habe heute eine 30%tige sanktion bekommen für 3 monate.Kann der sachbearbeiter mir genau die selbe massnahme wieder jt geben?

5 Antworten

warum hast du keinen Widerspruch gegen die Sperre eingelegt? Ich meine, hast du denn gar keine gute Begründung für dein angebliches Fehlverhalten? In dem Bescheid stehn doch auch die Einspruchsbelehrungen.

Natürlich ist noch mal ne Sperre möglich, oder aber ganz die Einstellung der Leistungen. Lass dir jetzt lieber mal ne Rechtsberatung zukommen, wie du dich möglichst gut verteidigen kannst.

schriftlich oder gibt es dazu einen antrag?

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@juliejule

der Widerspruch ist schriftlich abzugeben und muß im Allgemeinen innerhalb eines Monat beim Amt eingehen. Steht im Bescheid ganz unten, am Schluß unter "Rechtshilfebelehrung". Du kannst zb folgendes machen. Du schreibst erstmal an die Dienststelle "Hiermit lege ich zur Fristenwahrung Widerspruch ein gegen Ihren Bescheid vom...(mit Aktenzeichen des Schreibens) Eine Sachbegründung reiche ich umgehend nach."

So, dann hast du also die Einspruchsfrist eingehalten und gehst zu ner Rechtsberatung für Sozialrecht (ist in jeder Stadt verschieden, manchmal gibts im Rathaus, oder man geht zum Anwalt und du beantragt Rechtsberatungshilfe - wie das geht, läßt du dir vom Anwalt erklären)

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muss man es beim sachbearbeiter oder an der info abgeben?

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@juliejule

An der Info, möglichst mit Eingangsstempel. Leg ne Kopie des Bescheids mit rein, dann wissen sie, worauf du dich beziehst.

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Ja kann er und das noch vor Ablauf der 3 Monatigen Sanktion. Wenn wieder abgelehnt wird, wird 60% sanktioniert. Dies ist möglich bis 100% Sanktion

Welche Gründe hattest du ohne zwinende Gründe ist ein Wiederspruch sowieso zwecklos.


Ja kann er. Und zwar nicht erst in 3 Monaten, sonder schon eher. Oder eine ähnliche. Und wenn du wieder streikst, bekommst du noch weniger Geld

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