Habe ich als Agnostiker damit berechtigte Probleme, den Atheismus nicht als Religion zu verstehen?

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18 Antworten

Ist doch einfach - sie haben mit "Glauben" ein Problem und wollen das nur bei anderen sehen, aber doch nicht bei sich selbst ;-)

Ist wie mit dem Steinewerfen im Glashaus *g*

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Kommentar von HumanistHeart
25.07.2016, 02:20

:) Ausgezeichnete Wahl der besten Antwort. 
Speziell wenn man entweder ein Troll ist oder eben keine Ahnung von der Materie hat.

Aber auch wenn Euch das nicht in den Schädel will, Atheismus ist nun mal kein Glaube, sondern die Abwesenheit davon.

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Wenn man für Gott nicht den geringsten Hiweis sieht, ist es doch ganz egal, wie entschlossen man nicht an seine Existenz glaubt.

Ich kann mich jedenfalls an keine Diskussion unter Agnostikern/Atheisten/Antitheisten über dieses Thema erinnern.
Weder in Foren noch im echten Leben.

Das sind fruchtlose Debatten, die immer nur von Gläubigen abgezettelt werden.

Ob nun darum, weil sie sich einfach nicht vorstellen, dass jemand einfach nicht glaubt.
Oder mit der Absicht, Atheisten auf ihr Level (runter) zu ziehen.
Oder weil sie einfach streitsüchtig sind.
Oder weil sie (zu recht) fürchten, dass jemand ganz ohne Glauben ihre Art zu denken noch "merkwürdiger" findet als ein Andersgläubiger.

Vielleicht ist es auch bei allen verschieden und/oder eine Mischung all dieser (und evt. weiterer) Motive.

Im Übrigen haben sich in deine Frage Ungenauigkeiten eingeschlichen:

  1. Warum sollte man die Nichtexistenz von etwas beweisen wollen, wenn man nicht daran glaubt? Es gibt unendliche vieles, an dessen Existenz man nicht glaubt, es ist unmöglich, auch nur einen Bruchteil davon widerlegen zu wollen.
  2. Zumindest ich versuche nicht, die Welt "anhand des Glaubens an die Nichtexistenz Gottes zu erklären". Im meinem Versuch spielt weder die Existenz noch die Nichtexistenz Gottes ein Rolle. Ich schaue mir die Welt an, versuche sie zu verstehen, und greife auch auf Beobachtungen und Erklärungen anderer zurück. Da spielt Gott so oder so keine Rolle.

Mein Weltbild kommt ganz einfach ohne einen Gott aus, auch die Nichtexistenz Gottes spielt darin keine Rolle.

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Kommentar von Flutschikato
24.07.2016, 20:22

Die Sprache wird immer ungenauer, je mehr Wörter man aneinanderreiht. Je genauer man hinsieht, desto mehr fällt einem fehlende Präzision auf. Das kennen wir doch schon wo anders her.

Ich bin halt nicht perfekt, das sehe ich ein. Es wäre sinnlos nach Perfektion zu streben, wenn man annimt, dass diese erreichbar wäre (nicht befriedigend). Sinvoll wäre es jedoch, den Weg als das Ziel zu definieren, dann kommt man seinen Erwartungen zunehmend näher, auch wenn man nicht ganz sicher ist, wohin der Weg letztendlich führt.

Wir sind Individuen, Du hast völlig Recht, wenn Du sagst, dass meine Aussage (relativ) falsch ist, sofern man sie als absolut gütlig voraussetzt, was die Erklärung der Welt betrifft. Man kann nicht von sich auf Andere schliessen, ohne dabei Fehler zu begehen. Nicht jeder versucht die Welt zu erklären. Laut definition aus dem Wort
átheos = „ohne Gott“ abgeleitet wäre diese Aussage nur dann gültig, wenn das betreffende Individuum die Welt zu erklären versucht. Wenn es sich bei Atheismus um die Abwesenheit von Glauben handeln würde, und nicht lediglich um die Abwesenheit eines Gottes, hätten die Griechen sicher ein anderes Wort bevorzugt. Darum dreht es sich in dieser Frage scheinbar mehr, als um die eigentliche von mir angepeilte Intention (Ersatzreligion).

Dennoch habe ich auch interessante Aspekte besser kennengelernt. Insofern halte ich die Frage dennoch für einen Erfolg.

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Interessanter Grundsatz :D.
Warum es leuten nicht einleuchtet liegt daran das Atheisten dies großteilig als Bewiesen ansehen aufgrund von mehreren Umständen, einmal gibt es zb. den logischen Grundsatz das es keinen Allmächtigen Gott geben kann aufgrund dieses Beispiels:

Wenn Gott allmächtig ist dann kann er einen Stein erstellen der so schwer ist das nichtmals er selbst ihn heben kann wenn er diesen aber nicht heben kann dann ist er nicht allmächtig, kann er ihn heben ist er auch nicht allmächtig wenn er nicht allmächtig ist ist er nicht Gott, nach dem logischen Grundsatz kann es daher keinen Gott geben.

Gehen wir weiter und fragen einfach wenn es Gott gibt warum gibt es Leid auf der Welt? Man wird ganz oft hören weil er den Menschen einen freien Willen gegeben hat dann ist dieser Gott aber ungerecht weil er einen Baby was ermordet wird (aus was für Gründen auch immer) nie die Chance gegeben hat seinen freien Willen zu entfalten einer bösen Person aber schon.

Wegen solchen Sachen glauben Atheisten nicht das Gott nicht existiert sondern sie "wissen" es und deshalb wird es nicht "eingesehen" wenn gesagt wird das sie einen Glauben haben.

Ich persönlich lasse es einfach auf mich zukommen :) ich "glaube" aber daran das Religion falsch ist da ich "glaube" das diese vom Menschen geschaffen wurde(auch wenn es einen Gott geben sollte).

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Kommentar von neudarkness
23.07.2016, 22:37

Möchte doch noch was Anmerken es ist auch interessant was für eine Bedeutung die Glaubensrichtung/nicht Glaubensrichtung wenn man sich den Fortschritt anguckt, das Beweisen das ein Gott existiert(durch Forschung zb. in Cern das ein Universum ohne Gott nicht erstellbar ist usw. oder wenn man an früher denkt durch bauten um Gott nahe zu kommen)

und genauso das Beweisen das Gott nicht existiert (dadurch immer weiter zurück zu denken bis zum absoluten anfang und dies logisch zu erklären) durch solche Denkweisen und Versuche sind sehr viele Physikalische Theorien entstanden die uns auch im Alltag insgesamt helfen das heisst durch den Glauben/bzw. nicht glauben wird Fortschritt angetrieben.

Daher kleine Kritik an Agnostiker (natürlich würde der Fortschritt nicht komplett angehalten) aber durch das hinnehmen des Ungewissen das man es nicht wissen kann würde Fortschritt aufjedenfall sehr verlangsamt einfach weil man sich mit dem Ungewissen zufrieden gibt.

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Kommentar von DerOnkelJ
23.07.2016, 22:47

Der Mensch hat "Gott" nach seinem Vorbild geschaffen.

Diesen Satz habe ich mal einem ZJ an den Kopf geworfen.. ich glaube der mag mich immer noch nicht...

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Atheismus streitet die Existenz Gottes ab, kann diese Nichtexistenz jedoch nicht beweisen. Somit ist auch Atheismus ein Glaube, 

Das ist ein klassischer Trugschluss. 

Atheismus beschriebt das Fehlen von Glaube. 

Nicht das Glauben an die fehlende Existenz von etwas.

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Kommentar von Flutschikato
23.07.2016, 22:53

Was er mit Glauben belegen will, ich verstehe.

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Ich denke nicht dass man das Nicht-Glauben für eine Religion halten kann. Es ist jedoch eine superinteressante Frage. Eine Religion wird ja dadurch gekennzeichnet dass man an einen Gott / Götter in irgendein Form glaubt. Wenn man dann behauptet, das Nicht-Glauben sei ein Religion, das ist fast so als würde man das Nicht-Eishockey-Spielen für einen Sport halten...? Oder - wenn wir es ganz weit ziehen wollen - dass es ein Religion ist, dass ich nicht glaube dass ein politisches Partei ins Reichstag kommt..? 

Aber es geht hier auch um die Definition - wie wollen wir Atheismus definieren. Aber auch: Warum ist es wichtig ob Atheismus ein Religion ist oder nicht :-) Beobachtungen des Umbeobachtbaren...

Danke für das interessante Thema - mal was zum Nachdenken und Reflektieren. Sorry für mein schlechtes Deutsch - bin Schwedin... 

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Kommentar von Flutschikato
23.07.2016, 23:21

Ich halte mich an die kleinstmögliche Definition. Die resultiert aus der Herleitung des Wortes, zu welcher man gelangt, wenn man das Wort in seine Einzelteile zerlegt. Atheismus bedeutet weg vom Gottglaube.

Nicht weg vom Glauben, wie mir das hier einige User weismachen wollen.

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Es gibt Atheisten, die glauben nicht, dass es einen Gott gibt. Und es gibt Atheisten, die glauben dass es keinen Gott gibt. Dazwischen sollte man zunächst unterscheiden. Erstere ist eben so wenig ein Glauben, wie nicht Tennis spielen ein Sport ist. 

Es handelt sich im ersten Fall um die Abwesenheit eines Glaubens, und im zweiten Fall um dessen Gegenteil.

Atheismus streitet die Existenz Gottes ab, kann diese Nichtexistenz jedoch nicht beweisen.

Es lässt sich nicht jedes Gottesbild widerlegen. Aber das klassische Bild des monotheistischen, allmächtigen Gottes kann eindeutig als in sich widersprüchlich bewiesen werden.

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Kommentar von RudolfFischer
24.07.2016, 09:34

Das ist wohl ein klassisches Bild, aber eben kein modernes, wie es ein progressives Christentum heute vertritt.

Es ist keine Kunst, zunächst Gott Eigenschaften zuzuschreiben, die der beschränkten Erfahrung des Menschen entsprechen und dann mit primitiver Aussagenlogik zu Widersprüchen zu kommen.

Daraus kann man nur eines folgern: Gott ist durch Menschen nicht begreifbar. Sonst wäre er ja auch nicht Gott.

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Warum zermarterst Du Dein Gehirn mit sich widersprechenden Definitionen und ideologisch gefärbten "Wahrheiten"?

Wenn du erst zu  dem Stadium kommst, dass es Dir egal ist, ob es einen Gott gibt oder nicht, weil eh jeder was anderes für gut und richtig hält und Du das weder entscheiden noch beeinflussen kannst, erst dann bist du frei. Egal, wie sich das dann nennt!

Lebe so, wie Du es für richtig hältst, und lass den Herrgott einen guten Mann sein, an den andere gerne glauben dürfen.

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Kommentar von Flutschikato
24.07.2016, 00:25

Weil ich denken nicht negativ als Zermarterung sehe, sondern als Herausforderung, die mir einen Sinn im Leben gibt.

Du kannst es natürlich so sehen wie Du willst, wenn Du Negativdeutungen als bereichernd empfindest klingt das für mich pervers, aber es ist auch nicht meine Entscheidung, mich negativ zu prägen.

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Atheismus, also die Nichtgottgläubigkeit, ist nichts anderes als der Ausschluss der Gottgläubigkeit. Der hat so wenig einen Inhalt wie die Nichtraucherei oder die Nichtschwimmerei. 

Antike Götter sind personifizierte Naturgewalten. Moderne Götter sind personale Allmachtsvorstellungen. Die existieren bekanntlich in den Köpfen von Menschen. Die Bestreitung der Existenz solcher Vorstellungen samt spiritueller Verhältnisse dazu (Theismus) stellt eine unfassbare Weltfremdheit dar und keinen Glauben. 

Dass man gelegentlich auch Atheisten mit vielerlei religiösen (z.B. Buddhismus) oder profanen Glaubensinhalten (z.B. Konfuzianismus, Humanismus u. dergl.) antrifft, rechtfertigt so wenig die Verwandlung der Nichtgottgläubigkeit in einen Glauben wie z.B. die Verwandlung der Nichtraucherei in ein Laster oder die Nichtschwimmerei in eine Sportart.

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Kommentar von Karl37
24.07.2016, 16:26

Deine Gedanken sind für mich schwierig nachzuvollziehen. Die Betrachtung der Welt unter den verschiedenen Aspekten nennt man die Weltanschauung und erweitert man die Weltanschauung auf den transzendenten Bereich, dann begibt man sich in den Glaubensbereich.

Glaubensinhalte können bei mir positiv oder negativ besetzt sein, das ändert nicht die Transzendenz.

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Atheisten glauben an die wissenschaft und begründen damit auch die entstehung der welt und allem anderem, nachweisbar mit dna, knochen evolution (und sogar sichtbar, den urknall kann man sehen) ect. und nicht mit der nicht existenz von gott....Nicht alles was atheisten tun ist ein angriff an die gläubigen -.-

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Du musst den Begriff der Religion genauer sehen.
Religion ist nicht rein ein Glaube an irgendetwas, sondern speziell der Glaube an eine transzendente Macht.

Da der Atheismus diese transzendentne Macht jedoch als nicht existent erklärt ist er zwar eine  Glaubensrichtung, weil, wie du richtig sagst, beweisen kann man die Nichtexistenz dieser Macht genauso wenig wie man ihre Existenz beweisen kann, nicht jedoch eine Religion.

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Kommentar von Flutschikato
23.07.2016, 22:24

Also versuchen Atheisten nicht andere zu konvertieren ?

Das Spaghettimonster ist auch eine transzendente Macht ?

Ich sehe mehr Geminsamkeiten mit anderen Religionen als Unterschiede. Überzeugend wirkt es nicht, wenn Du Dich lediglich auf die transzendente Macht beziehst. Schliesslich kann man Materialismus auch als solche bezeichnen, wenn man der Kausalitätskette folgt, fragt man sich, was letztlich die letzte Ursache ist, aus der alle anderen Ursachen resultieren.

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Das leuchtet Atheisten voll und ganz ein !!, und sie akzeptieren es auch, dass es ein Glaube ist, es sei denn sie sind ein bisschen dämlich oder so.

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lol....... ich finde es schon echt lächerlich, wenn man behauptet, dass mann nicht beweisen kann dass götter nicht existieren......... solche antworten stammen nur von fanatikern oder ignoranten, denn man kann sehr wohl beweisen, dass es KEINE götter gibt............die frage ist jedoch, WARUM gläubige diese beweise nicht anerkennen.

die antwort ist jedoch so einfach...... gläubige lehnen ALLES ab, was ihren glauben, also ihren lebensinhalt bedroht, sie sind im grunde zu feige zum eigenständigen leben, denn sie müssen ihr leben einem imaginären wesen unterordnen und erhoffen sich dann die unsterblichkeit als belohnung dafür.......... denn nur dass ist der echte grund der gläubigen, die unsterblichkeit in form von widerauferstehung, einer widergeburt oder sonstiger versprechen.............. OHNE diese belohnungen würden die meisten gläubigen  nicht glauben.

und dass man die nichtexistenz der götter beweisen kann, sieht man an der geschichte der religionen selbst, an den entstehungsgründen, warum der mensch sich geistwesen/halbgötter/götter und göttinnen erschaffen hat........ denn fakt ist nun mal, dass die ersten menschen sich ihre geistwesen erschaffen haben, weil sie sich die ganzen dinge nicht erklären konnten, die wir heute jedoch als selbstverständlich ansehen.

der gott als namen existiert erst seit dem sich der mensch immer weiter entwickelte, sich mehr zeit für seine eigenen vorstellungen und weltbilder nahm.......alle religionen davor sprachen nie von einem gott oder verwendeten diesen namen, im gengenteil, die ersten naturvölker hatten für alle dinge geister und die wildesten vorstellungen davon......... bestes beispiel dafür sind noch heute die aborigines in australien, die sich ihre kultur ALLEN versuchen einer religiösen unterwanderung der sogenannten zivilisierten welt erfolgreich verwehrt haben..........ihr glaube basiert noch auf den ursprüngen ihrer glaubensentwicklung, sie haben keine götter, sie haben aber traumwelten/traumgeister............ auch noch bestehende sogenannte wilde naturvölker haben sich erfolgreich gegen die religionen der zivilisierten welt gewehrt und ihr glaube basiert auch auf den anfängen ihrer kultur und sie sprechen auch heute noch davon, MIT der natur im einklang zu leben und haben für alle dinge ihre geister und ahnen.............. sämtliche naturvölker sprachen auch imme rnur von mutter natur, nie von einem gott oder sonstigen dingen.

der ganze glaubenswahnn mit götternamen entwickelte sich dann erst viel später und gerade der monotheistische glaube ist mit dafür verantwortlich, dass die meisten naturreligionen ausgelöscht wurden, denn z.b. bei der christianisierung der welt wurde buchtsäblich alles vernichtet, was den christlichen glauben nicht annehmen wollte........... dass selbe auch im isla,. als dieser sich ausbreitete.

die wichtigsten beweise für die nichtexistenz der götter ist also die geschichte der religionen selbst und dazu mal VIER knallharte fakten:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptischen Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Vhr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

Hölle: der Ursprung liegt in der ägyptischen Mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen Hintergrund, wurde Unterwelt genannt und in dieser musste jede Nacht der Sonnengott Ra/Re hinabfahren, Abenteuer bestehen um am nächsten Tag wieder am Himmel erscheinen zu können. Aus dieser Unterwelt hat der monotheistische Glaube dann die monotheistische Hölle erfunden, um die Gläubigen an seinen Glauben zu binden und mit schönen erfundenen Märchenstrafen dann drohen zu können.

Teufel/Satan: Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie, wurde dort Minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische Teufel und lebte, ups, unter der Erde. Er fraß gerne Menschen und wurde als Strafe von einem Gott (Poseidon) den Menschen untergejubelt UND getötet. Aus dieser Geschichte entstand dann der monotheistische Teufel....*g*.

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihnen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengericht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“  Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

wenn man also beweisen kann, dass der monotheismus nur auf lug und betrug aufgebaut wurde, dann ist doch schon der ganzen glaubenswahn als märchen bewiesen..............*fg*.

aber ich schrieb ja schon, die geschichte der kompletten entsheung aller religonen und der glaubensgrund, als die gründe,w arum sich der mensch damals geistwesen und ihre nachfolger erschaffen hat, beweist selbst die nichtexistenz aller gottheiten.......... nicht gott hat also den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter selbst und ich als "atheist" sehe mein wissen NICHT als religion an, sondern als bewiesende TATSACHE !!!!!!

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Kommentar von Flutschikato
23.07.2016, 22:56

lol....... ich finde es schon echt lächerlich, wenn man behauptet, dass
mann nicht beweisen kann dass götter nicht existieren......... solche
antworten stammen nur von fanatikern oder ignoranten, denn man kann sehr
wohl beweisen, dass es KEINE götter gibt............die frage ist
jedoch, WARUM gläubige diese beweise nicht anerkennen.

Ja, die alte bekannte Masche der Konvertierung. Kenne ich bereits von anderen Religionen. Immer sind die Anderen die Fanatiker und Ignoranten.

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Kommentar von AaronMose3
23.07.2016, 22:59

Selbst wenn es Tatsachen sind, und sie schon seit Jahren vor unserer Nase liegen, werden Sie niemals akzeptiert, weil Sie nicht akzeptiert werden wollen. 

Du machst dir die Mühe also so gesehen umsonst (falls das kein Copy&Paste Text ist) aber ich bewundere dein Engagement ^^

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Kommentar von DerOnkelJ
23.07.2016, 23:00

WOW! Super  geschrieben! Werde mir diesen Thread als Lesezeichen abspeichern.. hab ich wieder Argumente gegen meinen ZJ-Freund (ich liebe es, ihn fundiert zu widerlegen)

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Kommentar von Rowal
24.07.2016, 11:46

Ein schönes Beispiel für einen gottlosen Fanatiker nach dem Vorbild von Karl Marx, Alexander Bakunin, Josef Stalin, Mau TseTung, Pol Pot, Kim jong Un und wie sie alle heißen. Allen diesen ist es gelungen ein Paradies für Gottlose zu schaffen. Kim jong Un ist noch nicht ganz fertig, aber es gilt als sicher, dass er bald die letzten Christen zu Tode gebracht haben wird, nachdem bereits sein Vater die meiste Vorarbeit getan hat.

Da der Antwortende an Gehirninvalidität leidet und damit nicht die Fähigkeiten der genannten Gentlemen hat, werden seine wirren und verwerflichen Ansichten wohl nur eine marginale Verschwendung von Speicherplatz zur Folge haben. Doch ein Kommentar muss sein, denn sonst besteht die Gefahr, dass jemand glaubt, in diesem Buchstabensalat sei ein vernünftiger Gedankengang zu finden.

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Wenn man es rein rational betrachtet ist der nicht vorhandene Glaube an Gott kein eigener Glaube, das würde nämlich heißen, dass der Glaube an einen Gott festgelegt, in der Natur der Menschen wäre.

Man kann Dunkelheit als eine eigene Quelle sehen, als eine eigene Eigenschaft. Oder man sieht es einfach als fehlen des Lichtes an.

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Kommentar von Flutschikato
23.07.2016, 22:18

Wenn jemand sagt : "Ich bin Atheist, Gott ist tot". Ist das eine nicht belegbare und nicht widerlegbare Aussage, die somit anhand des Glaubens entschieden wurde. Was leuchtet daran nicht ein ?

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Weil es ihnen nicht darum geht, das zu beweisen. Man kann die Nichtexistenz von etwas nicht beweisen. Wie willst Du z.B. beweisen, dass es keine Feen und Kobolde gibt? Trotzdem glaubst Du wahrscheinlich nicht, dass es sie gibt, und bist damit ein "Akoboldist". Oder bist Du auch in dieser Hinsicht Agnostiker?

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Kommentar von Flutschikato
23.07.2016, 22:14

Ja, ich glaube nicht an absolute Wahrheiten.

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"Calling Atheism a religion is like calling bald a hair color."

-  Don Hirschberg

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Nichtexistenz wird niemals bewiesen.

Und nichts zu glauben ist keine Religion, es ist eine Lebenseinstellung.

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...da gibt es gar nix, was mir einleuten müsste,  du wirst als atheist geboren, erst dann wird dir obtroyiert, was du glauben sollst, und wenn dieses nicht geschieht, dann bleibst du atheist. ich glaube auch nicht an den weihnachtsmann,und andere erfundenen mystischen gestalten, muss ich das denn auch jeweils beweisen?... nur meine gläubiger, die müssten mir beweisen, dass sie meine gläubiger sind, sonst kriegen die nix!... und mit deiner einstellung bist du niemals ein agnostiker!

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Kommentar von Flutschikato
23.07.2016, 22:51

Oh, Du kennst mich ja so gut. Danke dass ich von Dir lernen durfte, was ich zu glauben habe.

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Verehrte/r Fragesteller/in!

Schau doch einfach mal ein paar Tage zurück, da wurde diese Frage bereits ausführlich diskutiert! 

Und zum wiederholten Male: Atheismus ist kein Gaube. Und keiner muss die Nicht-Existenz eines Nichts "beweisen"!!

Glaube an die Nichtexistenz göttlicher Existenz.

Das ist kein "Glaube" (im religiösen Sinne). Das ist WISSEN, und zwar solange, bis die Existenz bewiesen wurde, nicht aber die Nicht-Existenz!

Warum werden von den GF-Moderatoren die Fragen, die sich ständig wiederholen, und das auch noch in allerkürzester Zeit, nicht einfach gelöscht? Damit wird der Faulheit einiger FS mächtig Vorschub geleistet!

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Kommentar von Flutschikato
24.07.2016, 10:49

Also sind meine Probleme unberechtigt ? Ich frage schliesslich nicht primär danach ob Atheismus eine Religion ist, sondern vielmehr danach, ob das überhaupt berechtigt ist, sich diese Frage zu stellen. Im Grunde zielt es eher auf das Konzept der Ersatzreligionen ab.

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