habe das gefühl mich ritzen zu müssen...

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8 Antworten

Hallo sunny,

Deine Sorgen... sie sind keine wofür Du Dich schämen müsstest. Und das Du sagst, dass Du Dich von Deinem Therapeuten nicht verstanden fühlst, ist ein wichtiger Hinweis, einen anderen Weg für Dich zu finden. Vielleicht mit Deinen Eltern oder einer/m VertrauenslehrerIn oder eine Beratungsstelle.

In einigen Städten gibt es auch "Kompetenzagenturen.de". Das sind Beratungsstellen für berufliche Belange. Wenn die Orientierung verloren gegangen ist, so wie es bei Dir der Fall zu sein scheint. Vielleicht gibt es dieses Angebot auch in Deiner Nähe, das würde ich Dir sehr wünschen.

Weil ritzen... das löst nicht die Probleme. Das zieht nur neue Scham mit sich. Oder inwiefern sollen die Klingen Dich entlasten?

Hoffentlich wirst Du Wege aus der Orientierungslosigkeit finden. Und neuen Mut im Leben spüren, für Dein Leben!

Lieben Gruß und alles Gute auf Deinem Weg!

Hallo,

erstmal: fange bloß nicht damit an dich zu ritzen! Es ist so schwer da wieder rauszukommen, und letztendlich bringt es nichts. Das einzige, was es bringt, ist kurzzeitige Erleichterung, aber die Probleme ändert es nicht, und die negativen Gefühle kommen auch später wieder. Es bringt nur noch mehr Probleme, man fühlt sich allein damit, muss die Narben und Wunden verstecken, hat ein schlechtes Gewissen, wenn es wieder dazu gekommen ist,... Am Ende macht es alles doch nur schlimmer, ich spreche aus Erfahrung. Fang also bitte nicht damit an, es ist keine Lösung! Wirf doch erstmal die Klingen weg, und versuche irgendwie, mit jemandem darüber zu reden. Das muss nichtmal dein Therapeut sein, auch deine Eltern, Freunde, Lehrer etc. kommen in Frage. Die Hauptsache ist erstmal, dass du mit jemandem darüber reden kannst.

Dass du mit deinem Therapeuten nicht sprechen kannst, ist ein großes Problem. Ein Therapeut sollte einem helfen und einen verstehen können. Hast du schonmal versucht, ihm einen Brief zu schreiben? Wo du erklärst, was deine Probleme sind, was dich belastet etc.; also das, was du nicht sagen kannst? Ich habe das oft bei meinem Therapeuten gemacht. Es gab vieles, was ich einfach nicht sagen konnte, ich hatte dann wie eine Art Blockade, durch die ich nicht sprechen konnte; ich habe es ihm dann aufgeschrieben, und so wusste er immerhin, was ich nicht sagen konnte. Das könntest du doch auch mal versuchen. Auf diese Weise könntet ihr auch während den Gesprächen kommunizieren; er fragt etwas, und du schreibst deine Antwort auf.

Sollte es aber gar nicht funktionieren oder sollte dein Therapeut dich überhaupt nicht verstehen, solltest du vielleicht darüber nachdenken, dir einen anderen zu suchen. Es ist nämlich wichtig, dass dir dein Therapeut auch helfen kann. Ich wünsche dir noch alles Gute und viel Glück dafür!

Vertrau dich doch mal an eine sehr gute Freundin an oder vielleicht an einen Lehrer mit dem du dich gut verstehst oder den du magst. Mir hat es sehr geholfen mich mit meinem Lehrer zu unterhalten. Helfen können zwar Freunde und Lehrer nicht wirklich, außer das sie einem zuhören, aber das wäre dann schon mal ein Schritt weiter. Bei mir hat es auch mut gebraucht bis ich es meinem Lehrer anvertraut habe, aber als der erste Schritt getan war fiel ein großer Stein von meinem Herzen

Rede mit deinen Eltern oder Freunden (evtl. auch Geschwistern, wenn sie alt genug sind). Oder wechsel den Therapeuten, oder du sagst diesem einfach, dass du denkst, dass er dich nicht versteht. (Sag deine Meinung) Du musst keine Rede vorbereiten. In deiner Situation wird man es verstehen, dass du kein Wort rauskriegst. Rede lieber langsam und überlegt als schnell unüberlegt. Ich hatte auch einen Fall von Depressionen in meiner Familie. Sie war zwar schon 15, aber das ändert jetzt nicht viel. Als jedenfalls jemand merkte, dass sie sich ritzt, hat sie es danach nie wieder getan. Vielleicht solltest du einfach sagen, das du denkst, dich ritzten zu müssen. Dann wird man deine Sorgen und dich gleich viel ernster nehmen. So war es bei meinem Familienmitglied auch. Man hat ihre Probleme direkt viel ernster genommen. Du bist doch noch jung, beseitige die Probleme und lebe ein schönes Leben.

Ich glaub das "ich bin 13" erklärt schon einiges. Du bist noch ziemlich jung und hast das ganze Leben vor dir. Klar, in deinem Alter hatte ich auch solche Probleme, aber die gehen weg. Die gehen vor allem weg, wenn du mit jemandem darüber sprichst. Glaub mir, wenn du dich jemandem öffnest der dich auch verstehen könnte, würdest du dich viel besser fühlen. Wenn du den ganzen mist in dich reinfrisst, wirds noch schlimmer. Setz dich mit jemandem zusammen, dem du vertraust, in dem Fall deine beste Freundin oder vll. deine Mama oder so und rede. Das wichtigste ist, das du immer positiv denken solltest, dann scheint die Welt viel schöner und die Probleme vergehen somit auch. Versuch es, ein anderen Ausweg hast du ja anscheinend nicht.

willst du vlt. mit jemanden von uns darüber reden? wir kennen dich hier nicht, du kannst mich gerne anschreiben,wenn du willst! meine freundin ist genauso wie du und ich habe mich leider auch mal geritzt, bin mittlerweile drüber weg. wenn du in deim doc. kein vertrauen hast, dann suche dir vlt. eine ärztin? :)

Geh zum Hausarzt rede mit dem und hol dir ne Überweisung zum Psychotherapeuten. Oder lass dich erstmal stationär aufnehmen in eine Klinik. Da gibt es genug für.

Hallo

Du weißt, dass du, wenn du das Gefühl hast - und dieses Gefühl sollte man nach 10 Sitzungen entwickelt haben - dass es dir nichts bringt, zu einem anderen Psychologen gehen kannst? Das toleriert die Krankenkasse durchaus. Also bei mir zumindest! ;-)

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