Habe gute Idee für Buch kann aber nicht gut schreiben?

11 Antworten

Entweder schreibst du einfach mal drauf los und es macht dir Spaß oder du fängst an Bücher zu lesen um irgend eine Struktur zu erkennen, oder professionelle Hilfe.

Du wirst es früher oder später bereuen wenn du deine Idee verkaufst.

Ich versuch das gerade selber, lass dir auf jeden Fall Zeit, denn man hat nicht immer dieselbe Motivation.

Man muss das Buch schlussendlich ja auch nicht immer rausbringen, es ist schon ein großer Schritt deine Gedanken auf ein Blatt Papier zu bringen.

Wünsch dir viel Spaß und viel Erfolg!

LG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ja ich werde es versuchen habe auch schon begonnen aber kack halt bissl ab aber naja

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@Lenaaa187

PATRICIA555 warum schreibst Du "Du wirst es früher oder später bereuen wenn du deine Idee verkaufst ..." welche Erfahrung hättest Du denn gerne NICHT gemacht?

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@Patricia555

Wenn der Anfang so problematisch wird, wie willst du dann erst die ganzen danach kommenden Spannungsgebirge stemmen? Starte nie mit Nebensächlichem oder zweitklassigen Details, Starte mit Etwas Geheimnisvollem, nicht ausführlich, aber PACKEND , das nicht vollständig ausgesprochen wird, sondern "nur" die ERSTE SPANNUNG gleich als Vorgeschmack liefert, den du dann nach und nach ("Spannung auf und ab ... Spannungsgebirge") noch zigmal steigern musst ...

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@harrycool

Ich selbst habe keine Erfahrungen damit gemacht aber wenn das Buch dann groß rauskommen würde und du weißt dass es deine Idee ist ist das für deine mentale Stärke nicht gerade gut

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Hi, mein Rat lautet DER KLUGE UMGIBT SICH MIT WEISEN :

Auf dieser Suche solltest du zunächst NUR einen Teil deiner Kernidee bekanntgeben, damit sie nicht komplett mißbraucht wird. Mit einer guten teilidee wirst du feststellen, ob Interessenten da sind, die ihrerseits bereit sind, dir eine IHRER Teilideen zu eröffnen, so daß du beurteilen kannst, ob DER DIE oder WER AUCH IMMER für dich in Frage kommen. Eine tolle Idee kann auch in diesem extrem hart umkämpften Markt Gold wert sein, also verschleudere nicht zu viel von deiner Idee. Persönlich schreibe ich dir in jedem Fall ein paar Gedanken, sobald du (wichtig) NUR EINEN TEIL deiner Idee bekannt gemacht hast, hier oder persönlich. Kannst gerne in mein Profil schauen in Sachen "Ratgeber"...

Übrigens gibts längst ne Menge von Publikationsmöglichkeiten, mit denen man auch ein Teilprojekt für Testzwecke veröffentlichen kann. Z.B. als Grundlage für eine Erweiterung oder Ausdehnung deines ersten Teils. Professionelle Verlage interessieren sich kaum für nicht ausgearbeitete Ideen ... das ist und bleibt der Schmelztiegel für NoNames und Teamplayern.

Viel Glück, harry

Autoren kaufen keine Ideen für ihre Werke. Das brauchen sie gar nicht von anderen, weil sie ihnen von überall her zuwachsen.

Nimm doch deine Idee und überlege dir, dazu mehr. Wie kam es zu der Situation, was muss/wird noch passieren, damit es stimmig ist, wie geht die Sache aus ...

Du brauchst Akteure für die Story, Protagonisten und Antagonisten. Das sollten keine Pappkameraden sein, Aussehen und Name sind weniger wichtig, dagegen sollte deren Gesamtpersönlichkeit gut durchdacht sein. Wie klug oder dumm kann der sein, welche Bildung baucht er, welche Ziele hat er im Leben, was treibt ihn an, was kann er nicht ausstehen, gibt es einen Bruch oder eine gravierende Erfahrung in einem Leben, hat der besondere Fähigkeiten oder Talente ...

Danke das waren gute Tipps

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@Lenaaa187

Hier noch ein wenig ausführlicher:

Bevor du den ersten Satz überhaupt schreibst, mach dir ganz gründliche Gedanken zur Hauptperson, deinem künftigen Protagonistin. Nicht nur Alter, Haar- und Augenfarbe musst du von dieser fiktiven Person wissen, was für die Story und späteren Lesern sogar völlig gleichgültig ist. Du musst sie in- und auswendig kennen, damit du ganz genau weißt, wie sie tickt. Darauf verwendest du nun einige Tage lang Hirnschmalz.

Alles was du dir zu diesem Menschen ausdenkst hältst du in einem "Charakterbogen" fest. Wie so etwas in etwa geht, beschreibt Jacqueline Vellguth auf ihrer Homepage ausgezeichnet und Schritt für Schritt.

https://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-erschaffen/

Wenn du festgelegt hast, wie dein(e) Protagonist(in) so ist und was sie für Ziele und Wünsche hat, dann brauchst du eine oder mehrere Nebencharaktere, also weitere Personen. Es ist ja niemand allein im Universum, hat Eltern, Geschwister, ist in einer Clique, hat Mitschüler ...

Soll die Story nicht in unserer Welt spielen, sondern in Zukunft/Vergangenheit, Raumschiff/anderer Planet oder einer Phantasywelt; dann musst du die auch och "erfinden", also dir überlegen, wie es dort aussieht, wie dort die Verhältnisse sind. Deine Charaktere müssen dann natürlich in diese Welt auch "hineinpassen". Auf der Seite von Jacqueline Vellguth gibt es auch dazu Hilfestellung.

Einige der Nebencharaktere müssen den Zielen deinem/r Protagonist/in in irgend einer Weise entgegenstehen, ihn/sie davon abbringen wollen, oder was auch immer. Das ist/sind der/die Antgonist(en)

Dieses "sich durchsetzen müssen gegen Ziele, Wünsche, und Absichten Anderer", was auch immer du da für deine Story auswählst, nennt mann auch den Konflikt. Auch Konkurrenz um etwas, das nur einer allein erreichen kann, nennt man Konflikt. Da wird sich nicht bis aufs Blut bekämpft, aber Absichten stehen da einander gegenüber.

Susi verliebt sich in einen Jungen an der Schule, und ihre beste Freundin auch. Aber eine kann ihn ja nur bekommen (Konkurrenz) ... Wegen vielleicht sogar eines Missverständnisses streiten sich die beiden, und die Freundin hält nun zu denen, die Susi schon immer gemobbt haben ... oder Susi hat sich von ??? zu einer Dummheit überreden lassen, hat nun Stress mit den Eltern, wegen Hausarrest verpasst sie ... Lass dir etwas einfallen.

Es können parallel und nacheinander mehrere Konflikte bestehen, da gibt es keine Grenze. Diese Konflikte sorgen dafür, dass der Leser "am Ball bleibt". Er soll sich ja durch die ganze Story hindurch fragen "ob er/sie das was sie sich vorgenommen hat wohl schafft."

Du lässt in deiner Geschichte also "Dinge passieren", die deinem(r) Protagonist(in) das Leben schwer machen. Die Abfolge, die Handlung nennt man auch den "Plot".

Jetzt beginnst du die Story zu erzählen. Den ersten Teil (10-20%) nennt man Einleitung. Hier soll der Leser mit dem/der Protagonist(in) "warm werden", sie kennenlernen, einiges über sie und ihr Lebensumfeld und die nächsten Personen um sie herum erfahren.

Nun geht es richtig los, kommt der erste Plotpoint, du beginnst den ersten Konflikt einzuführen, erzählst weiter, setzt den zweiten Konflikt obendrauf, dann den dritten ... (20-70%) Zuletzt ist die Lage deiner Protagonistin so verzwickt, dass sie und der Leser kaum noch eine Lösung für möglich halten können.

Schlimmer kann es ja nicht werden, meinen Protagonistin (und Leser), und er/sie findet nun auch eine Lösung, aber Ätsch! Dadurch gerät er/sie nun erst richtig in die Patsche - Au Weia! Hätte sie bloß nicht ..., aber nun ist es zu spät ...

Nach ungefähr 80 - 90%% der Story kommt dann das allmähliche Auflösen der Sache, die Wahrheit kommt ans Licht, oder was sonst die Situation nun klärt.

Viel Spaß beim Ausdenken und Erzählen.

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@Bethmannchen

Danke vielmals das mit dem Charakterbogen und so werde ich auf jeden Fall machen aber ich möchte halt den Leser bissl verarschen und ihn eben die Figuren erst im Laufe der ganzen Geschichte genau kennenlernen und am Schluss ist noch ein riesen plottwist. Ich will halt keine lame Story erzählen sondern die Leute zum Nachdenken und rätseln bringen. Wie zum Beispiel warum ihm das Leben einer am Anfang stink normaler Frau erzählt wird und die ganze Zeit mehr Infos aufkommen, wie zum Beispiel erfährt man erst sehr spät den ersten Namen überhaupt. Hab es mir alles genau überlegt wann was von der Story einfließen soll aber es wird halt schwierig dass dann auch toll zu verpacken 😂

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@Lenaaa187

Das macht man ja auch so. Charakterbögen legt man für sich selbst an, die komm nicht eins zu eins ins Buch. Die Figuren stellt man im Laufe der Geschichte dann vor, und erwähnt nur das, was der Leser wirklich wissen muss.

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Du kannst es mit einem Ghostwriter versuchen. Den bezahlst du, damit er dir dein Buch schreibt. Dann wird es unter deinem Namen veröffentlicht.

Aber dann solltest du dir sicher sein, was die Idee angeht und sie evtl. noch etwas ausarbeiten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich studiere Lehramt Deutsch/Geschichte/Physik

Danke das werde ich versuchen

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@Lenaaa187

Wenn du dafür bezahlen mußt, bist du an der falschen Adresse. Wer dir keine eigenen Ideen auf den Tisch legt, die deine Ideen weiter fortführen, als du bisher selbst angenommen hast, brauchst du keine solchen Absahner. Wer auf diesem "Communityniveau Ghostwriter spielen will, sollte mal paar Dutzen Zeilen über seine eigenen Kreationen zeigen. Wer so gut ist, daß er einen guten Ghostwriter spielen kann, der verbringt seine Zeit NICHT HIER ...

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@Lenaaa187

Das kannst du dir eher ersparen .... erst muß was auf den Tisch, eine erkennbar verbesserte richtungsweisende Konzeption für ein nen groben Storykern ...

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@harrycool

Ich würde definitiv keine Zeile umsonst für irgendeine wilde Idee schreiben. Wenn ein Buch gewünscht wird, dann gibt es knallharte Honorarsätze. Und bei einem "Buch" ist man da sehr schnell vierstellig. Referenztexte könnte sie natürlich lesen. Aber sicher keine bereits auf sie und ihre Idee zugeschnittenen. Ich kann gar nicht zählen, wieviele Bücher ich schon hätte für andere schreiben können - am besten auch noch kostenlos. "Ich hab da ne Idee - mach doch mal was draus... Meine Oma hat so n spannendes Leben gehabt, schreib das doch mal auf..." Ja klar doch! Alle andere arbeiten ja auch für lau oder Taschengeld... ^^ Da schreibe ich dann doch eher die Ideen und Geschichten auf, die mir selbst am Herzen liegen. Auch wenn es am Ende wenig einbringt. Aber dann liegt wenigstens MEIN Herzblut drin.

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Ich bin Ghostwriter. Bei kürzeren Texten wird das Honorar anhand der Wortzahlen berechnet, bei Büchern werden im Vorfeld Komplettpreise vereinbart. Dass sich Autoren und Auftraggeber Gewinne teilen, ist in der Regel nicht üblich.

Würde ich auch nicht machen. Ideen habe ich auch wie Sand am Meer. Schreiben aber ist echte, harte, zeitintensive Arbeit. Wenn jemand seine Idee als Buch sehen will, dann muss er die bezahlen. Aber richtig.

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