Hab komplett den Spaß am Leben verloren, was soll ich noch tun?

3 Antworten

Servus Moritz4090,

eine längere depressive Episode erlebt zu haben ist doch abgefahren. Es passiert für dich und nicht dir. 

Kämpfe nicht gegen das depressive Gefühl an, dass ist vergleichbar damit, wie als wenn du ein Kaugummi auf eine Kontrolleuchte in einem Auto klebst. Ist das Problem davon gelöst? 

Der beste Weg, der mir geholfen hatte wieder Spaß am Leben zu finden, war das erzielen von Resultaten. Etwas zu Ende zu bringen und dabei reichen Kleinigkeiten. Wenn du versuchst gleich eine Doktorarbeit zu schreiben, dann bueno notte. 

Strukturiere dein Tag durch, nimm dir einige Aktivitäten vor, die du schon immer machen wolltest doch nie dazu kamst. 

Spaß definiert jeder für sich, daher kann ich dir keine Problemlösung hier anbieten. Probiere etwas herum.

Du kannst mir auch gerne schreiben, wenn du längere Hilfe brauchst. 

Beste Grüße 

Alex

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Danke für deine schnelle Antwort! Ich werde mich nachher auf jedenfall mal bei dir melden. Grüße Moritz

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@Moritz4090

Eine Sache in deinem Interesse noch. Jetzt ist jetzt, später und morgen ist niemals. 

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Hallo Moritz4090,

solche Infekte sind anstrengend und der Körper muss sich erholen!

Am Anfang würde ich erst mal 30 Minuten Spazieren Gehen und die Alltäglichen Dinge, aber mit Pausen, machen.

Geduld mit sich haben!

Gesund Kochen hilft bei beiden!

Bei Depression helfen folgende Nahrungsmittel: Probiotische Joghurt, Beeren, Fisch, Obst und Gemüse.

Eine Ausgewogene Ernährung hilft Langfristig wie auch Regelmäßige Mahlzeiten.

Trinken: 2-3 Liter Tee und Wasser pro Tag

Ausreichend Schlaf 6-8 Stunden. Jeden Tag zur selben Zeit zu Bett gehen. Die Routine hilft!

Ein Notfallkoffer solltest du haben mit Dingen die dir Helfen wenn es dir Schlecht geht! Hier einige Beispiele die du Vielleicht ausprobieren magst:

Notballnummern: Eltern, Freunde

Stressabbau:

- Eine Tasse Grünen Tee

- Abstand Methode: Jeweils 1 Minute den Abstand zwischen den Augen brauen fühlen anschließend den Abstand zwischen den Nasenlöchern erfüllen danach den Abstand zwischen den Mundwinkel fühlen.

- 10 mal Tief Atmen: Jeweils 3-4 Sekunden Einatmen, Halten und Ausatmen.

Anschließend sich mit etwas beschäftigen.

- Massage hilft sowohl gegen die Rückenschmerzen als auch der Depression. Kann vom Arzt verordnet werden!

- Erlernen einer Entspannungstechnik wie Progressive Muskelentspannung

Langfristig ist es gut sich in eine Tanzschule anzumelden das ist Gut für den Rücken als auch für die Depression. Wenn es jetzt schon geht dann sofort wenn es die finanziellen Verhältnisse zulässt.

Ein Online Unterstützung Programm wie zum Beispiel Novego hilft auch Kostenpunkt Euro 177.- eine ganze Reihe von Krankenkassen übernehmen die Kosten. Einfach bei ihrer Krankenkasse anrufen und Nachfragen.

Für die Rückenschmerzen Thermacare  aus der Apotheke!

Gute Besserung!

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Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Wird mir sicherlich eine außerordentliche Hilfe sein in der nächsten Zeit. Liebe Grüße Moritz

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Grüß Dich, Moritz,

ja, Moritz 125 hat sehr gut geschrieben - les es Dir bitte mehrmals durch - am Besten - mal kopieren und als "Spickzettel" in die Tasche legen - und immer mal nachlesen - und versuchen es zu beherzigen!!! Das wäre "eine Seite" der Medaille, möchte ich sagen - aber - es gibt noch etwas...

;-)

Als ich Schwierigkeiten hatte, entsann ich mich eines irgendwo Mal gehörten Spruches: "Wenn die Not am Größten, ist Gott am Nächsten!"

Unser Dilemma heute ist oft, dass Menschen mit ihren Problemen zu lange "versuchen" alleine fertig zu werden... Irgendwann geht "man" dann evtl. doch zum Arzt, der einen mit ein paar Pillen wieder zum "funktionieren" bringen soll - was aber oft nicht klappt...

In der Bibel steht "hierzu" ein Hinweis - von wegen "Gott am Nächsten" -
den man beachten
oder ignorieren kann:
"Ist jemand von Euch krank, so lasse er die Ältesten der Gemeinde über Euch beten...."
Und es steht auch dort, dass man Gott als Jünger Jesu um Heilung bitten kann... Gott will sich finden lassen - damit man IHN bitten kann.

Heute meinen viele Menschen, dass sie keinen Gott mehr benötigen, weil der Strom aus der Steckdose und Nahrung aus dem Supermarkt kommt -

aber die Frage, "wer" für das Wachstum der Pflanzen erst "sorgt", bleibt bei dieser Betrachtung unbeantwortet... Zum Glück für die Menschheit gibt es "noch" genügend "unmoderne" Menschen, die trotzdem Gott anerkennen - trotzdem beten, trotzdem DANKEN.... - und der Witz dabei ist, dass viele Menschen erst über eigene erlittene Not GOTT in seiner Güte für uns erkannt haben - und sich "heute" fragen, wie sie ohne Gott leben konnten...

Ich wünsche Dir Gottes Segen... "Suchet - so werdet ihr finden" - lässt ER uns sagen... Wer Gott gefunden hat, weiß immer auch etwas ERFÜLLENDES mit dem eigenen Leben anzufangen!

Ich wünsche Dir Gottes reichen Segen!

güko

Gibt es eine Angst vor neuen Erfahrungen (Keine Zuversicht)?

Oder bin ich automatisch depressiv, wenn ich mich vor neuen Erfahrungen fürchte?
Ich bin in psychotherapeutischer Behandlung wegen meiner andauernden Schlafstörungen. Manchmal komme ich mir vor wie ein Versuchskaninchen. Der Grund dafür liegt, so vermute ich, in den Medikamenten, die ich verschrieben bekommen habe. Zwei blutdrucksenkende Medikamente - von meiner Hausärztin verschrieben können laut Beipackzettel bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen, also dem genauen Gegenteil. Das hat mich ins Grübeln gebracht. Ich fühle mich schlapp und abhängig von den Ärzten und ihrer Medikation. So was wie Zuversicht oder Aufbruchstimmung empfinde ich nicht, das Leben macht einfach keinen Spaß mehr. Auch meine Hobbies reißen es nicht raus.

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Keinen Bock mehr auf Fussballverein

Also ich bin 14 Jahre alt und in einem Fussballverein.Ich wechselte erst vor einem halbem Jahr dorthin da der alte Verein Pleite ging.Ich merkte früh das alle besser sind als ich,aber da unser Trainer sehr aufdringlich war, bin ich dann doch dort hingegangen.Es hat mir schon immer keinen Spaß gemacht dort zu sein, da ich nicht gut bin und deswegen auch unbeliebt bin.Das größte Problem ist der Druck (jetzt kommt bestimmt sowas wie jeder macht mal Fehler ich versuche auch das zu verstehen aber es will nicht in meinen Kopf rein)Vor jedem Spiel ist mir schlecht und ich bekomme Schweißanfälle wenn ich über das baldige Spiel denke schon meistens morgens.Ich habe aber Angst aus dem verein zu gehen weil meine Eltern meinen ich koppel mich aus dem leben ab und gucke nur noch Fernsehen.Das könnte echt so kommen weil ich sonst nicht viele Hobbies habe also eigentlich keins außer skaten und mit Feunden treffen und so was.Außerdem habe ich Angst fett zu werden.Zu einem anderen Verein kann ich nicht wechseln da wir in einem "Dorf" leben und es dort keine weiteren gibt,außerdem hat keiner Zeit mich irgendwo weiter weg hinzufahren.Was soll ich jetzt machen?Soll ich mich abmelden?Soll ich da bleiben obwohl ich keinen Spass hab?Was soll ich tun!! 

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