Habe eine Frage zu Schenkungen?

5 Antworten

im Titel steht Schenkung - kann Papi ohne Auflagen per Notar machen. -

eine Auflage kann sein, dass die Summe innerhalb von xx Jahren nachweisbar vom Bruder zu zahlen ist. Ansonsten ist die Schenkung rückgängig zu machen

ob das so machbar ist, wird ihm der Notar sagen können

wenn Brüderchen verschuldet ist, wie soll er dir die 12.000€ geben können?

Wenn er sich vor einer Privatinsolvenz selbst "arm macht" kann das 10 Jahre lang rückabgewickelt werden.

Das gleiche gilt, wenn er Sozialleistungen erstatten muss.

Bekommt er das Haus geschenkt wird es auch verkauft und die Schulden beglichen, egal was sonst passiert. Besser wäre Du bekommst das und Ihr einigt Euch mit dem Geld sobal er keine Schulden mehr hat.

Renovierungsbedarf: Elternhaus kaufen oder den Eltern ein Darlehen anbieten?

Meine „kleine Schwester“ möchte ganz dringend das Haus unserer Eltern kaufen. Eigentlich ein Einfamilienhaus, aber auf der mittleren Etage ist eine abgeschlossene Wohnung, die wir bei unseren Besuchen zum Übernachten nutzen konnten.

In Zwei Monaten soll alles über die Bühne sein. Gedacht hat sie sich, sie zahlt 150.000€ an die Eltern. Von diesem Geld sollen dringende Sanierungsarbeiten (nasser Keller und Wände) sowie ein Behinderten gerechter Umbau des Badezimmers finanziert werden. Evtl. soll die Nachtspeicherheizung ersetzt werden gegen was günstigeres...Das Haus hat Reparaturstau, die Eltern sollen lebenslanges Wohnrecht bekommen, deshalb kann sie das Haus nicht nutzen. Da ist auch noch die zu erwartende Pflege.

Daher findet meine Schwester den geringen Preis angemessen. Allerdings vergisst sie, das sie in den letzten 8 Jahren auf der mittleren Etage eine Massagepraxis betrieben hat, im Moment einen Bekannten ohne Mietzahlung unterbringt, und im März soll ihre Tochter dort einziehen.

Aktuell wird das Nachbarhaus verkauft. Meine Eltern waren immer stolz darauf, das sie die besseren Fenster (Doppelglas statt Einfachverglasung) die bessere Heizung (Nachtspeicheröfen statt Einzel Öl-Ofenheizung) und sowieso das größere Grundstück (Reihenendhaus statt Mittelhaus) haben. Das Mittelhaus soll 285.000€ bringen. Das das erzielt werden kann bezweifeln wir. Das Kaufangebot meiner Schwester ging nach dieser Info jedoch gleich um 10.000€ nach oben.

Nach den Reparaturen sollen mir anschließend 60.000€ überwiesen werden. 2 weitere Geschwister werden mit dem Pflichteil bedacht, wobei im Testament auch steht, das alle Enkel einen Obolus von jeweils 5000€ erhalten sollen. Auch die 5 Enkel, deren Eltern nur den Pflichtteil bekommen.

Um diesem Desaster zu entgehen haben wir uns überlegt, meinen Eltern 40.000€ als Darlehen anzubieten, und dieses soll als Grundschuld eingetragen werden. Meine Eltern sollen nichts zurückzahlen, sondern erst bei Verkauf des Hauses bzw. nach dem Tod des Länger lebenden soll die Schuld aus dem Gesamterbe beglichen werden. Seltsamerweise sträuben sich die Eltern, unser Angebot anzunehmen, und ein kleiner Mann im meiner Ohr sagt mir: das Haus wurde schon verkauft...

Nun gut, meine Frage:

Ist es rechtens meinen Eltern ein Darlehen anzubieten, das nicht zu Lebzeiten zurückgezahlt werden soll? Kann oder muss ich es verzinsen lassen? Irgendwo habe ich was von 3% gelesen, ansonsten wäre es eine Schenkung. Schenken wollen wir aber beim besten Willen nicht.

Das mir zu überweisende Geld stellt ja eine Schenkung dar, muss sich meine Schwester auch noch eine Schenkung anrechnen lassen, obwohl sie 150T bezahlt hat, wenn der Erbfall in den nächsten 10 Jahren eintritt?

Und wie und wann bekommen die Enkel das Geld.?

Kompliziert und viel zu lang, ich hoffe, ich erhalte trotzdem Antworten zu meinem Problem, und wünsche ein erholsames Wochendende.

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Grober Undank

Hallo Liebes Forum! :-)

Ich bin neu hier und benötige eure Kompetente Hilfe zu folgendem Fall. Vielen Dank schon mal im Vorraus.

Thema grober Undank:

Schenkerin A, die Mutter der Beschenkten B und C überträgt 2007 ihren gesamten Besitz jeweils hälftig auf B und C. Eine Passage der Schenkungsurkunde regelt den Altenteil, in dem es heißt, dass die Übernehmer dem Übergeber auf Lebenszeit ein Altenteil zu erbringen haben, bestehend aus Pflege bei Krankheit und Gebrechlichkeit bei häuslicher Hege und Pflege sofern keine Leistungen benötigt werden, die geschultes Pflegepersonal erfordern. Außerdem ist die Übergeberin Gesamtberechtigt zu einem Altenteil bestehend aus Wohnungsrecht 4.500€, Haushaltsführung 5.000€ und Pflege 5.000€ pa.

2012 verstirbt Beschenkte C plötzlich. Beschenkte B, welche die häusliche Hege und Pflege der Schenkerin B übernommen hat fordert von den Erben zu C einen Teil aus der anzustehenden Veräußerung des ehemaligen Besitzes von A als Rückstellungen für die Pflege auf ein Treuhandkonto zugunsten A einzuzahlen, um die zukünftige Versorgung von A sicherstellen zu können.

Die Erben zu C verweigern sich diesem Vorschlag und stellen weitergehend fest, dass sie nichts mehr mit A zu tun haben wollen, obwohl A sehr an den Erben zu C hängt und das Verhältnis vor dem Tod von Beschenkter C noch sehr eng war. Außerdem werfen die Erben zu C, ohne Grund, der Beschenkten B vor, am Tod der Beschenkten C die Schuld zu tragen.

Diese Umstände sind sehr enttäuschend für Schenkerin A, welche nun darüber nachdenkt die Schenkung aufgrund groben Undanks rückgängig zu machen.

Liegt hier ein Fall von grobem Undank vor? Gibt es eine rechtliche Handhabe? Wie ist die Rechtslage?

Vielen Dank!

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Immobilie schenken - Steuer sparen so möglich?

Guten Tag,

Angenommen Mutter (A) möchte Sohn (B) ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung zu Lebzeiten schenken. Natürlich stellt sich die Frage wie die Freibeträge am besten gezogen werden können.

Als direkter Verwandter untersteht der Sohn der Steuerklasse I mit einem Freibetrag von 400.000 Eur. Die Immobilie hat einen Wert von ca. 700.000 Eur. Somit wären unter Abzug des Freibetrags i.H. von 300.000 Eur von B mit 11 %  auszugleichen (33.000 Eur).

Es gäbe die Möglichkeit ein Nießbrauchrecht oder Wohnrecht eintragen zu lassen jener den Schenkungswert reduzieren würde. Dies soll zum einen nicht erfolgen aufgrund der Möglichkeit des evtl. Zugriffs auf die Schenkung von Seiten des Sozialamts im Falle von Pflegebedürftigkeit da im Falle von Vorbehalten bei Schenkungen keine Fristen zu laufen beginnen. Zum anderen würde sich der Schenkungswert nicht wesentlich minimieren aufgrund des hohen Alters der Mutter jener als Berechnungsgrundlage dient.

Welche Optionen kommen noch in Frage ? Eine teilweise Schenkung der Immobilie in Höhe des Freibetrags von 400.000 Eur mit der Option den Freibetrag, im Falle des Erlebens der Mutter, nach 10 Jahren nochmal ziehen zu können ? Geht sowas den überhaupt ? Evtl. die Einliegerwohnung ?

Würde mich um Sachkundigen Rat sehr freuen !

Gruss Karmantune

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