Hab nur kleine frage über ein verb auf deutsch..natürlich ist so blöd für euch aber für mich eine sache weil ich deutschlernender bin?

7 Antworten

Ein Gönner ist eine (früher meist wohlhabende oder einflußreiche) Person, die einer anderen etwas wohlwollend (unterstützend oder mit Freude, um das zu beschreiben) erlaubt oder ermöglicht; das Verb ist "gönnen". ("Ich erlaube es Dir mit Freuden, obwohl ich es nicht müßte") oder ("Ich gebe Dir für etwas Geld oder eine andere Sache, damit Du etwas tun kannst, was Dir sonst nicht möglich wäre") Beispiel: Ich gönne Dir das Eis (kannst 10 Kugeln essen, statt sonst nur 2, weil ich Dir es erlaube oder bezahle) Ich gönne Dir den Spaß (kannst Du machen, hab nichts dagegen), Ich gönne Dir den Gewinn (kannst Du haben, obwohl mir die Hälfte zusteht)

"Life ist too short ..." ich muß ein Überflieger sein, ich konnte schon mit 6 Jahren perfekt deutsch ;-)

Ja, gönnen, das ist schwer, ein ziemlich einzigartiges Wort. Wie du auch schon festgestellt hast, trifft es kein Synonym wirklich.
Vielleicht liegt das Geheimnis in einer Großzügigkeit, die damit zum Ausdruckgebracht wird, wenn ich jemandem oder mir etwas Gutes gönne. Ein Wort und eine Einstellung nicht für den Alltag, schon etwas besonderes.
Die positive Bedeutung zeugt von Großzügigkeit und auch Gutmütigkeit. Es gibt aber auch noch die negative Bedeutung, die etwas gehässiges hat (wieder so ein nicht alltägliches Wort). Dabei steht das positiv besetzte Wort "gönnen" in Kontrast zu dem bösen Wunsch und macht ihn dadurch noch böser. Dazu ein Beispiel (ein Witz):
Eine Frau steht morgens vor dem Spiegel, die Haare hängen fettig herunter, das Gesicht verquollen, dicke Tränensäcke unter den Augen, einen abgewetzten, alten Morgenmantel um die Schultern. Sie sieht sich lange an, dann sagt sie zu ihrem Spiegelbild: "Die (Ausdruck vom System beanstandet) gönne ich ihm."

Vielleicht kommt die gefühlsmäßige Färbung dieses Wortes am besten im Kölner Dialekt zum Vorschein. Der Kölner sagt: "Man muß auch jönne (gönnen) könne (können)".

Gönnen bedeutet immer auch etwas über die eigenen Verhältnisse zu leben. Ich gönne mir das Wellnesswochende, heißt auch eigentlich ist es zu teuer und ich habe wichtigeres zu tun. Äquivalent wäre: man lebt nur einmal. Jemandem etwas gönnen oder eben nicht, heißt zugunsten des anderen zurüchzustecken oder nicht. Ich gönne Dir die Beförderung: Du hast es Dir verdient, ich wäre aber selber auch gerne befördert worden

Warum können manche nicht den anderen etwas Spaß gönnen? Würdet ihr mit so jemand noch gemeinsam weg gehen?

Ich habe ein paar Kumpels. Ich gehe ab und zu mit denen weg. Mit 3 davon regelmäßig. Jetzt natürlich nicht mehr so oft wie früher. Bin verheiratet und habe einen Sohn von 9 Jahren. Da kann man natürlich nicht jedes Wochenende weg gehen. Jetzt komme ich zu dem Problem was mein Kumpel und mich an dem anderen extrem ankotzt. Gestern Abend war es wieder so. Wir sind gemeinsam ausgegangen. Mein Kumpel ist momentan solo. Da hat er jemand kennen gelernt. Er hat sie bei der Veranstaltung kennen gelernt. Er hat sie davor nicht gekannt. Er ist dann die meiste Zeit bei ihr geblieben. Der andere hat sich dann aufgeregt und gemeint, dass das nicht in Ordnung ist. Schließlich wären wir gemeinsam aus gegangen. Er hat sich immer wieder bei denen eingemischt. Da wurde mein Kumpel verständlicherweise stink sauer. Einem Kumpel kann man doch auch mal was gönnen. Wenn man gemeinsam weg geht heißt es doch noch lange nicht, dass man den ganzen Abend zusammen abhängen muss. Bei mir hat er das früher auch immer gemacht, als ich noch solo war. Wir haben ihm schon öfters gesagt er soll damit aufhören. Gestern ist uns dann der Kragen geplatzt. Wir haben zu ihm gesagt, dass das letzte mal war, dass wir mit ihm gemeinsam weg gegangen sind. Wir sind etwas später als sonst nach hause gegangen. Ich persönlich gönne meinen Freunden auch was. Das hat den anderen auch aufgeregt, dass wir später als sonst nach hause gegangen sind.

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Warum ist "früh" laut Duden ein Adjektiv und ein Adverb (im Online-Duden finden sich zwei getrennte Einträge, welche inhaltlich identische Beispiele nennen)?

früh

Wortart: ℹ Adverb

Wort mit gleicher Schreibung: früh (Adjektiv)

Für beide Wörter findet sich der identische Eintrag zur Rechtschreibung:

Worttrennung: früh

frü|her, am frühs|ten oder am frü|hes|ten

Groß- und Kleinschreibung: von früh bis spät; von morgens früh bis abends spät; ich muss immer morgens früh aufstehen (aber frühmorgens hat es noch geregnet); morgen früh, besonders österreichisch auch morgen Früh schlafe ich aus; frühstens oder frühestens; frühestmöglich

Getrennt- und Zusammenschreibung: allzu früh; von früh auf; früh verstorben oder frühverstorben; früh vollendet oder frühvollendet

Bedeutung von "früh" (Adverb):

Bedeutungsübersicht: morgens, am Morgen

Beispiele: heute früh, [am] Dienstag früh; kommst du morgen früh?; er arbeitet von früh bis spät [in die Nacht] (den ganzen Tag)

Bedeutung von "früh" (Adjektiv):

Bedeutungsübersicht: in der Zeit noch nicht weit fortgeschritten, am Anfang liegend, zeitig; früher als erwartet, als normalerweise geschehend, eintretend; frühzeitig, vorzeitig

Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/frueh...

Danke!

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