Habe gerade den Beitrag http://www.malerblog.net/daemmstoffindustrie-gespalten-ist-die-daemmung-in-deutschland-tot/ gelesen. Was meint Ihr wie es weiter geht?

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2 Antworten

Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber solche Behauptungen sind Unsinn. Ab 2020 werden Passivhäuser Pflicht und das erreicht man nunmal nicht mit Stroh und Lehmputz. Ich baue seit 1984 Häuser aus Polystyrol, bzw. Neopor und da schimmel garnix. Ganz im Gegenteil. Diejenigen die sowas behaupten haben von Physik und Wärmedämmung keine Ahnung uns plappern nur nach, was sie irgendwo im Internet mal gelesen haben. Es ist auch nicht wegen Feuer gefährlich, Styropor brennt nicht, es schmilzt nur. Die Dämmstoffindustrie wird in den nächsten Jahren noch viel mehr an Bedeutung gewinnen, wenn wir nicht wollen, dass unsere Wände 1 Meter dick werden.

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Interessanter Artikel. Aber:

Wenn ein Lobbyverband aufgelöst wird, bedeutet das noch lange nicht, daß sich die Dämmstoffindustrie auflöst. Solche Umstrukturierungen von Lobbyverbänden halte ich für wenig relevant.

Es gibt eine Industrie, die Hartschaum herstellt, und die will ihre Ware loswerden. Also wird sie dafür Mittel und Wege finden. Ob die Häuser unter diesen Polystyroltüten schimmeln, oder ob das Zeug aus brandschutztechnischer Sicht extrem gefährlich ist, ob es exorbitante Folgekosten für Sanierung und Entsorgung gibt, ist dabei zweitrangig.

Wie auch immer: Das sind schon lange nicht mehr die Probleme meiner Bauherren. Es gehört schließlich zu meinen Aufgaben, sie vor solchem Unbill zu schützen.

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