Gymnasium Mathe - Hilfee?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Hallo,

es gibt hier unterschiedliche Erklärungen:

Möglicherweise war Dein Matheunterricht bis einschließlich Klasse 10 recht lasch, so daß Dir jetzt wichtige Grundlagen fehlen, um weiterzukommen.

Vielleicht warst Du auch ein recht schematisches Denken gewohnt und hast viel auswendig gelernt anstatt zu verstehen, was mathematisch passiert.

Oder Du hast einen Lehrer, der den Stoff nicht erklären kann - dann sollte es aber in der Nachhilfe klappen, denn dreimal 90 Minuten pro Woche an Nachhilfe sind eine Menge.

Du kannst - möchtest Du in Mathe jemals wieder Fuß fassen - nur sehen, daß Du Dich wieder mit den Grundlagen beschäftigst: Wie löse ich Gleichungen nach Variablen auf? Wie klammere ich gemeinsame Faktoren aus? Was sind binomische Formeln und wie wendet man sie an? Wie trage ich Punkte in ein Koordinatensystem ein? Wie bestimme ich eine Geradengleichung, wenn ich zum Beispiel zwei Punkte gegeben habe? Was ist ein Sinus, ein Kosinus, ein Tangens? Wie erkenne ich, wann ich welche dieser Winkelfunktionen benutze? Was bedeuten das Kommutativ-, das Distributiv- und das Assoziativgesetz?

Wie mache ich Brüche gleichnamig? Wie teile ich durch einen Bruch? Welche Sätze gelten in rechtwinkligen Dreiecken: Satz des Pythagoras, Höhensatz, Kathetensatz? Wie werden diese Sätze hergeleitet/ bewiesen? Was sind die Strahlensätze, der Sinus- und der Kosinussatz?

Sieh Dir vor allem die Beweise für diese und andere Gesetze an und versuche sie nachzuvollziehen. Hier lernst Du mehr an Mathematik, als wenn Du nur nach irgendwelchen Schemata irgendwelche Rechenaufgaben löst. Lerne die mathematische Ausdrucksweise zu verstehen und zu begreifen, warum Mathematiker sich manchmal scheinbar so umständlich ausdrücken, obwohl in mathematischen Sätzen nach Möglichkeit kein Wort zuviel oder zu wenig vorkommt.

Solange Du die Grundlagen nicht begriffen hast, bringt es nichts, sich nur auf den nächsten Test vorzubereiten, indem Du irgendetwas auswendig lernst ohne es zu verstehen. Pfeif auf den Test und beginne, mathematisch zu denken, ansonsten wirst Du für den Rest Deiner Schulzeit nur noch hinterherhecheln und Frust schieben.

Hast Du irgendwann mal ein mathematisches Problem selbständig, ohne auswendig gelernte Formeln, durch Nachdenken und Probieren und Annehmen und Verwerfen gelöst, hast Du einmal Blut geleckt und die Freude an der Mathematik entdeckt, wirst Du nicht mehr von ihr loskommen.

Viel Erfolg,

Willy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hier erstmal eine Seite mit professionellen Lerntips, vielleicht hilft Dir da ja was:
https://www.studienkreis.de/infothek/lerntipps/

An Büchern für Selbststudium kann ich dir vor allem "Oberstufenmathematik leicht gemacht" von Peter Dörsam empfehlen. Der Mann hat einfach ein Händchen, den Stoff sehr verständlich rüberzubringen. Ich hatte für Math-LK nicht anderes ! Die beiden Büchlein sind auch nicht allzu dick.

Brauchst Du Übungsaufgaben mit Lösungen, so kommst Du an Kusch/Rosenthal wohl nicht vorbei. Das ist aber eher was für Leute mit elementaren Lücken. Grundsätzlich kannst Du in Mathe kaum was auswendig lernen, Du musst es erstmal verstehen !

Sehr nützlich ist auch thesimpleclub.de, dort einfach nach Deinem Thema suchen.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du brauchst zuerst mal ne vernünftige Ausrüstung.

1. Ein Mathe-Formelbuch

Das bekommst du privat in jeden Buchladen,wie den "kuchling".Da stehen alle Formeln für deine Aufgaben drin,mit Zeichung und kleinen Rechenbeispielen.

Für 30 Euro bekommt man ca. 600 Seiten.

2.Einen Graphikrechner (GTR)

Mit solch einen Ding kannst du alle Funktionen rechnen und zwar eine komplette Kurvendiskussion.Der Schwierigkeitsgrad spiel dabei keine Rolle mehr.

Adressen der Hersteller bekommst du im Internet ,wenn du im Suchfeld "programmierbarer Taschenrechner/Graphikrechner" eingibst.

Ich habe einen GTR (Casio) ,hat glaub ich die beste Qualität.Der rechnet schon 12 Jahre,ohne irgend eine Störung.Er ist mir auch schon vom Tisch gefallen und rechnet trotzdem noch ohne Fehler.

3. Lerhr-u,Übungsbücher zum Selbststudium

Ich habe die Bücher von "Kusch/Rosenthal" Girardet Verlag Essen 1980

Es gibt davon mehrere Bände mit Lösungsbücher:

Alleine das Lösungsbuch Integralrechnung hat 650 seiten mit durchgerechneten Beispielaufgaben.

Außerdem habe ich noch das Buch "Mathematik" Analytische Geometrie/Stochastik Band 2 mit Lösungsbuch

Cornelsen Verlag Kostet zusammen 45 Euro

TIPP : Besorge dir neben der Schule privat Bücher mit durchgerechneten Beispielaufgeben. Diese gest du dann "Schritt für Schritt" durch,bis du die Aufgaben selber rechnen kannst.Die Prüfung ist dann nur noch eine Wiederholung für dich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi - 2 Aspekte:

1. Es mag banal klingen: aber Übung ist noch immer das beste Mittel gegen Prüfungsangst. Es ist wie bei der Feuerwehr odr dem Rettungsdienst, wenn die erst während eines Einsatzes überlegen, was zu tun ist, dann ist es chonzu spät. So ist  es in Mathe oder Physik usw auch: Wenn du eine Aufgabe siehst, musst du im Grunde den Löungsweg schon vor Augen haben.

Erst während der Klausur Löungswege austüfteln klappt nicht, denn die Zeit ist zu kurz für Experimente  und, wenn es eng wird, kommt der Black-Out.

Also: einen Packen Übungsaufgaben besorgen und durchbeissen.

2. Nachhilfe. Dies bringt offenbar nichts - entweder diedu lehnst die Person unbewußt ab oder die didaktischen Fähigeiten des Helfers gehen gegen Null. Also: Helfer wechseln oder ganz drauf verzichten. Bücher mit Lösungswegen kaufen und versuchen, diese Wege auch zu verstehen - nicht nur abzuschreiben.

Für die Kosten des Hlfers bekommst du jede Menge Lehrmaterial.

Bei Lösungswegen ist es oft so, dass man sagt "Ach ja, klar!" und liest weiter . . .das geht natürlich nicht! Jede, aber auch jede Zeile und jede Umformung und jeder Term muss verstanden sein.

Um solche Wege nachzuvollziehen, kannst du ja wieder hier ins Forum kommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Dir viereinhalb Stunden Nachhilfe in der Woche nicht helfen, solltest Du - meiner Meinung nach - zuerst unbedingt den Nachhilfelehrer wechseln.
Wenn es dann immer noch nicht klapp, sorry, solltest Du überlegen auf die Realschule oder Ähnliches zu wechseln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
provinzkind 15.10.2016, 15:25

ich steh überall 1 oder 2, warum sollte ich nur wegen Mathe die Schule wechseln?xD

0
Oubyi 15.10.2016, 15:28
@provinzkind

Dann auf jeden Fall erst mal den Nachhilfelehrer wechseln. Denn ich finde einem hochbegabten Schüler muss man auch Mathe beibringen können.

1

www.Mathegym.de !!! Und woran genau hakts denn? Du kannst dur vlt Listen zu hestimmten themen zusammenschreiben etcbetc und mathegym hat auch youtube videos wo die was erklären

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bildung ist das, was Du weißt, wenn Du alles vergessen hast.

Trainiere so, dass das ausreicht, was Du weißt, wenn Du alles vergisst.

Was sind denn Themen, die Dir Probleme bereiten? So ganz ohne Angabe davon wird es uns schwer, zu helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?