Habe Auto von privat gekauft und wurde arglistig getäuscht . Was kann ich tun? Brauche einen Rat!

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18 Antworten

von privat gekauft und wurde arglistig getäuscht .

Wurdest du nicht. Dein Anwalt hätte dir erklären müssen, was der Unterschied zwischen einem Sachmängel und einer arglistigen Täuschung ist! Kommst du dem Verkäufer mit solch ehrverletzenden und unhaltbaren Anschuldigungen, kann er dich dafür anzeigen und auch zivilrechtliche Ansprüche von dir einklagen.

Dort sagte man mir, dass anscheinend etwas nicht mit dem Querlenker oder anderen Teilen die mit dem zu tun haben nicht stimmt.

Was ist denn das für eine Werkstatt, die den Fehler nicht punktgenau lokalisieren kann aber trotzdem so einen Quatsch:

Und dass das Fahrzeug in dem Zustand niemals durch den TÜV gekommen wäre. Und das die Mängel in so kurzer Zeit nie aufgetreten sein könnten.

behauptet?! Wenn sie nicht mal wissen was da genau defekt ist, können sie auch nicht beurteilen, ob es HU relevant ist! Wann ein "Klackern" entstand, dessen Quelle sie nicht finden können, können sie genauso wenig sagen. Zu solchen Aussagen ist sowieso nur ein vereidigter Sachverständiger legitimiert. Was alle anderen zum Zeitpunkt faseln, besitzt keine Relevanz in einem Rechtsstreit.

Mir wurde seitens des Rechtsanwalts gesagt, dass innerhalb von ein paar Kilometern kein Querlenker kaputt geht und die Tür auch nicht und dies hätte beim TÜV funktionsfähig sein müssen.

Noch einer, der seine Kompetenzen völlig falsch einschätzt. Er besitzt keine Qualifikation aufgrund von VERMUTUNGEN einer Werkstatt weitere eigene Vermutungen über KIA Carens Querlenker-Haltbarkeit in den Raum zu stellen. Überhaupt unterliegt er einer Fehleinschätzung: Der Querlenker ging nicht erst seit Fahrzeugkauf kaputt, denn da war es kein Neuteil! Wenn der Querlenker denn überhaupt kaputt ist, hatte er dafür 11Jahre und 166.000km Zeit - altersgemäßer Verschleiß. .

Zwischen heilem und kaputtem Querlenker ist es ein unterschied vom Bruchteil einer Sekunde. Ob das nun bei dir oder beim Vorbesitzer eintrat und ob diese Beschädigung wirklich oder aber noch nicht HU relevant ist, hat kein Anwalt zu beurteilen.

Denn ich denke, dass das Auto auch beim TÜV nicht richtig geprüft wurde und mir wurde seitens des KFZ Mechaniker bestätigt, dass so etwas auch öfter vorkommt. ( teilweise auch gegen Bezahlung !!!)

Dann mach mal und unterstelle dem Prüfingenieur auch noch Betrug und Urkundenfälschung, ohne dass du einen einzigen Beweis hast. Der Prüfingenieur hat das Prüfprotokoll als Beweis. Das sagt aus, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Überprüfung im Sinne der Prüfrichtlinien, StVO und des FZG als verkehrstauglich einzustufen war. Wenn du meinst, dass das Protokoll gefälscht sei, musst du es beweisen können. Wilde Behauptungen und Unetrstellungen werden da schnell zu deinem Nachteil, aber auch das hätte der Anwalt dir erklären müssen.

Sofort Zum Anwalt und beraten lassen. Schriftlich per Einschreiben mit Rückschein den Wagen beanstanden wegen verdeckter und verschwiegenrer Mängel . Rückgaberecht innerhalb 10 Tage gem BGB wegen verschwiuegend er und verdeckter Mängel..

Das der Verkäufer nicht ans Telefon geht ist für nmich Ansage genug das der Dreck am stecken hat und durchaus von den Mängeln weis,... der wird versuchen die zehn Tage erstmal zu überbrücken denn dann wird es schwierig die beanstandung nachzuweisen..

Den Wagen einer TüV Prüfstelle vorführen und eine neue Abnahme machen lassen als Beweissicherung, dann die mängelliste den Anwalt nmitnehmen den wenns ein gekaufter oder gefakter prüfbericht ist dann wird es auch für den Prüfer eng und die prüferleaubniss kjann entzogen werden.. Das ist dann auch was für die Staatsanwalltschaft weils ein öffendliches intresse dahintersteht wenn Prüfberichte gefaket werden.

Du solltest noch den kaufpreis veröffendlichen den wenns ein höherer betrag ist kommt das erschwerend hinzu..Andererseitz wenns ein Fahrzeug in der drei bis sechshundert Euro Klasse ist oder war dann kannst Du den aufwand zwar treiben aber mit wenig Erfolg.,. weil der preis dem Fahrzeug dann ev angemessen währe,..

Jetzt ist schnelligkeit gefragt, sonst schaust Du in die röhre und kannst nix mehr machen.. Joachim

Das Fahrzeug hat 1.300 € gekostet !

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Welche arglistige Täuschung?

Dir wurde ein Kia Carens Baujahr 2003, ca. 166.000 km mit frischem "TÜV" aus 02/2014 verkauft und der Mangel einer klemmenden Tür beseitigt.

Wie das vorliegende Prüfungsergebnis von einem "Fachmann" beurteilt wird, ist hier irrelevant :-O

Leider konnte ich mit dem Fahrzeug keine Probefahrt machen, da es nicht angemeldet war.

Das ist doch dein Leichtsinn: Hatte der Händler keine roten Nummern, hätte man sich selbst ein Kurzkennezichen beschaffen und eine Probefahrt machen können, bevor man Kaufvertrag abschliesst :-O

Was kann ich nun machen ???

Kannst du beweisen, dass der Querlenkerschaden bei Übergabe vorhanden war, hast du einen Reparaturanspruch gem. § 439 BGB aus Sachmängelhaftung.

G imager761

Ist die HU-Abnahme überhaupt echt? Was sagt der Tüv (es war nicht die GTÜ?) dazu. Bei einem Auto mit 165957 km, wenn das überhaupt stimmt, sind Mängel am Fahrwerk normaler Verschleiß. Damit muß du rechnen wenn du so ein Auto kaufst. Erzählen kann der Verkäufer vieles bindend ist nur der Kaufvertrag. Eine arglistige Täuschung kannst du vergessen. Wer nicht genügend Ahnung hat um den Zustand eines Gebrauchtwagens zu beurteilen sollte vor dem Kauf in ein Gutachten investieren oder hinterher die Reparaturen bezahlen.

Es war die FSP...!

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@kstarke

Was ist das denn? Haben die überhaupt eine Zulassung die HU durch zu führen? Sollte mal überprüft werden ob deren Qualifikation dafür ausreicht?

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Also einen Gebrauchen ohne Probefahrt kaufen ist nunmal wirklich richtig selten dämlich, sorry. Kein normaler Mensch macht das normal, und warum, das erfährst du nun leidvoll am eigenen Leib.

Zuerst einmal kommt es darauf an, ob dein Kaufvertrag einen Gewährleistungsausschluß (gekauft wie gesehen) enthält oder eben nicht.

Wenn er einen solchen Ausschluß enthält, dann ist es baber dennoch lange kein Freibrief für den Verkäufer, sondern man kann ihn nach wie vor für gewisse Mängel haftbar machen, wie beispielsweise falscher Kilometerstand, wenn einem der Status als Unfallauto verschwiegen wurde, zu hoher Ölverbrauch und solche Dinge.

Die Schwierigkeit dabei ist aber, dass man dem Verkäufer nachweisen muss, dass er einem das arglistig verschwiegen hat und das ist nicht einfach.

Sollte der Kaufvertrag ohne Gewährleistungsausschluß geschlossen worden sein, dann haftet dein Verkäufer sechs Monate nach Kauf für alle Schäden und Mängel.

"Gekauft wie gesehen" gilt in dem Fall nur für offen ersichtliche Schäden, wenn beispielsweise der Motor einen Totalschaden hat, dann haftet der Verkäufer.

Dir bleibt im Grunde nur der Gang zum Rechtsanwalt und dich da beraten lassen. Nur sehe ich für deinen Fall recht schwarz, denn einen solchen Wagen ohne Probefahrt zu kaufen ist dermaßen hirnlos, dass du da deinen Sorgfaltspflcihten als Käufer nicht wirklich nachgekommen bist.

Das ist mir auch schon mal passiert.. und ich hab damals beim kauf unterschrieben "gekauft wie gesehen". würd ich nie mehr machen-von privat kaufen, egal wie vertrauenswürdig die person auch wirkt... vom händler hast einfach ne garantie. wünsch dir viel glück, dass du vll noch was machen kannst.

lg

. vom händler hast einfach ne garantie.

Nur wenn er sie freiwillig gibt und das ist beim Privatverkäufer genauso. Jeder kann, keiner muss.

Ihr verwechselt ständig Garantie und Gewährleistung, das sind aber 2 vollkommen unterschiedliche Dinge.

würd ich nie mehr machen-von privat kaufen, egal wie vertrauenswürdig die person auch wirkt.... vom händler hast einfach

Das ist aber eine merkwürdige Rechnung, oder wo glaubst du, hat der Händler das Fahrzeug her? Bauen tut der jedenfalls keine Gebrauchtwagen, er kauft sie auch bloß von Privat, egal wie vertrauenswürdig der Privatverkäufer ist, füllt den Tankinhalt in sein Auto um und bietet das Fahrzeug 12-24 Stunden nach Kauf von Privat zum deutlich höheren Preis wieder an. Besser wird das Auto davon nicht, nur teurer.

Hättest du das selbe Auto 24 Stunden vorher von Privat gekauft und die Differenz zwischen Händlereinkaufspreis und Händlerverkaufspreis in den Wagen investierst, hättest du ein Topauto, so hast du aber nur einen Wagen im Zustand des Privatverkaufs aber das ganze zum Händlerpreis.

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Das ist schlecht.

Du mußt dem Verkäufer nachweisen können, daß er von den erwähnten Mängeln gewusst hat. Das allein ist schon schwer.

Steht im Vertrag "unter Ausschluß von jeglicher Gewährleistung" ist es sowieso für Dich schlecht.

Anders, wenn man bei einem Händler kauft: Der muß dem Käufer nachweisen, nichts von einem Schaden gewusst zu haben.

Man merkt es aber beim Fahren ganz eindeutig...! Und eigentlich hätte es der TÜV auch merken müssen... dies sagt auch der KFZ Mechaniker ...denn so dürfte das Fahrzeug im letzten Monat auch nicht durch den TÜV gegangen sein ...!

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es wäre ratsam gewesen, du wärst vorher, vor dem Kauf zu einem Sachverständigen gefahren und hättest es checken lassen. Das hätte auch Geld gekostet, wäre aber billiger als die ganzen Reparaturen. Du kannst nun klagen, das kostet aber Geld, Zeit und Nerven!

Was steht im Kaufvertrag? Wenn da sowas wie "gekauft wie gesehen" drin steht wird es heikel, dann hast du wahrscheinlich einfach - leider - Pech gehabt.. Es kommt wirklich drauf an was du unterschrieben hast! Im Zweifelsfall geh zum Anwalt und lass dich beraten (die beißen nicht, und eine Beratung ist auch nicht sooo teuer).

Der Verkäufer ist dazu verpflichtet dir alle Mängel an dem KFZ zu nennen, sonst ist der Kaufvertrag nichtig und du kannst das Auto zurückgeben und dein Geld zurückverlangen.

Dazu muß dem Verkäufer nachgewiesen werdne, daß er von den Mängeln Kenntnis hatte. Das ist ein sehr schweres Unterfangen.

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@turalo

Nein das stimmt nicht so ganz. Wenn du beispielsweise ein Auto privat kaufst und es dann nach deiner Zeit an einen dritten weitergibst und dieser dann merkt, dass ein Schaden dran war, von dem du aber nichts wusstest weil der Schaden noch aus erster Hand kam, dann kann dieser Wagen trotzdem wieder abgelehnt werden.

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Suche einen Anwalt auf und schildere den Fall. Womöglich kannst du den Verkäufer verklagen und auch bei der Polizei anzeigen!

Meine Güte hier muss man echt den Kopf schütteln.

Kauft ein 11 (!!!) Jahre altes ASIA-Billigst-Auto, welches die vom Hersteller vorgesehene Lebenszeit schon um mind. 4 Jahre überschritten hat und wundert sich über Verschleisserscheinungen und Mängel. Solche Kisten kaufen nicht mal die Auto-Exporteure. Die will selbst in Afrika keiner haben.

TÜV: Es gibt kleine Werkstätten zu denen der mobile Tüv kommt. Dort hat man meist keine Rüttelplatten oder ähnliche Technik um Achsmängel zu entdecken. Dort rüttelt man von Hand am Reifen und wenn der nicht abfällt hat der Wagen bestanden. (Schon selbst erlebt!!!)

Tipp: Lass die Mängel beseitigen und versuche dir das Geld beim Vorbesitzer zu holen.

Daran habe ich auch schon gedacht.... ich werde die groben Mängel beseitigen und die Rechnungen mittels eines Rechtsanwalts an den Verkäufer schicken... ! Ist doch ein guter Weg oder ? Mir wurde seitens des Rechtsanwalts gesagt, dass innerhalb von ein paar Kilometern kein Querlenker kaputt geht und die Tür auch nicht und dies hätte beim TÜV funktionsfähig sein müssen.

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@kstarke

ich werde die groben Mängel beseitigen und die Rechnungen mittels eines Rechtsanwalts an den Verkäufer schicken... ! Ist doch ein guter Weg oder ?

Für die Werkstatt und deinen Rechtsanwalt sicher, die verdienen doch gut an dir :-)

Der Privatverkäufer haftet nur für bei Übergabe nicht vorhandene "Beschaffenheit (...), die bei Sachen der gleichen Art üblich ist und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann", § 434 Abs. 1 Nr. 2 BGB.

Meint: Der Wagen ist 11 Jahre alt, knapp 166.000 km über Stock und Stein gelaufen und darf erwartbar Querlenkerschäden aufweisen :-O

Die führend zwar allmählich schleichend zu verändertem Fahrverhalten, müssen dem Käufer aber keineswegs aufgefallen oder gar bekannt gewesen sein, zumal er schriftlich hat, dass sie wenige Wichen vorher zu keiner Beanstandung bei der HU führten :-)

Behauptet man dennoch arglistige Täuschung oder gar Betrug des Prüfers, ist das ein Straftatbestand :-)

Im Ergebnis hats du garnichts - bis auf die Erkenntnis, dass man ohne Probefahrt, vertragliche zugesicherte Eigenschaften und Sachverständigenprüfung eben keinen 11 Jahre alten Gebrauchtwagen kauft, wenn man keine Ahnung davon hat :-)

G imager761

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und versuche dir das Geld beim Vorbesitzer zu holen.

Blödsinn - was hat der damit zu tun?

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@imager761

Der Vorbesitzer ist der Verkäfer, der ihm die Zitrone verkauft hat.

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Okay, wegen der nicht realisierten Probefahrt hast Du ja schon entsprechendes Echo erhalten. Der Hinweis im Kaufvertrag:unter Ausschluß der Sachmängelhaftung ist natürlich auch sehr unpraktisch.

Nun, was der Werkstatt Mensch sagt kannst und darfst Du erst einmal nicht als Basis sehen wenn es darum geht hier einen schlagkräftigen Beweis aufführen zu können.

Die Beweislast liegt nun definitiv bei Dir. Du musst beweisen können, dass der vorherige Halter von den Mängeln wusste. Und das ist schwierig. wenn nicht unmöglich. Auch dass der Wagen in diesem Zustand auf "illegale" Art und Weise durch den TÜV gekommen ist, gilt es von Dir zu beweisen. Auch hier: sehr schwierig

Fakt: Du solltest Dir einen Anwalt suchen und mit diesem das Thema besprechen. Vielleicht sieht dieser eine Möglichkeit die Kuh vom Eis zu bekommen, dafür sind die Jungs ja da. Definitiv wird das erst einmal Dein Budget angreifen. Sprich der Anwalt, ein entsprechendes technisches Gutachten sollen und wollen bezahlt werden.

Da keiner Kenntnis darüber hat wie viel Geld Du für den Wagen ausgegeben hast, kann man auch nicht sagen ob sich der Aufwand lohnt oder Du das Ganze als gruselige Lebenserfahrung abbuchst.

Grundsätzlich gilt

Autokauf nie ohne Probefahrt

Hat man keine Ahnung von der Materie immer eine Person mitnehmen die sich auskennt.

Hat man keine Person zur Hand, dann mit dem Wagen vor Kaufabschluss zum TÜV und checken lassen. Das Geld sollte man bereit sein zu investieren.

Steht das Auto unangemeldet vor der Tür, dann direkt den Hof wieder verlassen.

Sorry - ich denke Du hast richtig Arbeit am Hals. Einfach wird das nicht.

Mit so einem Fall würde ich zum Anwalt gehen. Wegen arglistiger Täuschung kannst du vom Kaufvertrag zurücktreten und evtl. Schadensersatz verlangen!

Was steht im Kaufvertrag? Bei arglistiger Täuschung (du musst das nachweisen) ist der Kaufvertrag nichtig.

Im Kaufvertrag steht, dass das Kraftfahrzeug unter Ausschluß der Sachmängelhaftung verkauft wird.

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Im laufe des Tages stellte sich heraus, als ich den TÜV kontaktierte, dass die Mängel an der Vorderachse schon bei der ersten Untersuchung beim TÜV festgestellt wurden. Die Person vom meinte, dass der Fehler aber bei der zweiten Untersuchung bereinigt wurden. Und glaubt, dass sie die alten Teile nach der Untersuchung wieder eingebaut haben, um Gewinn aus dem Fahrzeug zu ziehen. Nun ist es so, dass der Verkäufer die Mängel bei einer befreundeten Werkstatt beheben will. Und irgendwie traue ich dem nicht und werde dies von einem Sachverständigen vom TÜV im Nachhinein prüfen lassen. Oder wie würdet ihr dies machen???

Du wirst einen Sachverständigen konsultieren müssen der belegt das es sich um verschwiegene Mängel handelt. Und damit kannst du zum Anwalt gehen.

Ich hoffe du hast alles schriftlich...sonst nützt es dir gar nichts....

Nimm dir einen Anwalt.

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