Habe ein viel besseres Ausbildungsangebot bekommen, aber schon vor längerem einen anderen Vertrag unterschrieben, was nun?

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4 Antworten

So wie Elisabeth2 schreibt: Erst den "neuen " Ausbildungsvertrag unterschreiben.

Wenn du ihn in "festen Händen" hast, kündigst du den alten. Das geht "problemlos", außer, dass die sich jemand Neues suchen müssen und du vielleicht ein schlechtes Gewissen hast, was du aber nicht haben musst. Es geht um deine berufliche Zukunft.

Alles Weitere ergibt sich dann( Berufsschule).

Wenn du Hilfe bei der Absage möchtest, sag Bescheid.

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Kommentar von Chrysler23
21.07.2016, 15:45

Vielen lieben Dank für deine Antwort. 

Ich weiß dass es echt sehr kurzfristig ist weil die Ausbildung schon am 1.9. beginnt aber meine zweite Zusage kam leider erst jetzt. 

Habe ein bisschen Angst dass sie das nicht zulassen oder es doch nicht erlaubt sein sollte. Bzw. ich dann Schadensersatz zahlen muss . 

Wäre toll, wenn ich Hilfe zwecks der Absage bekommen könnte. :) 

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Bevor du da nicht einen Vetrag hast, mache gar nichts. Mündliche Zusagen gelten nicht. Erst muss du auf der absolut sicheren Seite sein, sonst hast du hinterher gar nichts. Alles andere weiß ich leider auch nicht. Jedenfalls nicht die rechtliche Seite. Wenn sonst keiner mehr hier schreibt, wäre die IHK der richtige Ansprechpartner.


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Kommentar von o0turtle0o
21.07.2016, 15:38

Und ja...Eli hat recht...mache deine Schritte wenn sie sicher sind.

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Kommentar von RinOkumura11
21.07.2016, 15:43

 Mündliche verträge sind genauso geltend wie Schriftliche. Nur ist es schwerer etwas vorzuweisen wenn man nichts schriftlich hat

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Ja du darfst deine Lehre abbrechen ABER:

Und jetz kommts.

1. Beachte das du eine Kündigungsfrist hast die in deinem Lehrvertrag steht (In jedem Lehrvertrag steht etwas von Kündigung ansonsten ist er nicht korrekt)

2. Besprich das mit deinen Eltern. Wenn du ihnen gut rüber bringst warum du gerne wechseln möchtest können sie dir helfen und zusammen könnt ihr das alles schritt für schritt einplanen. Sowas braucht wirklich eine umfängliche organisation damit du am schluss nicht arbeitslos bist falls etwas schiefgehen sollte.

3. Überleg es dir ganz gut. Am besten du machst dir eine liste für pro und Kontra zu beiden Betrieben.

2 Monate sind noch nicht viel, wenn du jetzt schon über ein jahr in der Ausbildung wärst hätte ich dir davon abgeraten denn dann hättest du zu viel Zeit investiert um es einfach so weg zu werfen.

Ich hoffe ich konnte dir da etwas weiterhelfen.

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Kommentar von Elizabeth2
21.07.2016, 15:44

Ich habe das anders verstanden: er hat vor über 2 Monaten unterschrieben, aber noch nicht angefangen! Das ist schon ein Unterschied.

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Kommentar von ichfragemich16
21.07.2016, 15:45

Aber Fragensteller hat die Ausbildung noch nicht angetreten, kann deshalb vorher kündigen. So habe ich das in der frage verstanden.

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Kommentar von RinOkumura11
21.07.2016, 15:46

Achsoo dann hab ichs falsch interpretiert ^^

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Jaaa das ist nun ein Problem.

Ich meine in dem Sinne...weil du schon ein Vertrag unterschrieben hast.

Am Anfang zu kündigen ist im Prinzip kein Problem...nur unfair und gemein...da man dir die Stelle gegönnt hat und jemand anderes die bestimmt gerne gehabt hätte.

So sorgst du praktisch dafür...das der Laden im Stich gelassen wird und du noch jemanden Zukunft verbaut hast XD

Naja...da hilft nur noch mit beiden Firmen in Kontakt treten und alles schildern.

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Kommentar von Elizabeth2
21.07.2016, 15:43

also das mit jemanden Zukunft verbauen stimmt so wohl nicht, denn die Firmen greifen ja dadrauf zurück. Was glaubst du, was andere sich über eine Ausbildungszusage freuen. Aber genau dein Argument könnte man nehmen, um eine Absage positiver zu formulieren: ich hoffe, dass ich Ihre Firma nicht in Schwierigkeiten gebracht habe und das jemand anderes eine Chance bekommt, diesen interesaanten Ausbildungsplatz auszufüllen. So in etwas. Ist noch nicht wirklich gut. Bei deinem Argument - das ist alles richtig irgendwie - musst du berücksichtigen, dass umgekehrt hier dem Fragesteller die Zukunft verbaut wird.

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