Habe als Hartz IV Empfänger ein Haus geerbt. Muß ich das verkaufen?

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3 Antworten

Zum Verkauf kann dich sicher keiner zwingen !

Grundsätzlich ist aber ein Erbe einmaliges Einkommen,was nach Abzug von geringen Freibeträgen auf die Leistungen angerechnet wird.

Diese Freibeträge können dann z.B. aus der so genannten 30 € Versicherungspauschale pro Monat bestehen,dazu könnten ggf.noch Beiträge für gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen kommen,wie z.B. die KFZ - Haftpflicht und dazu evtl.noch Beiträge die in die Riester Rente eingezahlt werden.

Wenn du das Haus selber bewohnen möchtest,dann käme es auf die Angemessenheit an,also wie groß dieses Haus ist und wie viele Personen einziehen würden.

Man geht bei der Angemessenheit davon aus,dass einer 4 köpfigen Familie 120 qm zustehen,bei einer Person würden es ca. 90 qm sein.

Würde es dann größer sein,dann könntest bzw.müsstest du einen Teil vermieten,denn du bist angehalten deine Bedürftigkeit zu verringern oder ganz zu beenden.

Was dir also im schlimmsten Fall passieren könnte ist,dass man dir das geerbte Haus 6 Monate auf deine Leistungen anrechnet,also nicht nur deine bezogenen Leistungen,sondern auch der Beitrag der an die KK - gezahlt wird.

Du würdest dann ggf. diese 6 Monate Leistungen nur in Form eines zinslosen Darlehens bekommen,was du dann zurück zahlen müsstest.

Nach diesen 6 Monaten wird das einmalige Einkommen zum Vermögen und da es sich hier nicht um Bargeld handelt,wird das Haus dann zum privilegiertem Vermögen,gilt dann also als nicht zu verwertendes Vermögen und du bekommst normal deine Leistungen weiter.

Es würden also max. diese 6 Monate bleiben,die dann ggf.zurück zu zahlen wären.

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Nein, warum denn auch? Viel Glück!

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Nein musst du nicht nur wenn du vor hast es zu vermieten bekommst du wenigernoder sogar garkein Hart IV mehr

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