Habe gestern 2 Aufhebungsverträge angeboten bekommen, mir ist schlecht geworden und bin zum Arzt. Habe Verträge nicht unterschrieben. Darf ich weiter arbeiten?

8 Antworten

Natürlich darfst du weiter arbeiten, musst sogar weiter arbeiten. Es besteht keinerlei Verpflichtung einen Aufhebungsvertrag gegen zu zeichnen. Ein Aufhebungsvertrag ist erst dann wirksam, wenn er von beiden Seiten unterzeichnet wurde.

Generell ist es immer schwierig eine abstrakte Empfehlung bei einem angebotenen Aufhebungsvertrag zu geben. Zum einen lässt sich in der Regel viel mehr herausholen, als der Arbeitgeber in einem 1. Schritt anbietet. Zum anderen ist bei einem Aufhebungsvertrag immer die konkrete Situation zu berücksichtigen. Dies auch unter den Aspekten Folge Arbeitsverhältnis und sozialversicherungsrechtlichen Risiken. Eine Sperrzeit bei dem Bezug von Arbeitslosengeld ist zwar nicht zwingend, denkbar jedoch. Auch muss über eine Bezug von Arbeitslosengeld darauf geachtet werden, dass die ordentliche Kündigungsfrist eingehalten wird.

Ich kann dir nur dringend ans Herz legen die Rechtsberatung des Vertrauens einzuschalten. Es sind einfach zu viele Dinge zu beachten und es geht um zu viel. Als Laie wird hier extrem viel übersehen und im Zweifel auch verschenkt.

Würde ich auch nicht unterschreiben. Dann bekommst Du beim Arbeitsamt drei Monate sperren.

Wenn sie Dich nicht wollen, müssen sie Dich korrekt kündigen. Und wenn es nicht betrieblich bedingt ist, dann hat Dein AG da wenig Chancen.

Das ist eine Rechenaufgabe und will gut überlegt sein. Einem Bekannten ging es ähnlich (Abteilungsstilllegung) und er hat den Aufhebungsvertrag vom Anwalt prüfen und sich beraten lassen. Für ihn hat es danach trotz Sperre gepasst, weil er einen guten Aufhebungsvertrag hatte. Allerdings wollte auch der Arbeitgeber sich fair verhalten und hat nicht dagegen gehalten, was bei Dir eher weniger zu erwarten ist. Von daher nichts unterschreiben ohne sicher zu sein was drin steht ... an vieles denkt man da nämlich nicht. Und dann ist eventuell die Kündigung die bessere Wahl. Alles Gute und Gruss

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Ach so: klar darfst Du weiterarbeiten, Du bist ja noch angestellt!

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Arbeitgeber verweigert Annahme der Kündigung, was soll ich tun?

Hallo, meine Lieben.

Mein Mann hat heute seine Kündigung abgegeben, schriftlich versteht sich. Aufgeführt wurde die Kündigung zum 15.08.15 per heutigem Datum. Keine Probezeit mehr.

Der Arbeitgeber verweigert die Annahme mit der Begründung, das die Kündigung nicht rechtens sein. Lt. Arbeitsvertrag gelten gesonderte Regelungen, die eine Kündigung erst zum 30.08.15 rechtfertigen würden.

Im Arbeitsvertrag jedoch steht unter:

*§3 Kündigungsfristen

...die Probezeit beträgt 3 Monate.Innerhalb der Probezeit beträgt die Kündigungfrist 5 Arbeitstage. Danach richtet sich die Kündigungsfrist nach der gesetzlichen Regelung. *

Die Firma bietet ihm jetzt einen Aufhebungsvertrag an, jedoch bin ich entschieden dagegen, das er diesen annimmt. Denn es gibt Resturlaubsansprüche fürs gesamte Jahr, da die erste Jahreshälfte rum ist.

Meine Frage: Gelten besondere Regelungen in Sachen Kündigung? Kann ich nicht mehr zum 15. oder 30. eines Monats kündigen? Hat sich das Gesetz geändert?

Die Firma macht von Beginn an, was sie will. Ob gesetzlich vertretbar oder nicht. Ihm wird ebenso gedroht, stimmt er dem Aufhebungsvertrag nicht zu, kommt er vor dem 31.08.15 nicht raus - muss ggfs. sogar mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Er soll aber nicht finanziell auf die Nase fallen.

Die Weiterbeschäftigung in der Firma ist für uns nicht mehr zumutbar, nachdem mein Mann grundlos von einem Kollegen zusammengeschlagen und schwer verletzt wurde. Nachdem er Anzeige gegen den Kollegen erstattet hat und der Betrieb Post von der BG bekam, gab es eine Lohnkürzung für die Zeit der Krankschreibung und eine Abmahnung, weil er angeblich den Betriebsfrieden durch sein schuldhaftes Verhalten bei der Prügelei störte. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht. In so einem gestörten Betriebsklima muss man sich das nicht mehr antun.

Da die Lohnkürzung nicht rechtens ist, wollen wir natürlich dagegen vorgehen. Nur kann man das NACH einem Aufhebungsvertrag auch noch?

Hilfe :-(

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Was muss da alles rein ????

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