert bekommen würden. Das würde Dir dann auch nicht gefallen.

Handelt es sich um einen Vorfall, der sich immer wieder durch die gleiche Person wiederholt, dann findest Du meinen Kommentar an anderer Stelle als Kommentar zur Antwort von Artus01.

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Kommentar von tWeuster
13.09.2016, 13:37

Na dass nenne ich doch mal eine Antwort!
Bravo !

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Habe ich das Recht, Gefahren frei in meine eigene Mietwohnung zu kommen?

Im Prinzip ja, und nun?

Was soll der Vermieter am nächsten Tag oder auch noch in der gleichen Nacht unternehmen was Du nicht auch tun kannst. Nämlich die Polizei rufen.

Natürlich kann er dem Mieter eine Abmahnung schicken, ihm sogar die Weitere Hundehaltung untersagen. Das alles hilft Dir in dem Moment nicht weiter, oder passiert das jeden Tag.

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Kommentar von tWeuster
12.09.2016, 16:48

Währe der Hund nicht mehr da (Sprich der Vermieter würde das Hundehalten untersagen), würde man einer Wiederholung der Situation und einer eventuellen Eskalation (Angriff, Hundebisse etc...) vorbeugen.

Das nennt man "lernen". Die Automobilindustrie hat z.B. auch aus Unfällen gelernt und die Autos stetig sicherer gemacht. Mit der Argumentation "was bringt dir das in diesem Moment", würden wir heute noch in Nussschalen hocken.

Habe gehofft nähere Informationen bezüglich meines Rechtes zu erhalten (z.B. ein paar Paragraphen oder Urteile zu ähnlichen Vorfällen), die ich dann eventuell für Mietminderungen, die Zahlung der Hotelrechnung und/oder Abmahnungen und Beseitigung des Hundes benutzen könnte.

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Hättest du die Polizei gerufen, wäre der Hund ins Tierheim und sein Herrchen in die Ausnüchterungszelle gekommen.

Was soll der Vermieter denn da im Nachhinein noch tun?

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Kommentar von tWeuster
12.09.2016, 14:31

Bitte die Frage beantworten -> Habe ich das Recht, Gefahren frei in meine eigene Mietwohnung zu kommen?

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Wenn ein Mieter sich betrinkt und dann vor der Haustür einschläft kann ein Vermieter relativ wenig dagegen tun. Er kann ihn höchstens ermahnen und wenn im Mietvertrag steht das er einen Hund in der Wohnung halten darf kann dagegen der Vermieter jetzt auch nichts mehr sagen.

Wenn es beispielsweise eine ungesicherte Baustelle oder eine kaputte Treppe wäre weswegen du nicht gefahrlos deine Wohnung betreten könntest wäre es die Pflicht des Vermieters das zu ändern. 

Das einzige was du machen könntest wenn das nochmal vorkommen sollte wär dich an die Polizei zu wenden. 

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Kommentar von tWeuster
12.09.2016, 14:44

Ergo kann ich meine Kampfhunde vor die Haustür binden und niemand kann was dagegen tun außer die Polizei?

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Damit du Ruhe gibst:

Ja, du hast das Recht, gefahrlos deine Wohnung zu betreten.

Aber dein Vermieter hat auch nur die übliche Verkehrssicherungspflicht zu beachten. Er hat keine Garantenstellung und ist demnach auch nicht verpflichtet, nachts um das Haus zu patrouillieren und nach besoffenen Mietern Ausschau zu halten. 

Kurz: Wende dich an deinen Nachbarn, nicht deinen Vermieter. 

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Ja, selbstverständlich hast du das Recht auf jederzeitigen gefahrenfreien Zugang zu deiner Mietwohnung.

Warum sprichst du nicht zuerst mit dem betrunkenen Nachbarn, der vor deiner Tür lag? Bitte ihn, seinen Rausch zukünftig gemeinsam mit seinem Hund nicht im Treppenhaus auszuschlafen, sondern in seiner eigenen Wohnung.

Wenn das ein einmaliger Vorfall war, dann lasse es dabei bewenden. Wiederholt sich das, dann kannst du noch einmal mit deinem Vermieter sprechen.

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Kommentar von Mignon4
12.09.2016, 19:06

@ tWeuster (Fragesteller)

Wenn ich mir deine diversen Kommentare durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass du völlig überreagiert hast!

Ob eine Gefahr durch den Hund bestand, ist nur von dir behauptet, nicht jedoch bewiesen. Das ist ein rein subjektiver Eindruck von dir, der völlig übertrieben sein kann.

Es geht dich nichts an, was der Vermieter mit anderen Mietern vertraglich vereinbart. Wenn er die Hundehaltung erlaubt, dann begründet das noch keinen Schadenersatz seitens des Vermieters für z.B. Hotelrechnungen. Kein Gericht würde dir den Ersatz für eine Hotelrechnung zusprechen, nur weil du glaubtest, der Hund sei so gefährlich, dass du deine Wohnung nicht betreten konntest! Es ist deine Pflicht, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Die Beweislast ist bei dir! Das heißt, dass du alle deine Behauptungen beweisen können mußt, bevor irgendjemand für irgendetwas Diffuses und Unspezifisches, denn mehr ist es bisher nicht, was du behauptet hast, Schadenersatz zahlen muss!


Du beklagst dich darüber, dass du hier nicht den Rat bekommst, den du wünscht. Das siehst du völlig falsch! Du hast viele hilfreiche und juristisch fundierte Antworten erhalten. Offenbar bist du nicht in der Lage, das beurteilen zu können! Es ist aber nicht unsere Schuld, wenn du den Inhalt der Antworten nicht verstehst!

Hier ist keine Rechtsberatung!!!! Das ist nämlich gesetzlich verboten, weil nur Rechtsanwälte gegen ein angemessenes Honorar Rechtsberatungen vornehmen dürfen!! Wenn du mit unseren Antworten nicht zufrieden bist, dann wende dich folglich an einen Rechtsanwalt!

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Der Vermieter ist in solchen Fällen die falsche Adresse. Polizei wäre hier zuständig gewesen, da es sich um eine akute Bedrohung handelte.

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Kommentar von tWeuster
12.09.2016, 14:32

Bitte die Frage beantworten -> Habe ich das Recht, Gefahren frei in meine eigene Mietwohnung zu kommen?

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Du hättest ganz einfach die Polizei rufen sollen, die hätte die Gefahr beseitigt (den Mann mitgenommen). Den Vermieter trifft da keine Schuld. Sollte er eine Wache vor deine Tür stellen?

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Kommentar von tWeuster
12.09.2016, 16:49

Da er die Hundehaltung anscheinend erlaubt hat, trifft ihn meiner Meinung nach eine Mitschuld.

Spielt aber keine Rolle. Mir geht es nicht um die Vergangenheit sondern um die Zukunft. Ich will so einer Situation in Zukunft vorbeugen. Leider bekomme ich hier absolut keine Grundlage dafür.

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Sie wären verpflichtet gewesen, die Polizei auf die hilflose Person und den gefährlichen Hund in Ihrem Hauseingang hinzuweisen!

Das nennt man gemeinhin unterlassene Hilfeleistung!

Lassen Sie schlicht Verstand für sich wedeln, statt dem unbeteiligten Vermieter gegenüber mit irgendwelchen §§ aufwarten zu wollen.

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Kommentar von tWeuster
16.09.2016, 01:37

Bitte Verstand selber wedeln und direkten Bezug zu meiner Frage nehmen - danke ;)

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Habe ich das Recht, Gefahren frei in meine eigene Mietwohnung zu kommen? 

Ja, das hast du.

Aber: Droht Gefahr, ruft man nicht den Vermieter, sondern die Polizei!

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Was genau soll der Vermieter machen? Nachts kommen und den treuen Hund erschießen? Dem Nachbarn das Saufen verbieten?

Warum hast du keine Streife geholt?

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Kommentar von Wonnepoppen
12.09.2016, 14:28

Nachts nicht, aber er kann den Mann anschreiben!

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Kommentar von tWeuster
12.09.2016, 14:30

Was der Vermieter macht ist mir relativ egal. Die Frage war auch nicht was der Vermieter macht, sondern ob ich das Recht habe gefahren frei in meine gemietete Wohnung zu kommen.

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Ist die Hundehaltung überhaupt erlaubt?

Kam das schon öfter vor?

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Hättest du auch deine Oma anrufen können.

Schon mal was von der Polizei gehört?

Die sind für Recht und Ordnung zuständig.

Lebt dein Nachbar noch, wenn nicht, war das unterlassene Hilfeleistung.

Wo hast du denn die Nacht verbracht?

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Kommentar von tWeuster
12.09.2016, 14:32

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