Ich habe eine Zyste im Kopf?

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3 Antworten

Hallo gegelin,

ich habe auch eine Zyste im Kopf.

Eine Arachnoidalzyste im linkern Hinterhorn.

Natürlich gibt es verschiedene Artebn von Zysten und so auch ihre Auswirkungen.

Ich habe 1992 plötzlich Sehstörungen bekommen. Innerhalb einer Woche könnte ich erst nur 30 dann nur noch 3 Minuten ein buch lesen. Ich bekam Ohnmachtsgefühle und Kopfschmerzen.

Da ich gerade im Krankenhaus wegen einer anderen Sache war, sprach ich denn behandelnden Arzt an, der meinte erst, es wäre psychosomatisch( weil ich lange krank war, das ist aber eine andere Geschichte) Bei der Chefvisite habe ich dann den Professor mein Leiden mitgeteilt. der veranlasste ein CT, wo danndie Zyste diagnostiziert wurde.

Die Zyste hatte eine Größe von 2x3x8 cm und wuchs innerhalb von 4 Monaten zu einer lebensbedrohlichen Größe von 3,5 x5x8 cm heran.

Nur eine Op konnte schlimmes verhindern; das muss aber bei Dir nicht der Fall sein.

Man muss Dir doch was gesagt haben, wo sie ist und welche Auswirkungen es haben kann und oder ob man einen operativen Eingriff machen muss.


Symptome Arachnoidalzysten stellen häufig einen Zufallsbefund bei Untersuchungen des Kopfes mittels CT oder MRT dar. In etwa 10-20 % der Fälle gehen sie mit klinischen Symptomen einher, die auf den Druck der Zyste auf das umliegende Hirngewebe zurückzuführen sind. Das häufigste Symptom bei Arachnoidalzysten sind Kopfschmerzen. Seltener bestehen Hirndruckzeichen, Anfälle, hormonelle Störungen oder Symptome, bedingt durch eine lokale Raumforderung.

Kinder können in seltenen Fällen mit Schädeldeformitäten auffällig werden. Sind die Zysten in der dritten Hirnkammer (suprasellär) gelegen, kann ein Hydrocephalus einhergehend mit hormonellen Störungen, Einschränkungen des Sehvermögens oder des Gesichtsfeldes und gelegentliches unkontrolliertes ?Kopfwackeln? (?bobble head doll? - Syndrom) resultieren.

Behandlung: Einer operativen Behandlung werden nur symptomatische Arachnoidalzysten zugeführt. Asymptomatische, zufällig entdeckte Arachnoidalzysten bedürfen im Normalfall keiner Therapie, ggf. sollten sie mittels bildgebender Verfahren kontrolliert werden. Nur bei sehr großen Zysten bei Kindern empfehlen wir die Zystenfensterung, um dem Gehirn Platz für eine normale Entwicklung zu geben.

Für die operative Behandlung einer Arachnoidalzyste stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die alle zum Ziel haben, eine Kommunikation zwischen Zyste und natürlicher Liquorzirkulation herzustellen. Ziel der Behandlung ist die Ableitung des Zysteninhaltes in die Hirnkammern (Ventrikel) oder in die basalen Zisternen, die ebenfalls Nervenwasser (Liquor) führen und ableiten. Dazu ist die Schaffung einer dauerhaften Verbindung von der Arachnoidalzyste zu den normalen Liquorräumen im Gehirn erforderlich. Diese Verbindung wird, wenn möglich, endoskopisch geschaffen. Gelingt aus anatomischen Gründen die endoskopische Methode nicht, wird mikrochirurgisch (unter Sicht des Operationsmikroskopes) weiteroperiert.

http://www.medizin.uni-greifswald.de/neuro_ch/index.php?id=484&type=98

vergrößert sich die Zyste, kann es Druck erzeugen, was ziemlich unangenehm werden kann.

gegelin 26.10.2012, 12:41

Danke. Weil operieren muss ich die. Das weiss ich schon. Weil sie wächst aber das sie Druck erzeugen kann wusste ich nicht. Vielen Dank ich glaube es ist das.

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Zyste wurde operiert. Jetzt geht es schon ziemlich besser.

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