Habe ich Anspruch auf Leistungen, gegenüber der Bundeswehr bzw. der NATO?

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3 Antworten

Geht es darum, wegen, oder trotz der Leukämie Leistungen bzw. Hilfe von der Bundeswehr (nicht der Nato, du warst ja bei der Bundeswehr angestellt) zu erhalten?

Findest du deine Erkrankung entstand ursächlich durch den Einsatz? So etwas müsste natürlich nachgewiesen werden.

Iron78 14.05.2016, 11:52

Mich würde interessieren, ob ich speziell in meinen Fall, soziale Leistungen, zu meiner Rente beantragen kann. Bzw. wo kann ich das in Erfahrung bringen?

Die Erkrankung trat mit ihren Symptomen halt während des Einsatzes auf, als direkter Radarstrahlung in hohen Maß ausgesetzt war. Bei Leukämie ist bekannt, daß diese Erkrankung unter anderen durch genauso eine Strahlung ausgelöst werden kann!

Vor dem Einsatz habe ich erst einen medizinischen Test mit Blutuntersuchung gehabt und dort war alles in Ordnung.

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treppensteiger 19.05.2016, 20:09
@Iron78

Oha, also ich weiß, das die Problematik bekannt ist, dass andere Soldaten (auch von der NVA nach 1990) wegen Radaranlagen bereits geklagt haben. Allerdings habe ich da keine Informationen über Erfolg oder Misserfolg. 

Zuerst bräuchtest du eine Bestätigung, dass deine Erkrankung durch die Tätigkeit ausgelöst wurde. Das ist wahrscheinlich nur in bestimmten Fällen möglich, wo man auch jetzt noch mit Hilfe deiner noch aktiven Kameraden (schreibt man das so?) erhöhte Strahlenwerte im kritischen Frequenzbereich oder unsachgemäß angeordneten Umgang mit der Technik oder mangelhafte Schulung nachweisen kann. Ansonsten sind die Möglichkeiten der Ursache so vielfältig, dass sich der Arbeitgeber gut rausreden kann.

Es gibt sicher auch eine Liste mit anerkannten Berufskrankheiten, vielleicht findet sich dort was.

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Mit welcher Regelung oder welchem Gesetz sollte dir deiner Meinung nach denn was genau zu stehen?

Iron78 14.05.2016, 11:56

Das möchte ich ja gerne hier heraus finden! Allerdings bin ich nicht auf Schadenersatz aus.

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Cholo1234 14.05.2016, 15:32
@Iron78

Naja, wenn ein Unternehmen einen AN hat, der nicht mehr arbeitsfähig ist oder ggf. sehr oft krank sein wird, ist es meistens  lukrativer für das Unternehmen, jemand anderes einzustellen.

Und solange es nicht nachweisbar mit einem Einsatzunfall zutun hat, wird deine Krankheit vermutlich auch nicht angerechnet im Sinne des EinsatzWVG, wodurch die meisten Ansprüche schonmal flöten gehen.

Interessant wäre, um überhaupt einen Startpunkt zu haben, ob damals eine Unfallanzeige an deine personalbearbeitende Dienststelle geschickt wurde, denn damit könnte man schon was anfangen.

Ich würde dir auf jeden Fall raten, dich mit der UK-Bund zu unterhalten. Die sind für sowas zuständig und können dir sicher weiterhelfen.

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Iron78 15.05.2016, 08:11
@Cholo1234

Vielen Dank, für deinen Hinweis. Das ist etwas, womit ich was anfangen kann!

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Sorry, aber möchte ich nicht drauf Antworten. Auch wenn es kein großes Geheimnis ist, dürfen wir darüber nicht reden und möchte mich für meinen Teil da auch dran halten. Glaube aber auch nicht, daß das Gegenstand meiner Frage ist!

Apfelkind86 12.05.2016, 22:35

Wie geheimnisvoll du doch bist. Viel reden und nichts sagen aber so tun, als wüsste man was Geheimes...

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Iron78 14.05.2016, 11:59
@Apfelkind86

Ich möchte mich hier nur erkundigen, was für Möglichkeiten ich habe. Es geht hier nicht darum, wo ich eingesetzt bzw. dran teilgenommen habe. Was du daraus interpretierst, ist deine Angelegenheit. Es gibt in vielen Berufen, sogenannte Berufs.- oder Betriebsgeheimnisse, über die man schon gar nicht im Internet schreiben sollte. Eigentlich sollte man das auch so respektieren.


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