hab schon viel gesucht und nichts gefunden, darf gern lustig sein, sollte nicht allzu sehr auf Religion abzielen, aberauf Weihnachten, soll ein Gedicht sein?

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4 Antworten

Hab mal vor langer Zeit ein lustiges Gedicht von Johann König gehört

Es war einmal ein Weihnachtsmann, 

der hatte keine Handschuh an. 

Da traf er einen Nikolaus, 

und zog dem seine Handschuh aus. 

Der Niklaus nun, der arme Wicht, 

der hatte keine Handschuh nicht. 

Da froren ihm die Dinger ein, 

gemeint sind seine Fingerlein. 

Und weinend lief er, und zu Recht, 

zu Onkel Ruprecht,seinem Knecht. 

Du Ruprecht, meine Hände frieren, 

ich kann kaum mehr urinieren. 

Warum host kei Handschuh an? 

Die klaute mir der Weihnachtsmann! 

Der Weihnachtsmann, das dicke Schwein, 

bescherrt dir diese Höllenpein? 

Für diese Sache wird er büßen, 

wir werden ihm das Fest versüßen! 

Ich habe auch schon einen Plan, 

wir sägen seinen Schlitten ahn! 

Und die beiden, ritsche, ratsche, 

liegen in der kalten Matsche, 

und beginnen sehr verwegen 

Schlittenbeine anzusägen, 

während er, der Weihnachtsmann, 

tut, was er am besten kann, 

nämlich seinen Beutel leeren, 

und naive Kids bescheren. 

Plötzlich kommt er welche Tücke, 

früher als geplant zurücke, 

während beide sehr verschwiegen 

noch unter dem Schlitten liegen. 

Und schon sitzt er heidewitz, 

auf des Schlittens weichem Sitz, 

der leise knarrt und dann ganz schlicht, 

unter ihm zusammen bricht. 

Grauer Matsch verfärbt sich rot, 

Nikolaus ist sofort tot. 

Ruprecht stirbt ne Stunde später, 

in nem Arm vom Sanitäter. 

Und was lernen wir daraus: 

Wer andern eine Gräbe grubt, 

sich selber in die Hose pupt.

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Kein Schnee

 

Der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten,
hat noch niemals so gelitten,
kein Schnee für seines Schlitten Kufen,
er muss den Pannendienst wohl rufen.

Der Engel vom ADAC,
sagt auch verzweifelt nur ohje,
für Schlitten hab ich keine Reifen,
das müssen leider sie begreifen.

Ein großer Laster muss nun her,
der Schlitten ist ja furchtbar schwer,
der Weihnachtsmann, er schuftet fleißig,
doch überall ist Tempo 30.
So kommt's Geschenk nicht pünktlich an,
es ärgert sich ein jedermann,
dem Weihnachtsmann wird's schon ganz flau,
denn nun steckt er im Riesenstau.

Die Rentiere stehen da und lachen,
was macht der Alte bloß für Sachen,
sie könnten sich vor Freude biegen,
er hat vergessen, wir können fliegen.

So kriegt auch diesmal jedes Kind,
ganz sicher sein Geschenk geschwind,
denn würde das mal nicht so sein,
der liebe Gott ließ es schon schnei'n

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Feste von Heinz Erhardt

Der Karpfen kocht, der Truthahn brät,
man sitzt im engsten Kreise
und singt vereint den ersten Vers
manch wohlvertrauter Weise.

Zum Beispiel “O, du fröhliche”,
vom “Baum mit grünen Blättern” -
und aus so manchem Augenpaar
sieht man die Tränen klettern.

Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum
ist völlig unverständlich;
man sollte lachen, fröhlich sein,
denn ER erschien doch endlich!

Zu Ostern – da wird jubiliert,
manch buntes Ei erworben!
Da lacht man gern – dabei ist er
erst vorgestern gestorben.

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Der Schnee is schee
Juchee juchee

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