Habe ein Problem mit meinen Vater?

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3 Antworten

Ohhh das erinnert mich stark an meiner Vergangenheit, besonders die an einer Freundin von mir.

Ich bin auch ein Scheidungskind und war auch immer ein Mamakind. Aber ich wollte auch nicht zu meinem Vater und habe ihn gehasst, weil er viele schreckliche Dinge tat und uns das Leben zur Hölle gemacht hat (besonders meiner Mutter).

Auch nach der Scheidung und nachdem wir wegzogen, ließ er uns nicht in Ruhe. Terrorisieren und nachstalken konnte er gut. Aber sich um seine Kinder bemühen oder mal auf die Idee zu kommen, den Kinder Unterhalt zu zahlen, nicht. An Geldmangel lag es bei ihm nie, er hatte ja auch viel Geld. Aber er zog es vor, meine Mutter "verrecken" zu sehen, selbst, wenn es nur am Geld lag. Wir Kinder waren ja auch egal. Er hat dann meine Schwester und mich psychisch unter Druck gesetzt, weil wenn wir leiden, leidet meine Mutter ja auch und all solche Psychospielchen. 

Und er hat bis heute keine zweite Familie. Früher hatte er nur viele Affären (so hässliche Plastikpuppen), heute hat er eine neue Trulla, die ich auch nicht sonderlich mag, aber er muss mit ihr ja auskommen. Wenn er meint, eine Geldgierige Aasgeierin heiraten zu müssen.
Ich habe auch ehrlich gesagt rein gar nichts für ihn übrig. Stehe aber "zwangsweise" mit ihm in Kontakt und gaukel ihm vor, ihn "lieb zu haben". Weil er mich gar nicht in Ruhe lässt. Ich hatte so oft den Kontakt abgebrochen, aber sobald ich den abbrach, rief er mich jeden Tag mindestens 5 Mal an. Und das ging über ein Jahr. Seit er glaubt, ich hätte ihm verziehen, meldet er sich deutlich weniger und ich treffe mich mit ihm alle paar Monate mal, führe oberflächliche Gespräche mit ihm und das wars.

Und jetzt zu meiner Freundin. Ihr Vater war auch nicht sonderlich ein Vorbild. Er hat gesetzlich etwas schlimmes getan (finanziell, einen Betrug) und musste dafür ins Gefängnis. Da kam es auch zu großen Auseinandersetzungen in ihrer Familie und ihre Eltern ließen sich scheiden. Meine Freundin und ihre 2 Brüder hatten ständig versucht, Kontakt zum Vater aufzubauen. Sie war da so wie du, dass sie den Kontakt zum Vater suchten. Doch der Vater zeigte nie großes Interesse. Wenn er sich z.B. mit meiner Freundin traf, dann nur, damit sie für ihn etwas erledigen kann (sie ist gut in Photoshop und der Vater hatte dann quasi eine kostenlose Arbeit gesucht, indem sie ihm eine neue Kleinigkeit für seine Firma bastelt oder so was). Die Brüder bekamen ihn so gut wie gar nicht zu Gesicht.
Das Taschengeld war auch immer sehr sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden, ähnlich wie mit Weihnachten und Geburtstagsgeschenke. Auch der Vater von ihr hat eine neue Familie und denen widmet er auch viel mehr Zeit und investiert viel für sie.

Und letztes Jahr hatten alle die Schnauze voll und ihm nachzurennen und nach vergeblicher Vaterliebe zu hoffen und selbst der jüngste Bruder, der am ehesten mit dem Vater zurecht kam, hat ihm die Meinung gegeigt, am Telefon geweint und den Kontakt ganz abgebrochen, weil sie es nicht mehr ertragen konnten.

Schon bescheuert, wenn man bedenkt, dass ich nie Kontakt will und ich nicht in Ruhe gelassen werde und bei Anderen ist es größtenteils andersrum...

Jedenfalls solltest du dir auch im Klaren sein, dass es auch komplett nach hinten losgehen kann. ich will dich jetzt nicht komplett entmutigen und sagen "lass es lieber", das musst du für dich entscheiden.
Ich kenne deinen Vater nicht und kann daher auch nicht über ihn urteilen.

Ein Geschenk würde ich ihm vorerst nicht geben. Du musst erstmal schauen, dass ihr euch vorsichtig und langsam wieder annähert. Gehe auf ihn zu, schlag ihn mal vor, dass man sich doch mal verabreden könnte und mal was zusammen machen könnte.

Aber renne ihm auch nicht ewig nach, wenn das nicht funktionieren sollte. Denn falls er es nicht will und du es dennoch sehr oft über die Jahre hinweg versuchst, tust du dir am Ende nur selbst weh... ich habe es bei meiner Freundin gesehen, wie schlimm das ist und das wünsche ich echt keinem. :/

Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück, dass es bei euch klappt.

LG

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Kommentar von bloodyprincesss
22.10.2016, 00:24

oh bei meinen Vater ist es zum Glück nicht so übertrieben er macht kein Psycho Terror oder Sowas in der Art ;/ du tust mjr schon leid.>.<

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Nehm es ihn nicht übel. Die meisten väter sind so. Meine Eltern sind auch schon laaaaange gertrennt und mein vater war abundzu auch echt komisch und so. Aber nach ner gewissen zeit war alles wieder gut.

Mein Tipp: Versuche dich ihm langsam wieder zu nähern. Das du eher zu deiner mutter hingezogen bist da kannst du nichts für. Aber vielleicht für den anfang mal abends immer anrufen um gute Nacht zu sagen. Das reicht schon fürs erste. Dann vielleicht mal anfangen mit einmal im Monat oder so bei ihn schlafen. Und immer so weiter.

Und mit dem geschenk ist glaub ich noch ein ticken zu früh. Warte am besten bis ihr euch wieder näher gekommen seit.

Tu den ersten Schritt machen. Denn wenn ihr euch beide weigert, dann verlierst du ihn am ende vielleicht für immer. Und glaub mir. Das willst du nich!

Naja, wünsche dir und deinem Vater alles gute für die Zukunft.

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"...und Nein ich bin nicht so das jemand Viel Geld für mich ausgeben muss..." Ach? Wenn man deinen Text liest, geht es dir doch offensichtlich vor allem um Geld. Hab da gleich mehrere Tipps für dich:

1. Bleib bescheiden und mach es später besser als dein Vater !

2. Bist , ja mindestens 13, kannst bald Ausbildung machen und bis dahin nebenher jobben, also nach der Schule...

...apropros Schule

3.Bitte schreibe deinen Text in Word vor, dann "Rechtsschaibbrüphung"

...oder besser...

4. konzentrier dich mehr in der Schule, auch damit dir bei Punkt 2 alles offen steht...

5. WICHTIG: Sollte dein Vater wirklich weniger Unterhalt zahlen, als er müßte bzw, könnte (wieviel Anspruch ihr habt, was er zahlen muß, kann man hier zu sehen http://www.unterhalt.net/duesseldorfer-tabelle.html ), dann könnt ihr beim Jugendamt Unterhaltsvorschuß beantragen (hier nachzulesen https://de.wikipedia.org/wiki/Unterhaltsvorschuss ). Die gleichen dann die Differenz zwischen eurem  Anspruch und Vaters Zahlungen aus, bzw die schauen vor allem erstmal, ob er nicht wirklich mehr zahlen kann. Also Zahlen checken, Antrag stellen - Frohe Weihnachten, kaufste dir selbst was ;-)

PS das mit der "Kostenstruktur" hab ich nicht verstanden

PS2 Mein Vater hat mir schon seit 24 Jahren nicht mehr zum Geburtstag gratuliert...soll wohl so sein - Who ever told ya life was fair!?

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Kommentar von bloodyprincesss
22.10.2016, 00:21

Nein das Ding ist einfach es geht mir ja wirklich nicht ums Geld mir geht es darum das er sich mal Mühe geben soll für seine eigene Tochter wie z.B an Weihnachten ein Anruf ich muss ja immer spät in der Nacht anrufen weil er es mich wieder vergessen hat und zu meine Geburtstag einfach mal eine Karte ganz ehrlich das ist nicht zuviel verlangt gerafr weil unsere Verhältnis bevor seine Freundin da war echt gut war aber naja. sorry wegen der Rechtschreibung habe mit einer Hand unterwegs geschrieben und konnte nicht auf denn Text achten (hätte ja pause gemacht kein Akku war aber fast leer) sonst ist meine Rechtschreibung zwar auch nicht die beste aber gut beherrsche mathe und englisch besser :D auf schule konzentrieren tu ich schon genug muss ja schließlich hart an meinen Traum Beruf arbeiten Astro Physik!!!! *0* aber ja verstehe schon was du in großen und ganzen meinst gerade wenn es sich so anhört das Ich nur Geld will habs mir gerade nochmal durchgelesen 😅 aber so ist sa wirklich nicht

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Kommentar von Yuurie
22.10.2016, 00:29

Ich vermute mal "Kostenstruktur" sollte wohl "kostet nur" heißen.. ist wohl beim Handytippen per Autokorrektur entstanden, da kommt bei mir auch meist Käse raus. ;)

Und zu der Geldsache: Wie ich das aus deinem Kommentar raus lese, hattest du es wohl in der Familie selber schwer gehabt. Da haben sich in dem Thread wohl einige zusammengefunden, denen es ähnlich ergeht. 

Vielleicht ging es ihr dabei nicht nur um das Geld oder materielle Dinge, sondern darum, dass sie traurig ist, dass ihr Vater ihr einfach nichts gibt, weil das von seiner Seite Desinteresse signalisiert und sie Angst hat, dass er sie nicht (mehr) lieb hat. Sie scheint ja sehr an ihrem Vater zu hängen und ich versuche mich da hineinzuversetzen, auch wenn es mir zugegebenermaßen sehr schwer fällt. Und nicht allen Kindern fällt es leicht, auf vieles verzichten zu müssen, weil man generell wenig Geld hat.
(Ich für meinen Teil war zwar auch immer bescheiden und ich habe meiner Mutter immer mein Erspartes angeboten - was sie nie annehmen wollte - aber meine Schwester hatte arge Probleme damit, da ist eben jeder unterschiedlich.)

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