Habe Angst bei der Entbindung alleine zu sein?

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13 Antworten

Er sollte mit seinem Vorgesetzen sprechen und ein Zeitfenster von plus/minus zwei Wochen vom errechneten Entbindungstermin aus nennen.

Da ist man dann mehr oder weniger "auf Abruf". Mein Mann durfte damals zweimal (zwei Kinder) problemlos der Arbeit fernbleiben, nach Anruf eben, war dann halt Abzug von Urlaubstagen.

Außerdem ist es aber auch so: Ein Baby, gerade beim ersten Kind, kündigt sich über einen längeren Zeitraum an (meistens). Es ist nicht so wie im Fernsehen, daß eine Hochschwangere plötzlich mitten aus dem Leben sich ans Kreuz greift und brüllt "meine Wehen haben eingesetzt ruf den Krankenwagen!"

Sondern die Wehen kommen anfangs fast unbemerkt, unregelmäßig, bis man dann merkt "hoppla, könnte losgehen" und dann ist noch genug Zeit, Bescheid zu sagen, der Mann kann eventuell sogar ganz normal den Arbeitstag beenden.

Als Erstgebärende erst ins Krankenhaus fahren, wenn die Wehen regelmäßig alle 6 - 7 Minuten kommen, oder Fruchtwasser abgeht. Da hat dein Mann noch genug Zeit den Arbeitsplatz zu verlassen. Ganz im Notfall kann er ja ins Krankenhaus nachkommen.

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Kommentar von Sarahsofi
11.12.2015, 20:17

Super , danke.

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Gegebenenfalls steht deinem Mann sogar hierfür Sonderurlaub (Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit) zu!

Unterliegt sein Arbeitsverhältnis einem Tarifvertrag oder ergeben sich besondere Bestimmungen zum Sonderurlaub aus einer Betriebsvereinbarung bzw. dem Arbeitsvertrag selbst? Sonderregelungen gibt es auch für Beamte.

Liegt keine spezielle Regelung vor, dann kommt es auf die gesetzliche Regelung des § 616 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) an. Dieser ist grundsätzlich auf alle Arbeitsverhältnisse anwendbar. Grundsätzlich gibt es keine spezielle Regelung, die den Sonderurlaub für Väter bei der Geburt des eigenen Kindes regelt. Der § 616 BGB gewährt jedoch eine bezahlte Freistellung von der Arbeit, wenn der Arbeitnehmer für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund und ohne eigenes Verschulden an der Arbeit verhindert ist. Aus dieser Regelung kann der Vater einen Anspruch auf Sonderurlaub für die Geburt des eigenen Kindes ableiten, jedoch nicht am Wochenende oder im Urlaub. Die Voraussetzungen hierfür sind: • Persönliche Gründe (wie zum Beispiel die Geburt des eigenen Kindes). • Eine verhältnismäßig nicht erhebliche Dauer der Freistellung (i.d.R. 1 bis max. 2 Tage).

Dein Mann soll das rechtzeitig mit seinem Arbeitgeber klären.

Alles Gute für dich!

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hör mal wenn dein baby sich ankündigt, dann kann man als werdender vater , der seinen betrieb informiert hat, sofort verlassen und zu dir eilen, zeige mir den, der dafür kein verständnis hat. er kann sich ja freinehmen an diesem tag man braucht das doch nur mit seinen kollegen einbischen abzustimmen.

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Die Frage finde ich als 15 sogar bisschen komisch :D Liegt wahrscheinlich an der Schwangerschaft ? :D Natürlich darf er zu dir kommen wenn du entbindest welcher Arbeitgeber würde das verbieten?

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Die meisten Arbeitgeber sind da kulant. Das sollte idR kein Problem sein, frei zu bekommen. Es steht im auch Sonderurlaub zu.

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Es liegt am Arbeitgeber. Ich persönlich kenne aus dem Freundes - und Bekanntenkreis keine Geschichte, wo der Arbeitgeber den Angestellten nicht hat gehen lassen. Er sollte bescheid sagen, das es im Zeitraum xy soweit sein kann.

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was für eine Frage - "hallo, ich muss jetzt(!) sofort los weil meine Frau bekommt gerade ihr Kind" wird wohl niemand so recht begeistern wenn er vorher noch nie bei irgendwem kundgetan hat, das so was demnächst ansteht - auf solche Überraschungen kann jeder Arbeitgeber verzichten (und wird seinen Unmut auch Ausdruck verleihen - wenn nicht sofort, dann später).

Aber wenn er diese Umstände frühzeitig den Kollegen (und vor allem den Chefs!!) mitteilt, dann herrscht (normalerweise) ein ganz beachtliches Verständnis dafür und man wird ihm - so weit es irgend geht - auch entsprechend entgegen kommen.

Also: falls er daraus bisher ein Geheimnis gemacht hat und das beibehalten will, wird er mit einem Spontanverschwinden auf wenig Verständnis stoßen. Sind dagegen insbesondere die Chefs und Kollegen rechtzeitig genug über den Umstand (und den ungefähren Termin) informiert, dann klappt auch sein "Verschwinden" (im Regelfall jedenfalls).

Viel Glück übrigens - wird schon klappen.

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Kommentar von Sarahsofi
11.12.2015, 20:11

Danke :)

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Dein Mann kann natürlich nicht einfach seine Arbeitsstelle verlassen, wenn euer Baby im Anmarsch ist!

Er sollte rechtzeitig seinen Arbeitgeber informieren, zu welchem ungefähren Zeitpunkt er kurzfristig freigestellt werden möchte. Das gibt i.d.R. keine Probleme. Dann reicht nachher eine kurze Ansage, wenn es losgeht.

Alles Gute für euch und euren Nachwuchs!

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Hallo, ob es eine feste Regel gibt, weiß ich leider nicht. Allerdings werden die wenigsten Arbeitgeber etwas dagegen haben, dass er seinen Arbeitsplatz vorzeitig verlässt, wenn es um eine Entbindung geht. 

Aber er sollte schon vorher den ungefähren Termin mitteilen und fragen ob es in Ordnung geht. Notfalls kann er ja vielleicht Urlaub einreichen, wenn er noch genügend hat.

Aber wie gesagt einfach mit dem Chef reden. Er wird bestimmt Verständnis dafür haben :)

Viel Glück euch und euer hoffentlich gesundes Baby :)

LG

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Kommentar von Sarahsofi
11.12.2015, 20:03

vielen dank :))

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Er soll am besten mal bei seinem AG nachfragen, ob er dann auch kurzfristig Urlaub haben kann.

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Du bist nicht allein,dein Kind ist bei dir...und die Hebamme und kompetente Personen auch...habe Vertrauen.Bei der Geburt seines Kindes wird jeder werdende Vater von seinem Chef sicherlich frei bekommen.....er kann es ja rechtzeitig ankündigen...


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am besten bespricht er das mit dem Arbeitgeber. Die meisten lassen ihre Leute da sofort gehen. (Es sei denn, er ist Arzt und mitten in einer OP oder sowas).

Bei uns war das immer gar kein Problem. Früh genug mit dem Chef besprochen und auch mit den Kollegen, die im Notfall dann eingesprungen wären - und dann ging das.

Alles Gute!

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Mach das lieber in einem Krankenhaus. Die haben zeit und Ahnung. Oder ist dein Mann Arzt?

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Kommentar von isebise50
11.12.2015, 22:36

???

Die Fragestellerin hat doch mit keiner Zeile eine Hausgeburt ohne Hebammenbetreuung erwähnt.

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