Habe ich beim Hausverwalter ein Anrecht auf Einsicht in die Kontounterlagen und Kontostände vom gemeinschaftlichen Eigentum?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wie Du schon angedeutet hast, mußte schon ein Richter was klären. Ähnlich ist es mit den Kontoauszügen. Einsehen darfst Du sie nicht, nur muß er auch Dir gegenüber und unvereidigt die Wahrheit sagen, sonst macht er sich im Zweifel des Betruges Schuldig.

Wie schon gesagt ist ein Hausverkauf mit einer Aktie nicht direkt vergleichbar. Wie man in der Bankenkrise festgestellt hat, ist selbst da nicht alles so gelaufen wie es laufen sollte.

In gewisser Weise hast Du auch noch Jahre später Ansprüche aus verschwiegenen Tatsachen zum Zeitpunkt des Verkaufes. Nur ganz wichtig ist der Zeitpunkt des Verkaufes. Irgendwas später festgestelltes ist nicht mehr wichtig.

Du hast Deine Wohnung zu einem bestimmten Preis verkauft unter damaligen Wissenstand.

Wenn sich jetzt die Lage geändert hat, hat das keinerlei Auswirkung auf den vereinbarten Kaufpreis! Das ist so ähnlich wie am Aktienmarkt:

Wenn ich eine Aktie billig verkaufe und froh bin, daß ich sie los bin weil ich davon ausgehe daß der Kurs sinkt, dann kann ich im Nachhinein auch nicht mehr verlangen, weil ich mich getäuscht habe und der Kurs im Gegensatz gestiegen ist!

Einsicht in die Konten solltest du allerdings schon haben während Du Eigentümer warst - also du oder dein Anwalt!

Das Problem ist, dass sich an der Wohnung und der Sache überhaupt nichts geändert hat und es mit einer Aktie, welche dynamisch ist, nicht vergleichbar ist.

Diese vorgetäuschte und angebliche Gefahr im Verzuge wurde ja nicht beseitigt. Es wurden keine Hofplatten neu verlegt. Nichts hat sich geändert. Ich ging zum Zeitpunkt des Verkaufs davon aus, dass diese Einfahrt unverzüglich gemacht wird.

Bei Gefahr im Verzuge kann man nicht 2 Jahre warten. Hier ist unverzüglicher Handlungsbedarf angesagt. Deshalb ist mir ein Schaden von 1000Euro entstanden.

0

Die Lage hat sich überhaupt nicht geändert, das ist ja das Problem. Deshalb mit Aktienmarkt nicht vergleichbar. Man kann nicht was beschliessen was dann auch noch vor Gericht geht und dann das beschlossene nicht einhalten. Gefahr im Verzuge hat sich nicht geändert - alles beim alten siehe oben.

0

Hast du es schriftlich  wofür die 1000€ waren?

6000€ sind bei einer WEG nicht viel.

Wurde denn etwas an der Hofeinfahrt gemacht? Evtl. die Platten hoch genommen oder notdürftig saniert? Eine Gerichtsverhandlung hierüber finde ich auch schon recht heftig. 

.... schon wieder?

Nein, denn Du bist dort kein Mitglied mehr in dieser WEG.

Wie schon "100 Mal" geschrieben.

Aber wie kann ich dann wissen, ob es stimmt dass kein Geld in den Rücklagen gewesen sein sollen. Wenn doch beim alten Verwalter 6000Euro drin waren und 1000Euro habe ich nochmals einbezahlt und die anderen beiden Eigentümer auch, dann müssten doch noch mindestens 4000Euro in der Rücklage drin sein wenn die Einfahrt 3000Euro kostet.

Es geht hier um Betrug begreifts du das nicht?

Es wurde eine Erneuerung der Garageneinfahrt beschlossen und ich rufe den neuen HV gestern an und er sagt, dass kein Geld dagewesen wäre für eine Einfahrt. Wie du oben siehst kann das aber nicht stimmen.

Die Einfahrt wurde aber bis heute nicht gemacht und auf dem Gericht wurde behauptet und der alte Verwalter hat geschrieben, dass Gefahr im Verzuge ist und die Einfahrt sofort gemacht werden muss. Ich habe sogar die Verhandlung verloren, weil die Richterin auch sofortigen Handlungsbedarf sah.

Jetzt wurde aber überhaupt nichts gemacht und der Verwalter hat auch die 1000Euro vom neuen Eigentümer nicht eingefordert. Warum? Wenn doch Gefahr im Verzuge ist.

Wenn ich das gewusst hätte, dass die Einfahrt nicht gemacht wird, so hätte ich die Wohnung um 1000Euro teuerer verkauft und nicht gesagt, dass der neue Eigentümer die 1000Euro für die Einfahrt übernimmt. Also wurde ich hintergangen und betrogen.

Deine Antworten sind übrigens unbegründet, weil du in keinster Weise auf meine Fragen eingehst, warum, wieso, weshalb?

0
@lachs4709

.... natürlich gehe ich auf Deine Frage ein, wie sonst sollte ich antworten können.

Nur Deine hundert anderen interessieren doch eine WEG nicht, was hat die mit Deinem Verkaufvertrag zu tun?

Zudem bist Du dort kein Mitglied mehr.

Für Betrug, so ja Deine Behauptung, ist hier bei uns die Staatsanwaltschaft zuständig. Was sagen denn die Damen und Herren dazu?

Und den Kassenstand ersehe ich jedenfalls aus meinen wohnungsbezogenen Abrechnungen und ein seriöser Käufer will sie auch sehen.


1

Was möchtest Du wissen?