Vergleich Kosten Fussbodenheizung zu Heizkörpern?

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3 Antworten

Tendenziell sind bei ansonsten gleichen Wohnungen (Größe, Isolierung, Sonneneinstrahlung, Effizienz der Zentralheizung, ...) mit Fußbodenheizung die Heizkosten geringer:

- Die Fussbodenheizung kommt mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus, dadurch steigt der Wirkungsgrad des Heizkessels, und es gibt weniger Wärmeverluste bei den Verteilungsleitungen

- Die Wärme von unten gibt ein angenehmes Wärmegefühl, man kommt mit etwas niedrigeren Raumtemperaturen aus, ohne dass es sich kalt anfühlt

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Im Prinzip ist beides gleich. Wenn eine Wohnung bei z.B. -12°C Außentemperatur auf eine Raumtemperatur von z.B. +20°C aufgeheizt werden soll, so benötigt man dazu eine (berechenbare) Leistung von z.B. 6.000 Watt bzw. 6 kW/h. Diese Leistung muss dann von den Heizkörpern, wie auch von der Fb-Heizung erbracht werden. Ebenso muss der Heizkessel oder die Gastherme diese Leistung erbringen, unabhängig davon, ob mit Öl oder Gas oder Strom gearbeitet wird. Nachteil einer Fb-Heizung ist, dass diese je nach Bauart mehr oder weniger träge auf veränderte Einstellungen reagiert. Heizkörper sind dagegen sehr viel schneller warm oder kalt. Aber wer eine Fb-Heizung gehabt hat, der will sie nicht mehr missen, es ist halt angenehmer, das wussten schon die alten Römer.

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Die Baujahre wären noch wichtig. Bei der Wohnung mit der Fußbodenheizung (nehme ich jetzt mal an) gehe ich aber von einem moderneren Gebäude mit einer sparsamen Heizung aus. Diese Heizungen erwärmen das Wasser nicht so sehr und "benötigen" daher eine Fußbodenheizung um die Wärme gleichmäßig verteilen zu können. Das wäre mit normalen Heizkörpern nicht möglich. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Stellflächen für Möbel völlig frei sind, ohne störende Heizkörper. Ob die Wohnung mit der FB-Heizung aber wirklich weniger Kosten verursacht als die mit Heizkörpern kann so pauschal nicht beantwortet werden. Da gibt es noch andere Parameter zu berücksichtigen (Lage, Größe, etc.). NUR die Jahresabrechnungen der Vormieter können dazu eine ungefähre Angabe geben, wobei auch dabei das jeweilige persönliche Nutzerverhalten (waschen, kochen, Whg.-Temperatur) beachtet werden muss.

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