Habe ich Anrecht auf Unterhalt/Kindergeld, und wie viel?

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6 Antworten

Als Volljähriger hättest du noch einen Unterhaltsanspruch an deine Eltern bis zum Abschluss deiner regulären Schulzeit und während deiner ersten Ausbildung.

Sind deine Eltern nicht ausreichend "leistungsfähig" (zu geringes Einkommen), um dir den dir zustehenden Unterhalt zu gewähren, könntest du stattdessen als Schüler BAföG-Leistungen beantragen (dabei würde dann die Leistungsfähigkeit deiner Eltern überprüft....)

Solange du noch bei deinem Vater wohnen kannst - nicht willst - kommt er seiner Unterhaltspflicht dir gegenüber allerdings umfänglich nach, wenn er dir statt Bargeld "geldwerte Leistungen" in Form von Verpflegung und Unterkunft zur Verfügung stellt, wozu er auch das Kindergeld für dich verwenden kann.

Nur deine Mutter müsste dir ihren errechneten Anteil als Bargeld gewähren.

(Für die Einforderung, Berechnung.... deines Unterhaltsanspruches bzw. die Beantragung von BAföG-Leistungen bist du in erster Linie selbst verantwortlich...)

Um nach einem Auszug auch vom Vater Barunterhalt und die Weitergabe des Kindergeldes an dich beanspruchen zu können, müsstest du nachweisen können, dass 

  • entweder dein Fahrtweg zur Schule unzumutbar lang wäre
  • oder ein Zusammenleben mit dem Vater unzumutbar für dich wäre (durch psychologisches Gutachten o.ä.).

Könntest du einen solchen Nachweis nicht erbringen, bräuchte nach deinem Auszug vom Vater lediglich das Kindergeld an dich weitergeleitet werden bzw. du könntest es per "Abzweigungsantrag" dann an dich direkt auszahlen lassen.

Auch würden dann mögliche BAföG-Leistungen entsprechend geringer ausfallen, als wenn du nachweislich ausziehen "müsstest".

Würdest du einen entsprechenden Nachweis für einen erforderlichen Auszug erbringen können, stünde dir für deinen gesamten Lebensunterhalt (Verpflegung, Wohnen, Kleidung, Freizeit...) ein Betrag von insgesamt 735 Euro zu.

Eigenes Einkommen aus einem möglichen Nebenjob würde auf diesen Betrag anteilig angerechnet werden (bei einem Schüler zur Hälfte nach Abzug einer "Fahrtkostenpauschale"...), das Kindergeld in Höhe von 190 Euro würden voll angerechnet...

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Hallo,

das Einfachere zuerst. Wenn Du wieder zur Schule gehst, hast Du grundsätzlich Anspruch auf BaFöG. Am besten wäre es, wenn Du Dir die Unterlage bereits aus der Schule abholst, damit der Antrag mit dem Neustart in der Schule bereits genehmigt ist. Schüler-BaFöG wird als Zuschuss gezahlt, d.h. Du musst nichts zurück zahlen.

Wenn Du wieder zur Schule gehst, erhalten Deine Eltern auch wieder Kindergeld für Dich. Das kannst Du von Deinen Eltern je zur Hälfte einfordern!

Unterhalt: Grundsätzlich sind Deine Eltern Dir gegenüber unterhalts-verpflichtet. Ein Teil des Unterhalts wird dadurch abgegolten, dass Dein Vater Dir Wohnraum und Verpflegung gibt.

Das Problem ist aber, dass Deine Eltern beide wirtschaftlich nicht leistungsfähig sind. Als junger Erwachsener kannst Du unter diesen Bedingungen keinen Unterhalts-Anspruch gegen Deine Eltern durchsetzen.

Für diesen Fall sind das Jugendamt und auch die Arge zuständig:

Das Jugendamt bezüglich Deines Unterhalts. Du befindest Dich in einer Situation, die Deine Lebensperspektive behindert. Du schreibst auch, dass ein Verbleib in der väterlichen Wohnung Deine Gesundheit schädige.

Die Arge wegen der Grundsicherung, die Dein Vater in Form eines Aufstockungs-Geldes erhält. Eventuell ist es gar nicht möglich, dass Du aus der Bedarfsgemeinschaft mit Vater und Geschwistern austrittst und damit einen (zusätzlichen) eigenen Unterstützungsanspruch begründest - außer das Jugendamt stellt fest, dass das zwingend notwendig ist.

Also: erster Termin beim Jugendamt - Deine Lebensperspektive wird durch Krankheit (und Deine familiäre Situation) behindert. Du musst Dich verselbständigen. Zweiter Termin bei der Arge wg. Grundsicherung. Dritter Termin: BAFÖG-Antrag in der Schule holen und zeitnah abgeben.

Alles Gute!

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ob ich jetzt theoretisch schon einen Anspruch auf gewisse Gelder habe und wie viel

ja hast, aber die beziehst Du bzw. Dein Vater als Vorstand der Bedarfsgemeinschaft bereits vom Jobcenter.

da ich nicht länger bei meinem Vater wohnen kann, ohne dass es wieder auf meine Gesundheit schlägt

solange Du das nicht nachweisen kannst, wirst Du vom Jobcenter keine Unterstützung beim Auszug erhalten. Die unterstützen das bis 25 bzw. Ende der Erstausbildung nur in notwendigen & nachgewiesenen Härtefällen.

Gibt es dafür das "Schüler"-BAföG

Wenn eine entsprechende Schule in zumutbarer Zeit vom Elternhaus erreicht werden kann, gibt´s bei vielen Schulformen kein Bafög. Die Zustände im Elternhaus spielen da keine Rolle.

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Wenn deine Eltern nicht leistungsfähig sind hast du keinen Unterhaltsanspruch (zumindest keinen durchsetzbaren) eine eigene Wohnung auf Staatsknete kannst du eher nicht erwarten, also am Besten Zähne zusammenbeissen und weiter geht es....

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In diesem Fall rate ich dringend Kontakt zum Jugendamt aufzunehmen, um eine umfassende Beratung in Anspruch nehmen.

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Bis zum 23 Lebensjahr kannt du Kinder Geld bekommen LG 

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Kommentar von thailand888
29.09.2016, 21:58

stimmt überhaupt nicht,nicht immer Unsinn schreiben!!!

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