H-Kennzeichen , was muss man beachten?

7 Antworten

Einen baugleichen Motor darfst du einbauen, auch, wenn er aus einem neueren Baujahr stammt.

Den alten Motor generalüberholen zu lassen (wodurch er praktisch neu ist), darfst du natürlich auch.

Du darfst auch einen anderen Motor einbauen, sofern er auch zur damaligen Zeit hätte eingebaut werden können.

Im Zweifelsfall frag besser vor dem Umbau beim TÜV nach, ob das, was du vorhast, das H-Kennzeichen erhält. Dann bist du auf der sicheren Seite.

So allgemein würde ich nicht sagen, dass man einen anderen Motor nicht einbauen darf. Solange der in der in der gleichen Baureihe war, oder ähnliches. Man darf ja auch z.B. Tuningmaßnahmen aus der damaliegen Zeit vornehmen. Ich würde einfach beim TÜV nachfragen, - und nicht locker lassen, die haben ja bekanntlich kein Bock zu arbeiten. Solange rumfragen bis einer sagt ja, und dann holst du es dir schriftlich bevor du den Motor tauscht!

In Deutschland genießen Besitzer von Oldtimern für ihre Fahrzeuge steuerliche Vergünstigungen, zu erkennen am H am Ende des Kfz-Kennzeichens (Formalbeispiel ORT-DE 12H), wobei das H für Historisches Fahrzeug steht. Das Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein. Alle Fahrzeuge, die vor dem 1. Juli 1969 gebaut bzw. erstzugelassen wurden, sind von der Abgasuntersuchung befreit und dürfen ohne Plakette in sämtliche Umweltzonen einfahren. Auch die Versicherungskosten sind oftmals niedriger, soweit das Angemeldetsein eines weiteren „normalen“ Alltags-Fahrzeugs darauf hindeutet, dass der Oldtimer nur zum Vergnügen unterhalten wird. Das H-Kennzeichen wird erst nach einer technischen Untersuchung zugeteilt, in der der originale bzw. zeitgenössische und gut erhaltene Zustand des Fahrzeugs bestätigt wird. Bei veränderten Fahrzeugen (Leistungssteigerung, Fahrwerksumbauten) oder durch alltägliche Verwendung abgenutzten Altfahrzeugen verweigern die technischen Prüfer oftmals den H-Status. Der Vorteil dieses Status liegt in einer pauschalen Kfz-Steuer (2005: 191,73 Euro im Jahr), die nicht vom Hubraum des Motors und dem Vorhandensein eines Katalysators abhängt. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes waren im Dezember 2007 deutschlandweit 160.470 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen ausgestattet

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